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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 21:06

Der Abstieg von World of Warcraft hat begonnen?

 


Nun, ich denke nicht, klar hören immer wieder Spieler auf, was viele Ursachen hat/ haben kann:

 

Zeit ist wohl ein wichtiger Faktor, aber auch mit wenig Zeit (bei mir z.B. 10 Stunden max. die Woche für Spiel und Blog) das ist wenig, aber man kann noch genug machen, wie ich selbst immer wieder bestätigen kann, wenn man denn Lust zu diesen Dingen hat. Auch mit wenig Zeit.

 

Neben Zeit, das Aufhören von guten Freunden/ Bekannten mit dem Spiel oder der vielen Erleichterungen (für so genannte Casuals – böses Wort), also das herunterschrauben vom Schwierigkeitsgrad des Erreichbaren (der epischen Items, Erfolge oder Titel) = WoW ist zu einfach geworden, hört man auch immer wieder: Nix neues…

 

Moment mal… Nix neues? Blizzard bringt vorbildlich immer neueren Content in relativ kurzen Abständen, immer noch zu wenig für die gierige, nie zufriedene Spielerschaft?

 

Nein, mit „Nix neues“ ist gemeint, dass es nichts Überraschendes mehr gibt, alles alt und bekannt, nur immer mehr Episch, neue Raids (die Story übersehen viele Spieler gerne, scheint niemanden wirklich zu interessieren?), neue Items, alles alt, bewährt und…

 

Das stört Spieler, meistens Spieler die lange schon dabei sind, Diskussionen und Ideen darüber gibt es genug:

 

Shyran: Mit etwas Abstand

 

Forum für Vorschläge wow.europe.com

 

 

…bevor ich jetzt weiter schreibe:

 

Klar auch ich würde mich über innovative Neuerungen und Inhalte freuen, habe aber auch nach 4 Jahren WoW noch soooo viel vor und spiele jetzt (außer einer Zwangspause von knappen 3,5 Monaten) nach wie vor super gerne WoW.

Klar ich gehöre (seit Classic) nicht zu den ehrgeizigen Spielern, lege eher wert auf Mitspieler, Story, Details, Erkunden und tolle Q-Reihen, es hat sich auch viel geändert, aber früher war nicht alles besser. WotLK ist wohl das beste WoW, die Erinnerungen aber bleiben in Classic, es war die schönste Zeit…

 

 

Neue Spielelemente würden sich anbieten, den Spielern was absolut, anderes, neues zu bieten. Ihn wieder zu überraschen. Blizzard hat mit Cataclysm jetzt bald eine unglaubliche Chance, neben Veränderungen auch viel Neues ins Spiel zu bringen, wie z.B. die Archäologie, Pfad der Titanen und dem neuen Gildensystem. Auch der Konflikt AllianzHorde könnte neue Dimensionen erreichen, PvP könnte ausgebaut werden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos, Blizzard muss nur wollen. Aber selbst dann werden aus verschiedenen Gründen die Spieler jammern, so sind sie nun mal…

 


Sehen wir uns mal diese Möglichkeiten an, Stand der Dinge, welches MMO ist wo am besten aufgestellt:

 

PvP

 

1. Warhammer Online/ DAOC

2. Guild Wars

3. WoW/ Age of Conan

 

PvE

 

1. WoW

2. Herr der Ringe Online

3. …

 

Solo

 

1. WoW

2. Herr der Ringe Online/ AoC

3. …

 

Gruppenspiel / Dungeons

 

1. WoW

2. D&D Online/ Herr der Ringe Online

3. …

 

Innovation

 

1. AoC (Solo Nachtmodus, Ab18/ Verbrechersystem)

2. Vanguard (Diplomatiesystem)/ D&D

3. …

 

Quests

 

1. WoW

2. Herr der Ringe Online (epische Q-Reihe führt den Spieler durch das Spiel)

3. D&D (Quests sind richtige Abenteuer, Erlebnisse)

 

Rollenspiel

 

1. Herr der Ringe Online

2. D&D

3. …

 

Arbeit/ Aufwand = Umfang (Schwierigkeit und Aufwand)

 

1. Vanguard

2. D&D

3. …

 

Technik

 

1. Age of Conan

2. Herr der Ringe Online

3. …

 

Diese kleine Liste ist jetzt schnell geschrieben, hat kein Anspruch auf Vollständigkeit und soll keine Diskussionsgrundlage bilden. Jeder kann erkennen, wo sich welches Spiel befindet und worauf die Hersteller wert legen, was sie den Spieler bieten wollen.

 

Ich denke auch jeder Spieler des einen MMO schaut neidisch auf ein anderes?

 

Wäre es nicht genial, sich ein einziges MMO aus allen zu bauen. Die besten und schönsten Spielelemente der jeweiligen Spiele zusammen zu führen?

 

Wohl eher nicht…

 

 

Nun zu den bereits erwähnten Möglichkeiten, Innovationen, neue Spielmechaniken wie auch immer, es gibt bestimmt viele Dinge, die in ein Spiel wie WoW integriert werden könnten, ohne vom eigentlichen Sinn/ Ziel des Spiels zu sehr abzuweichen?

 

Dazu zähle ich mal einige Spielelemente auf. Ideen, aufgegriffen von Online-Rollenspielen, anderen MMO oder auch Pen&Paper. Wer Lust hat kann sich gerne beteiligen und seine Ideen und Vorschläge schreiben, gute Ideen gibt es bestimmt genügend!

 

 

1. Neue Fähigkeiten

 

Klettern, warum kann mein Char nicht klettern. Möglich wäre es, eine Quest in Eiskrone zeigt es. Eine neue Fähigkeit Klettern könnte der Spieler erlernen, durch Anwenden von klettern übt der Spieler und skillt diese Fähigkeit, bis er immer besser klettern und versteckte Orte erreichen kann. Das würde zusätzlich den Forscherdrang wecken, was mag wohl oben auf den Berg sein? Eine Höhle?

 

Warum kann mein Char nicht die Sprachen der befreundeten Fraktionen erlernen. Als Mensch mit Nachtelfen Darnassisch sprechen, die Sprache der Dreanei lernen. Wäre doch super (nicht nur fürs Rollenspiel). Manche Q-Geber sprechen nicht die Allgemeinsprache, um mit ihnen zu reden muss erst seine Sprache gelernt werden (z.B. auch neutrale Fraktionen). Das könnte man wunderbar in tolle Q-Reihen verpacken.

 

Warum kann mein Char keine Pfeife rauchen. Warum keine Musikinstrumente spielen, Spaß machen kann das und das steigern der Fähigkeit Musizieren um immer bessere Instrumente spielen zu können oder eigene Lieder/ Melodien kreieren, alles wäre möglich.

 

 

2. Erkundung

 

WoW-Spieler haben wenig reiz, sich die Spielwelt genauer anzuschauen, schnell alle Gebiete durchreiten/ fliegen um den Titel Entdecker abzugreifen, das wars schon. Spieler sollten mehr belohnt werden, mehr überrascht werden. Nomadenseele zeigt in ihren Blog immer wieder, wie schön die Welt ist, was für Details es gibt. Schatzkisten sollten wieder in der Welt verteilt werden (gibt’s nur in Classic). Es gibt Tränke die verkleinern den Spieler, Gnome sind eh klein , Druiden können Gestaltenwandeln. Warum gibt es keine kleinen Felsspalten, in die man in normaler Größe nicht reinkommen kann? Was verbirgt sich dahinter? Das fördert meinen persönlichen Erkundungsdrang.


Auch unter Wasser könnte es versteckte Höhlen, Wracks oder gar ganze Ruinenstädte mit allerlei Geheimnissen geben, die unabhängig von Quests gefunden werden müssen – kein Questhelper zeigt diese Ziele auf der Map an…

 

In den Städten und Dörfern könnten Gerüchte aufgeschnappt werden, die werden Zufallsgeneriert von NPC vergeben, kein Quest, nur ein paar Sätze und Hinweise. Gerüchte über Schätze, Waffen, Diebe oder gefährliche Monster. Gerüchte können wahr sein, müssen aber nicht, es liegt am Spieler, die Wahrheit zu erfahren und dem Gerücht nachzugehen. Nach einer bestimmten Zeit (24 Stunden) werden die Gerüchte wieder neu generiert. Auch in Büchern, z.B. der Bibliothek in Sturmwind kann der Spieler recherchieren und Gerüchte entdecken.

 

Beispiel:

In Süderstade hört ein Spieler von einem Gerücht, im Alterac-Gebirge soll es eine Höhle geben, in der ein Offizier der Nation Alterac einige Schätze versteckt haben soll, bevor Alterac zerstört wurde. Diese Höhle wird nun durch Zufall generiert oder halt nicht. Der Eingang könnte von Schnee verschüttet sein und es wird schwer sein, sie zu finden selbst wenn es sie wirklich geben sollte. Gefunden und den Eingang vom Schnee befreit findet der Spieler… einen Schatz? Oder gar nichts? Eine leere Kiste, ein Skelett mit einer Notiz? Ist der Offizier lebendig eingesperrt worden in der Höhle, vom Schnee begraben? Was ist der Schatz, nur ein Buch? Was steht im Buch? Wäre das nicht spannend?

 

Ich freue mich sehr auf den Beruf Archäologie, da kann und wird (hoffentlich) viel passieren in Richtung Erkundung. Verschlüsselte Gegenstände und Artefakte die von bestimmten NPC identifiziert werden müssen oder man kann eine neue, skillbare Fähigkeit erlernen um immer kompliziertere Verschlüsselungen zu beherrschen.  

 

 

3. Housing

 

Ein ganz klares Spielelement, welches jedes MMO bereichert. Housing ist richtig gemacht ganz besonderer Content. Content der den Spieler immer erhalten bleibt.

 

Allein fürs Rollenspiel wäre Housing Pflicht und würde viele neue Möglichkeiten und Events bieten können.

 

Auch Gildenheime wären wichtig, zusammen mit dem neuen Gildensystem (Erfolge, Stufen, Interface) würden Gilden weitere tolle Features bekommen, wie in Age of Conan könnte es sogar ganze Gildendörfer oder Festungen geben.

 

Eine andere Möglichkeit an eine kleine, eigene Wohnung zu kommen wäre eine unterhaltsame, lange (und für jedes Volk eigene) Q-Reihe. Der Spieler erhält als Belohnung (Wohnungsschlüssel) eine (von beispielsweise drei) Wohnung, die sich in der jeweiligen Hauptstadt des Volkes befindet. Diese haben dann ein Instanzportal, jeder Spieler der es durchschreitet kommt in seine eigene Wohnungsinstanz, die er nach belieben einrichten kann mit Möbeln, Deko und netten Gimmicks, sowie eine kleine Lagermöglichkeit von (seelengebundenen) Gegenständen. Das alles nur wenn der Spieler die erforderliche Q-Reihe gemeistert hat. Platz und leere Wohnungen gibt es in den Hauptstädten auch genug, anstelle eines aufwändigen Housings vielleicht eine schöne, kurzweilige Alternative?

 

WoWScrnShot_121809_211416.jpg

In den Hauptstädten gibt es viele lehrstehende Wohnungen

 

WoWScrnShot_121809_211349.jpg

In Eisenschmiede


 

4. Wieder neue Klassen-Quests

 

Wer erinnert sich nicht voller Wehmut an die alten Classic-Epic-Quests der Stufe 60 der verschiedenen Klassen, egal ob Pala- oder Hexermount, Priester – oder Jägerquest, in denen die Spieler einzigartige Waffen bekommen konnten? Allerdings war der Aufwand immens. Trotzdem sollten wieder neue Klassen-Q eingeführt werden um die einzelnen Klassen wieder Abwechselung zum Q-Alltag und Unterscheidungen untereinander zu geben. Mit Stufe 80/ 85 gibt’s dann wieder epische Story-Q-Reihen mit einzigartigen, Klassen-Belohnungen wie Reittieren, Ausrüstung und Fähigkeiten/ Zauber, vielleicht ein wenig zugänglicher wie früher zu Classic.

 

 

5. Verbesserungen und Details aus anderen MMOs

 

Alle MMOs klauen und bedienen sich schamlos bei WoW, das führende MMO hat Standarts gesetzt. Nun sollte sich Blizzard beliebte und interessante Features aus anderen Rollenspielen ansehen, es gibt tolle Spielelemente, die noch um einiges besser gestaltet werden könnten:

 

 

Aufwertsystem Legendärer Waffen

 

Herr der Ringe Online bietet ein tolles System für legendäre Waffen. Viele Classic-Spieler, die noch Stufe 60 oder Stufe 70 Legendärys haben würden diese nur zu gerne noch benutzen. Diese Waffen und alte epische, wie die Epische-Klassenbelohnungen von Priester und Jäger aus Classic oder Quel`Serrar von Düsterbruch/ Onyxia (Q-Reihe gibt’s seit Patch 3.2.2 nicht mehr) sollten über eine spannende und anspruchsvolle Q-Reihe aufgestuft und der aktuellen Höchststufe angepasst werden. Danach leveln sie einfach mit und bekommen sogar eigene Titel (bei 500 getöteten Orcs den Titel „Orctöter“) und neue Fähigkeiten. Um sie nicht zu mächtig zu machen, leveln sie langsamer als der Spieler. Dieser würde neue Waffen bekommen und später seine geliebte legendäre Waffe nachleveln.

 

 

Taktiken

 

Bekannt aus Warhammer Online. Bestimmte Taktiken, halt Fähigkeiten, die erlernt werden wenn bestimmte Dinge gemacht werden. Diese Taktiken könnten alles Mögliche sein wie Aggro-Verkleinerung im PvE bei bestimmten Arten von Gegner, neue Fähigkeiten im Kampf (schneller Schlagen, Zaubern), mehr EP oder Ausbeute von Rohstoffen.

 

 

Diplomatie

 

Töte zwanzig Wildschweine und bring mir ihre Felle. Landauf, landab bedienen Fantasy-Onlinerollenspiele mit dieser Art von Aufgabenstellung so konsequent das Jäger- und Sammler-Prinzip, dass man sich fragen muss, warum nicht ein Großteil von ihnen in der Steinzeit spielt. Wenn es eine Sache gibt, die man Vanguard groß anrechnen muss, dann ist es deshalb der Versuch, aus diesen Fesseln auszubrechen und dem Spieler Möglichkeiten an die Hand zu geben, Aufgaben auf andere Art und Weise zu lösen, als einfach allem verdächtig Aussehenden die Keule über den Schädel zu ziehen.

Vanguard - Diplomatie

 

Diplomatie: Kunst der Worte. Diplomatie würde eine ganz neue Perspektive ins Spiel mit einfließen lassen, Wortgewandtheit würde als neue skillbare Fähigkeit hinzukommen (wird z.B. durch „diplomatische Quests“ gesteigert) und als Maß zählen, wie viel taktische, diplomatische Raffinesse ( = Anzahl benutzbaren Möglichkeiten z.B. verschiedene Gesichtsausdrücke, Drohungen ect.) der Spieler kann. Charisma, gehört ohnehin in jedes Rollenspiel, käme als ganz neues Attribut neben Stärke, Ausdauer, Intelligenz, Willenskraft und Beweglichkeit hinzu und ist ebenfalls ganz wichtig für geschickte Diplomaten. Ähnlich wie Vanguard (statt einen „Kartendeck“ gibt’s Fähigkeiten, die im Diplomaten-Menü verwaltet werden) würde Diplomatie einen ganzen spielerischen Zweig eröffnen. Es könnte für einige Quests mehrere Wege geben, diese zu lösen. Feindliche NPC, die man töten muss um ihnen einen Gegenstand abzunehmen, könnten nun anders gelöst werden. Man könnte sie diplomatisch „überzeugen“, den gewünschten Gegenstand kampflos herauszugeben, die entsprechenden NPC sind dann vorerst „orange“, greifen also nicht selbstständig an und haben ein oranges Fragezeichen übern Kopf, dies zeigt das Ziel als Diplomatie-Quest an. Zukünftig wären Schicksale von „unschuldigen“ NPC (wie z.B. das von Hauptmann Malin in der Drachenöde) nicht unbedingt mit dem Tot verknüpft. Eine weitere Funktion ist ein neues „Unterhaltungsfenster“ für einige NPC, wo verschiedene Antworten oder Fragen gewählt werden können (wie man es von Adventures kennt, Multiple Choice), je nachdem wie man vorgeht, verändert sich ein Gespräch und natürlich auch die Handlung/ Story der jeweiligen Quest. So ensteht nochmals das Gefühl (neben dem Phasing) die Handlung selbst zu beeinflussen oder selbst ein Teil der Handlung zu sein. Mehr Dynamik tut ein Spiel immer gut.

 

Beispiel:

Der Spieler bekommt ein Quest und muss 5 Stück Fleisch von Wildtieren anschaffen. Eine langweilige Dropguest. In der Nähe des Q-Gebers ist ein NPC mit einen orangen Fragezeichen, ein Ziel fürs Diplomatiesystem. Diesen NPC können wir versuchen zu überzeugen (bestechen wie auch immer) diese Aufgabe für uns zu erledigen. Je höher der Charismawert/ Wortgewandtheit des Spieler umso mehr Möglichkeiten haben wir, Erfolg zu haben. Der NPC macht für uns die Arbeit und wir haben Zeit für andere Dinge.

 

Prestige

Über das Diplomatiesystem kann der eigene Char bei den entsprechenden NPC ein positives Ansehen bekommen. Dafür gibt’s weitere Dialogmöglichkeiten, Quests oder Questerleichterungen. Charisma ist ein wichtiges Attribut, um positives Ansehen schneller zu erreichen und um weitere Gesprächsoptionen zu erhalten. Dazu gibt’s Charisma auch auf Kleidung, nicht auf Rüstungen, wer möchte schon Gespräche mit schwer gepanzerten Kämpfern mit dicken Waffen führen (Obwohl, das könnten durchaus auch „schlagkräftige“ Argumente sein… )? Dicke Rüstungen könnten sogar zu Minus-Werten auf das Attribut Charisma führen, schicke Hemden oder Kleider hingegen gewähren Boni auf Charisma (und Wortgewandtheit), so bekommen auch solche Kleidungsstücke, die bislang keine besonderen Eigenschaften (außer Style/ RP) besaßen, einen weiteren Sinn und Berufe wieder Arbeit, um neue Kleidung mit +Charisma herzustellen. Zweiter Vorteil von hohen Charismawerten: NPC-Händler gewähren einige Prozente beim Kauf und Verkauf.

 


 

Solo-Instanzen (bzw. Elite-Zonen und Solo-Herausforderungen)

 

Nicht nur von mir wird eine knackig schwere Higend-Zone verlangt. In der gequestet werden kann auf Höchststufe. Nicht einfach nur ein paar Gruppen-Q. Das müsste nur alleine gehen, Gruppenbildung ist nicht möglich (Phasing, instanzierte Arreale). Eine epische Q-Reihe führt durch die Zone und Story bis zum Finale in eine Solo-Instanz, der dem Spieler alle spielerischen Fähigkeiten und Klassenvorteile abverlangt. Fette Beute (knapp unter Raidqualität) und Spannung sind die Belohnung. Eine andere Mechanik wären Instanzen die sich der Stufe der Charaktere anpassen. Eine persönliche Herausforderung für Solospieler.

 

 

Neue Kampfelemente

 

Ob Kampf auf einem Reittier (Age of Conan) oder Luftkampf (Aion), Abwechselung beim Kampfalltag wird immer gern angenommen, wenn es spannend und flüssig umgesetzt wird. Immerhin wird es mit Cataclysm bald Unterwasserkämpfe geben, mal sehen wie das dann aussieht?

 

 

Schiffe & Seefahrt

 

Wäre das nicht ein Traum wie bei Vanguard eigene Boote und Schiffe zu bauen? Viele vermuteten den Mahlstrom und das Südmeer im dritten Addon und da würden Boote doch prima reinpassen. Händler, Gilden und ein neuer Beruf (Holzverabeitung) könnten verschiedene Größen herstellen. Um ein Boot steuern zu können muss die Fähigkeit Navigation über eine Q-Reihe, die dann den Umgang mit Booten näherbringt, erlernt werden.

 

Sogar PvP-Seeschlachten sind möglich, Entdecker gehen auf Schatzsuche, ganze Gilden würden mit ihren Schlachtschiffen auf Beutefang gehen und Schiffe der feindlichen Fraktion überfallen. Auch hier sind die Möglichkeiten unbegrenzt, Schiffe könnten mit verschiedenen Dingen ausgestattet werden (Kanonen, Möbel, NPC-Seeleute die mitkämpfen) und der Spieler darf seine eigene Flagge entwerfen und natürlich dann auch hissen, Piratenflagge für böse Spieler insklusive. Auch die Ferngläser der Ingenieure hätten wieder eine Bedeutung… 

 

 

Verbrechersystem

 

Bekannt von AoC. Spieler könnten etwas „böser“ werden und selbst Spieler und NPC der eigenen Fraktion angreifen. Dazu gehen sie in einen bestimmten Modus. Das muss natürlich wohl überlegt sein, allerdings gibt es für diese Spieler eine eigene Fraktion, die helfen und Aufträge vergeben (Missionen um Sabotage, Diebstahl oder Beseitigung von NPC ect.). Diese Spieler werden dann „geflaggt“ und von der eigenen Fraktion für Belohnungen gejagt. Dafür können Verbrecher sich eine bestimmte Zeit „tarnen“ um sich so wieder in der Öffentlichkeit bewegen. Spieler könnten zu Verbrecherbanden zusammenschließen um Überfälle und ganze Beutezüge zu machen oder als Piraten die Meere zu befahren, diese Banden bekommen ein eigenes System, ähnlich das von Gilden mit verschiedenen Funktionen und Belohnungen. Ein Paradies für Schurken und Blutsegeladmirale, die endlich Beutebucht bombardieren könnten.

 

Ein Fest für alle Schurken und welche, die es werden wollen.

 

Kopfgeld

Auf „Verbrecher“ also auf gesetzlose Spieler könnte auch Kopfgeld ausgesetzt werden, 100 Gold für Spieler X wenn Verbrecher Y getötet wurde.

 

 

Reuevolle Spieler verlieren mit der Zeit jedoch ihre „Verbrecherpunkte“ oder können Quests machen um sich reinzuwaschen oder ein Strafgeld von viel Gold bezahlen. Dann sind sie wieder willkommen und anerkannt in ihrer eigenen Fraktion…

 

 

PvP-Kriege und Eroberungen

 

Blizzard will den alten Konflikt der Völker von Allianz und Horde wieder beleben. Das klingt richtig und spannend. Denn bislang haben Schlachtfelder und 1000Winter keine Auswirkungen auf die PvE-Spielwelt von WoW. Nicht das dies unbedingt sein müsste, aber 1,2,3 Zonen mit Open PvP-Konflikten, Burgenkämpfe ect. Auszustatten klingt doch spannend. Hält eine Fraktion bestimmte Ziele gehört ihr die Zone und entsprechend werden NPC und Quests freundlich und es kann munter gequestet und Instanzen besucht werden. Schließlich ist es doch die Welt der Kriegskunst! Dennoch sollte so was das PvE ist zu sehr stören, also nichts mit Hauptstadteroberung. Spannung muss erhöht werden um besonders auf PvP-Servern auf Kampf eingestellt zu sein, freilich von der Balance schwer einzuschätzen und umzusetzen.

 

 

Mehr Charaktergestaltung

 

Aion übertreibt vielleicht ein wenig, aber die mangelnden Möglichkeiten, die WoW bietet sind nicht viel um seinen Charakter einzigartige Charaktermerkmale zu vergeben. Keine Narben und warum kann ich meinen Menschen-Char noch immer keine Tätowierung verpassen? Auch Augenfarbe, Körperform und mehr Gesichterauswahl wären schöner um sich von anderen Spielern zu unterscheiden. Auch umfärben von Kleidung und Rüstung sollte endlich erlaubt werden, zum selbst erlernen oder wenigsten bei speziellen Händler-NPC.

 

Scharmützel

 

Neu in Herr der Ringe Online sind die so genannten Scharmützel. Das sind variable PvE-Szenarien die jeder Spieler Solo oder in bis zu 12er-Gruppen bestreiten kann. Einfach Schwierigkeit und andere Parameter einstellen und dann geht’s los in die instanzierten Missionen mit unterschiedlichen Aufgaben und Abläufen.

 

In WoW könnte das etwa so aussehen:

 

Instanzierte PvE-Szenarien

 

Ein Spieler meldet sich für eine Szenearie an und wird, ähnlich wie bei Schlachtfeldern, in die betreffende instanzierte Missionsinstanz geportet.

 

Hier sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, alles wäre möglich. So könnte ein Szenario davon handeln, eine Verschwörung des suspekten Adelshauses in Sturmwind zu vereiteln. Diese korrupten Adligen wollen sich bereichern und per Diplomatie-System könnte der Spieler sogar kampflos zum Erfolg kommen um drohenden Chaos von Sturmwind abzuwenden.

 

Reden wir erstmal davon das diese PvE-Missionen Solo gespielt werden. Dementsprechend komplex und dynamisch könnten sie aufgebaut werden. Viele meiner bereits genannten Ideen (Diplomatie, neue steigerbare Fähigkeiten oder Erkundung) könnte man nur in solchen Szenarien integrieren, falls es doch zu komplex und schwierig sein sollte, diese als neue Spielelemente ins „offene“ Spiel für alle einfügen zu können.

 

Blizzard könnte viele verschiedene Missionen ausarbeiten und dessen Schwierigkeit an die Stufen der Spieler anpassen (z.B. von Stufe 20 bis zur akt. Höchststufe). Auch verschiedene Szenarien angepasst für das Spielelement „Schiffe & Seefahrt“ könnten angeboten werden. Z.B. Muss ein versteckter Piratenstützpunkt gefunden und ausgeschaltet werden.

 

Als Belohnung könnte es nicht nur EP oder Gold geben, sondern wie in HdRO auch eigene Marken mit denen neue Fähigkeiten, bzw. Verbesserungen von neuen Fähigkeiten (Klettern, Charisma, Sprachen anderer Völker ect.), die man nur in diesen PvE-Szenarien einsetzen kann um dort dann neue spielerische Möglichkeiten zu bekommen. Das erhöht gleichzeitig die Motivation, gleiche Missionen erneut aber auf anderer Weise (mit anderem Ausgang?) zu durchspielen.

 

Zusätzlich gibt es wechselnde, tägliche Quests als Bonusmissionen in den verschiedenen PvE-Szenarien, die mit Zusatzmarken und Gold belohnen sowie zahlreiche „Zufallserfolge“ die den Spieler zum erkunden und ausprobieren einladen. Ein (zuschaltbares) Zeitlimit könnte für einen nervenaufreibenden Spielablauf gegen Zeit und Gegner sorgen, dafür gibt es bessere Belohnungen. Grundsätzlich kann es auch mehrere Missionsziele gleichzeitig oder Zufallsabhängig in einer Szenerie geben.

 

Für die Marken kann sich der Spieler aber auch normale Ausrüstung und Gimmicks kaufen, die dann natürlich auch im „normalen“ Spiel zur Verfügung stehen.

 

 

Mögliche PvE-Szenarien wären außerdem:

 

- Die Abtei Nordhain wurde von den Gnollen angegriffen und in Teilen in Brand gesetzt. Außerdem wird sie nun geplündert und geschändet. Das muss umgehend verhindert werden. Welcher Menschenspieler, der hier den Beginn seiner Heldenkarriere hatte, würde nicht sofort zur Hilfe eilen?

 

Jedes Szenario sollte/ könnte zwischen 30 Minuten – 2 Stunden dauern.

 


 

So, wie man erkennt gibt es unzählige Möglichkeiten und Spielelemente, welche ein Spiel noch mehr Tiefgang und Atmosphäre geben kann, dem Spieler die Möglichkeit gibt, es wieder neu zu entdecken, zu genießen. Cataclysm wird noch einige Überraschungen bieten doch wird der Spieler dadurch Zufriedener sein?

 

Was wären all diese phantastischen Neuerungen für euch von Bedeutung? Mit den Erinnerungen – ohne den Freunden von früher?

 

 

Grüße Aies

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Kommentare

Aies 11/24/2010 00:09



Oh, diese Thematik ist noch von Interesse…  …demnach möchte ich
gerne verraten, das ich bereits dabei bin, diesen Beitrag umfangreich zu überarbeiten. Zukünftig wird er hier zu finden sein: Ideenhalde


Grüße Aies



franky 11/15/2010 08:56



ich persönlich lege auch viel Wert auf auf solche "Nebensächlickeiten" und finde es gut, wenn sich auch andere damit auseinander setzen. Spielen muss ja auch abwechslungsreich sein.



Nomadenseele 02/24/2010 18:12


-Leider wird man heutzutage in anderen Blogs gleich ausgelacht und verspottet, wenn man sich außerhalb der Masse mit „unwichtigen“ Details wie Housing beschäftigt und auch noch Spaß daran hat…

Du hast mir schließlich auch kein Tierheim wie Montbron bei Luna in Aussicht gestellt *vorwurfsvoll guck*.


Aies 02/24/2010 17:41


Enrico,
sind ja nicht alles meine Ideen, sondern interessante Funktionen aus anderen MMOs. Leider wird Blizzard nur Dinge ins Spiel bringen, die 50, 60, 70 bis 80% der Spieler anspricht und nicht was 5-10%
der Spielerminderheit wollen oder wünschen. Housing z.B. wird ja eher abgelehnt.

Leider wird man heutzutage in anderen Blogs gleich ausgelacht und verspottet, wenn man sich außerhalb der Masse mit „unwichtigen“ Details wie Housing beschäftigt und auch noch Spaß daran hat…

Wir wissen außerdem, dass Blizzard für Inhalte, die andere MMOs schon besitzen, länger braucht (wenn sie doch mal was „kopieren“) dafür aber auch aufwertet und weiter verbessert.

Grüße Aies


Nomadenseele 02/24/2010 12:42


Schön wäre eine Zone, die auf die aktuelle Rüssi ausgelegt ist, und entsprechende Questbelohnungen bereithält.
Oder man hätte die Sturmwipfel / Eiskrone auf diese Rüstung auslegen können - dann hätten die meisten eine ganze Zeit etwas zum knabbern gehabt.