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10. März 2010 3 10 /03 /März /2010 17:09

Was haben ich und Playmobil gemeinsam? Beide haben wir 1974 das Licht der Welt erblickt…

 

Als am Wochenende ein Neffe seinen vierten Geburtstag gefeiert hatte, habe ich erstmal gesehen, was für Veränderungen dieses Spielzeug vernommen hat. Playmobil kennen sicher noch viele von euch und besagter Neffe hatte sich einige Artikel aus der Drachenritter-Serie gewünscht. Was wir ihm auch geschenkt hatten.

 

Er hat halt ausgepackt, wie es 4jährige tun und nach kurzer Zeit lag es dann erstmal in der Ecke, respektive in diesem Falle auf dem Sofa.

 

Nach dem Kaffee in seinem Zimmer: Ein Turm und weiteres Zubehör hatte er bereits vom Weihnachtsmann bekommen (darauf baute auch sein Wunsch nach weiterem Zubehör dieser Serie auf). Das Zubehör ist unglaublich reichhaltig: Rüstungszubehör wie Schulterplatten, Armschienen, verschiedene Helme und Schilde, Umhänge, Drachenflügel, Magierstab (mitsamt Zauberer), Fackeln, viele unterschiedliche Waffen wie Streitaxt, Schwerter, Lanzen und Bögen außerdem Streitross, Drachen und Skelettkrieger. Und, für Kinder sicherlich am coolsten, wie sich im Laufe des Geburtstages auch herausstellte, Pfeilschießapparate (oder wie immer die auch heißen mögen)… 

 

Mit glänzenden Augen bastelte ich mir einige Ritter und Krieger zusammen (wo ist nur der Paladin?), während die kleinen Kinder durch die Zimmer huschten um sich mit den Pfeilschießdingsen gegenseitig abzuschießen. Ich erwischte mich beim „Rollenspiel“ nachdem die „Guten“ gegen die „Bösen“ kämpften und die „Guten“ verloren haben (die hatten halt kein Paladin…).

Ich erinnerte mich wieder an meine Kindheit, ich habe sehr gerne mit Playmobil oder auch mit Lego - irgendwann baue ich den Sternzerstörer in Originalgröße nach *nick* - gespielt und sehr gerne auch alleine. Frühes Rollenspiel.

 

Eine schöne kleine Zeitreise für mich.

 

Ich habe zwar nicht viel Ritterkrams gehabt als Kind, aber was ich weiß ist das die Figuren und ihr Zubehör von heute unglaublich detaillierter (z.B. verschiedene Bärte) und reichhaltiger sind als früher. Und auch einiges robuster. Ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen könnte man die heutigen Figuren von Playmobil sogar zum richtigen Pen&Paper-Rollenspiel benutzen, falls diese mit Miniaturen gespielt werden bzw. für die Darstellung des eigenen Helden.

 

 

1974 wurde Playmobil vor dem ökonomischen Hintergrund der Ölkrise auf den Markt gebracht. An dem System-Spielzeug Playmobil hatte Hans Beck (1929−2009) zwar seit 1971 als einziger Entwickler gearbeitet, doch erst als die steigenden Ölpreise den Kunststoffpreis verzehnfachten, wagte Horst Brandstätter die Markteinführung, denn jetzt wurden die damals von Geobra produzierten Großkunststoffartikel (Deckenverkleidungen, Kindermöbel etc.) völlig unrentabel; für die kleinen Figuren hingegen wurde wesentlich weniger des teuren Rohstoffs gebraucht.

 

Wikipedia

 

 

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Drachenritter Sortiment

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