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30. März 2010 2 30 /03 /März /2010 16:32


Gestern Abend habe ich  mich hoffnungslos besoffen mir was in die Kiemen gekippt, wer weiß was hätte alles passieren können, vielleicht wäre die Welt schon heute Geschichte. Nein, ich rede nicht vom bevorstehenden Kataklysmus, sondern vom Experiment der CERN...  


Jene Forschungsanstalt in der Schweiz, welches gestern folgendes hochwissenschaftlich physisches Experiment mit einem Teilchenbeschleuniger (so was will ich auch für meinem Pala ):


Physiker ließen Teilchen mit noch nie dagewesener Energie aufeinander prallen. Dadurch sollen Bedingungen wie beim Urknall erzeugt werden. Die Angst vor "kleinen schwarzen Löchern" bleibt unbegründet.


Das bisher spannendste Experiment im weltgrößten Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Kernforschungszentrum CERN geht in die nächste Runde. Unter Jubel und Applaus ließen Forscher Protonen mit bisher noch nie dagewesener Energie aufeinanderprallen. Schon Tage zuvor jagten Protonenstrahlen mit einer Stärke von jeweils 3,5 Tera-Elektronenvolt (TeV) durch den ringförmigen 27 Kilometer langen Tunnel der Forschungseinrichtung. Dass die Kollisionen überhaupt stattgefunden haben, war keine leichte Aufgabe, sagt CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer: "Es ist, als ob sie zwei Nadeln über dem Atlantik zusammenstoßen lassen wollen."


Quelle


Na wer weiß was uns noch alles erwartet in Zukunft, wir Menschen schaffen es noch, unserem Planeten vor der Super Nova auszumerzen...



Hintergrund Teilchenbeschleuniger:

 

Simulation der Situation kurz nach dem Urknall

Zwei Protonenstrahlen können mit beinahe Lichtgeschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung durch den Ring gejagt werden und sollen dann zusammenstoßen. "Bei diesen Kollisionen simuliert man einen winzig-kleinen Ausschnitt aus dem Universum", erklärt CERN-Physiker Rolf Landua. "Wir simulieren, wie es ganz kurz nach dem Urknall aussah – etwa eine Billionstel-Sekunde danach. Und wir versuchen neue Phänomene zu finden, die uns erklären können, warum unser Universum so aussieht wie es jetzt aussieht."

Ein Experiment mit enormen Schwierigkeiten

Mit dem vier Milliarden Euro teuren Teilchenbeschleuniger will man herausfinden, was beim Urknall vor fast 14 Milliarden Jahren passierte. Doch eine Kollision von Protonen zu erzeugen, birgt enorme Schwierigkeiten. Unklar ist auch, ob es auf Anhieb gelingt. Denn es ist ein bisschen so, als ob man zwei Nadeln über den Atlantik schickt, die sich auf halber Strecke treffen sollen.

Wesentlicher Bestandteil des Experiments ist die Suche nach dem sogenannten Higgs-Teilchen, in Fachkreisen auch schlicht "Gottesteilchen" genannt. Dieses Teilchen sorgt dafür, dass die kleinsten Bausteine, die Elementarteilchen, überhaupt Masse haben. Das Higgs-Teilchen ist das letzte fehlende Mosaiksteinchen im sogenannten Standardmodell der Teilchenphysik, also dem Modell, das verkürzt gesagt den Ursprung der Welt erklärt.

 

cern116_v-grossgalerie16x9.jpg

 

cern112 v-grossgalerie16x9


Quelle

 

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Kommentare

Aies 03/30/2010 20:26



Ich habs eben noch mal in den Nachrichten gesehen, unglaublich was für Energie da freigesetzt wird und mit sowas spielt die Menschheit. Nicht das es unwichtig wäre, diese Untersuchungen und
Forschungen Richtung Urknall, aber dennoch. Ich stehe dem ehrfürchtig gegenüber und ich muss zugeben, etwas mulmig ist mir dabei auch.


Schon einmal, Anfang des zwanzigstens Jahrtausend waren die Menschen der Meinung, mit ihrer Technik alles zu schaffen und zu erreichen - dann sank 1912 die Titanic...


Grüße Aies



Zuljia 03/30/2010 17:28



Hey, davon habe ich erst vor ein paar Tagen in der Welt der Wunder Zeitschrift gelesen ^^