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25. August 2011 4 25 /08 /August /2011 18:50

Besser eine späte Einsicht von Blizzard als niemals:

Wir haben die Spieler zu sehr nach Sturmwind und Orgrimmar gedrängt

WoW-Community Manager Zarhym hat sich ein paar Stunden Auszeit genommen, um den PvP-Spielern einige Fragen zu beantworten. Seinen Antworten zufolge war es ein Fehler, Sturmwind und Orgrimmar als alleinige Hauptstädte darzustellen...

...und das will man in Zukunft (mit Sicht auf eine neue Erweiterung) auch anders machen:

Auf die Frage, ob es endlich mal wieder PvP in der freien Welt geben kann, antwortet Zarhym: „Alles was wir zu diesem Zeitpunkt sagen können, ist dass wir die Leute in dieser Erweiterung zu stark nach Sturmwind und Orgrimmar gedrängt haben, das ist nicht wirklich cool. Wir wollen das beim nächsten Anlauf beheben.“ [Anm. d. Redaktion: „Anlauf“ im Sinne von „in der nächsten Erweiterung“].

Da bin ich gespannt, immerhin gibts auch in Eisenschmiede (und auch Darnassus) mittlerweile Tagesquests für die Nebenberufe Kochen und Angeln sowie die Informationstafeln für Quests, ob letzteres auch in Darnassus zu finden ist, kann ich nicht sagen. Ich finde es aber sehr wichtig alle Hauptstädte zu beleben, so ist Sturmwind z.B. stets überfüllt und ich erinnere mich an meinem alten PC und die damit verbundenen Standbilder in Dalaran. Neue Technik hat eben nicht jeder und auch RPler würden sicher lieber in ihren Fraktionshauptstädten verweilen um das schöne (eben RP) mit dem praktischen (Dailies) zu verbinden. Ich als Mensch bin immer gerne in meiner "Heimatstadt" SW, mein RS ist stets dort gebunden und gegen Ende des Spielabends porte ich immer nach "Hause". Deshalb sollten auch die Spieler, die so wie ich gerne in ihre eigene Hauptstadt reisen, dort auch alle vorfinden, einschließlich allen wichtigen Ports, welche es nur in SW und Ogrimmar gibt und daher mehr oder weniger die Spieler "zwingt", in diesen Hauptstädten zu bleiben...

...dabei wäre es sehr einfach, die Spieler so zu leiten, dass sie in ihren volksspezifischen Hauptstädten verweilen, z.B. könnte der Ruhebonus fürs eigene Volk in ihren Städten erhöht werden oder Spieler bekommen zufällige Buffs, wenn sie dort ausloggen. Auch Archäologie-Tagesquests, ausgelegt eben fürs eigene Volk die es nur in den jeweiligen Hauptstädten gibt, wären denkbar. Oder wie wäre es gleich Questreihen für jedes Volk? Die Spieler würden mehr Lore zu ihrem eigenen Volk erfahren, z.B. das die Nachtelfen von Trollen abstammen oder Tauren viele tausend Jahre nicht sesshaft, sondern als Nomaden durch die Länder zogen - interessant. Doch leider bleiben diese speziellen Quests fürs jeweilige Volk reines Wunschdenken, wegen "des hohen Aufwandes" verzichtet Blizzard genau aus diesem Grund auch auf neue Klassen-Quests.

Natürlich wären das obligatorische Housing oder, wie in Guild Wars 2 geplant, gar instanzierte Spielerviertel am spannendsten:

Jeder Charakter hat eine Heimatinstanz, die je nach der Auswahl in der Hintergrundgeschichte in der Hauptstadt seines Volkes liegt, z. B. Hoelbrak für die Norn, der Hain für die Sylvari usw. Innerhalb dieses Heimatbereichs ist alles auf euren Charakter abgestimmt. Die Heimatinstanz aktualisiert sich ständig und verändert sich zusammen mit der Entwicklung eures Charakters im Lauf der Geschichte. Die persönlichen Bereiche von zwei Norn werden sich also schnell je nach der getroffenen Auswahl im Verlauf des Handlungsstrangs unterschieden. Sie erleben unterschiedliche Abenteuer, treffen unterschiedliche Entscheidungen, und auch ihre Heimat verändert sich und passt sich ihrer persönlichen Geschichte an.

Quelle Guild Wars 2

In diesen Vierteln reagieren sogar entsprechend euren Taten die NPCs anders - coole Sache.Bei WoW würde sich natürlich Phasing anbieten, damit man in den "persönlichen" Vierteln auch mit anderen Spielern agieren kann.

Es gibt also viele Möglichkeiten, die Hauptstädte zu beleben und gar mit neuen Features diese und das Spiel interessanter zu machen, zu verbessern.Durch die oben genannten "Volks-" Quests könnte es neben Gold auch eine eigene Währung geben, z.B. so genannte Prestige-Punkte. Mit diesen Punkten könnte man gar sein eigenes Viertel per Phasing ausbauen und so neue NPCs und Bauwerke und weitere Quests freischalten. So müssten Ratten beseitigt, ein vermisstes Kind gefunden oder Materialien gesammelt werden. So könnte der Park von SW wieder aufgebaut werden und OG endlich seine fertigen Mauern bekommen. Auch fürs eigene Heim könnten Gegenstände wie Möbel mit diesen Punkten gekauft werden. Die Bewohner des Viertels könnten eine Art Zufriedenheitsanzeige bekommen, die per Tagesquests hoch gehalten werden kann. Je zufriedener die NPCs umso stärker die zufälligen Buffs, die man beim ausloggen in seiner jeweiligen Fraktionshauptstadt bekommt. Da diese Buffs z.B. 2 Stunden und über den Tod hinaus andauern, wäre das sogar ein Gewinn für Vielspieler und Raider, ach mir jucken die Finger, so viele Ideen würden mir einfallen, WoW spannender und mit neuen Spielelementen interessanter zu machen... *seufz*

Wo hält ihr euch am liebsten auf, in der Hauptstadt eures Volkes oder in der Fraktionshauptstadt (also Allianz in SW und Horde in OG) und warum?

WoWScrnShot_082511_194102.jpg

Während in SW stets sehr viel los ist...

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...trifft man in Darnassus kaum auf Mitspieler, immerhin gibts die Tafel für Heldenaufrufe, trotzdem...

WoWScrnShot_082511_194326.jpg

...gehören in jede Hauptstadt alle Portale, wie hier auf der kleinen Insel bei SW.

WoWScrnShot_082511_194232.jpg

Per Phasing und Dailies könnten der von Todesschwinge zerstörte Park in SW genauso wieder aufgebaut werden...

Og02.jpg

...wie die Möglichkeit, die neue Befestigung aus Dunkeleisen von OG endlich fertig zu stellen.

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Kommentare

Jens 08/28/2011 18:13



Huhu Kai,


mhh ja klingt logisch ist so in SW ja auch z.B. Heldenaufruf Westfall. Aber ab Stufe 80 wird man dann doch von den anderen Hauptstädten nach SW geschickt, da man ja zu den Portalen muss, oder?


Und das finde ich schade, da ja viele Spieler eigentlich da ingame zu Hause sind, wo sie mit ihrem Char groß geworden, bzw. das erste mal eingetreten sind in WoW, bei mir halt SW als erste
Hauptstadt.


Grüße Jens



Kai 08/26/2011 09:50



Hallo Jens,


 


bei mir ist das immer sehr unterschiedlich in welcher Hauptstadt ich mich aufhalte. Wobei ich mich seit begin von Cataclysm aus Protest gegen das Aussterben der andern Hauptstädte sehr oft in
Darnassus und Eisenschmiede aufgehalten habe und dort auch jeweils meine Bankgeschäfte erledigt habe. Übrigens gabs die Informationstafeln schon immer in jeder Hauptstadt, da sie immer die
Regionsbezogenen Weiterleitungen hatten. D.h. Du wurdest von Darnassus nie über die Informationstafel in die Östlichen Königreiche geschickt oder von dort nach Kalimdor. Das haben immer NPC auf
den letzten paar Quests eines Gebietes übernommen. Z.B. vom südlichen Brachland wurdest Du ganz am schluss gefragt, ob Du nicht im Rebellenlager im Schlingendorntal aushelfen willst.


 


lg


 


Kai



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