Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
14. Juni 2010 1 14 /06 /Juni /2010 21:27

 

 

„Rhonin wird dann übrigens in Roland umbenannt. Englischer Name und so, das geht nicht, da wird das fanatische Lokalisierungsteam sicher einschreiten.

Du wirst auch sonst niemand aus den Büchern im Spiel finden, das ist nicht erwünscht. Man möchte bei WoW keine Kunden, die Bücher lesen. Aus diesem Grund wurde mit Patch 2.0 die Hintergrundgeschichte aus WoW entfernt und alle Namen und Orte, über die man einen Bezug zur Warcraft-Geschichte herstellen konnte, wurden in Deppendeutsch umbenannt.“

 

Gefunden in diesem WoW-Forum

 

 

Es gibt sie ja zu genüge, die Diskussionen um die Lokalisierung der englischen Namen für Städte, Monster oder auch Personen. Ich glaube ich bin auch einer der wenigen, die (fast) zufrieden mit den Übersetzungen sind und es auch gut finden, dass entsprechend eingedeutscht wird. Ich finde selbst Namen wie Prachtmeer, Todesschwinge oder Schicksalshammer gelungen wobei ich wiederum froh bin, dass Blizzard auch so manche Übersetzung zurück genommen hat, wie z.B. Drachenwill bei Fordragon…

 

…für mich macht das viel für die Spielatmosphäre aus. So stört es mich auch in den Büchern öfter, wenn ich eine Mischung zwischen englisch und deutsch lesen muss.

 

Aber ich musste schon schmunzeln: „Fanatisches Lokalisierungsteam“… *lach*

 

Wobei ich mich immer Frage, warum die Erweiterungen nicht, wie der ganze Rest“ hartnäckig eingedeutscht werden: The Burning Crusade also nicht mit „Der Brennende Kreuzzug“ und Wrath of the Lich King mit „Der Zorn des Lichkönigs“ übersetzt werden?

 

 

Wie findet ihr die Lokalisierung in WoW? Nervig oder gelungen?

 

Diesen Post teilen
Repost0

Kommentare

Aies 06/15/2010 17:23



Also "Salt Lake City" klingt ja auch cooler als Salzseestadt...


 


...muss ich ja zugeben. Nee aber mal im Ernst, ich glaube viele kannten ja auch WC1-3, dort sind die englischen Namen ja auch Standart gewesen, denke daraus heraus hat die umfassende
Lokalisierung viele gestört.


 


Grüße Aies



Zuljia 06/15/2010 16:55



Ich kam ja erst in Spiel als schon alles eingedeutscht war, deshalb haben mich die Namen nie gestört. Ich denke viele waren einfach schon so an die anderen begriffe gewöhnt, dass sie sich (wie
immer) gegen alles neue wehren.


Aber ich muss Cil da recht geben, ich versteh auch nicht was an Undercity cooler ist als an Unterstadt. Naja, die Leute schreiben ja aber auch lieber "healer" statt "Heiler" (Obwohl genauso
lang). Englisch ist halt einfach "cooler"



Hoooly 06/15/2010 15:49



Also mich hat die eindeutschung schon arg gestört als geliebte Gebiete wie Stranglethorn oder Thousand Needles eingedeutscht wurden, aber nur weil ich mich so schön daran gewöhnt hatte.


Wenn Namen oder Gebiete direkt mit deutschem Namen ins Spiel implementiert werden, dann stört es mich kaum bis garnicht. Schattengram und Frostgram haben mich gestört, weil ich finde, dass die
Namen auf englisch viel "heroischer" wirken. Mal ganz ehrlich, Frostgram...sowas kann man nicht ernst nehmen xD Zumal bestimmt viele da Gramm drin lesen^^


Aber Todesschwinge zum Beispiel gefällt mir gut, war ja aber auch ne eher einfache Übersetzung.^^


Grüße Hoooly



Kai 06/15/2010 10:10



Wenn Du mich schon so direkt fragst, dann antworte ich gerne :-).


Ich stimme Dir da voll zu, ich bin mit den Lokalisierungen auch (fast) komplett zufrieden. Stehe da voll hinter Deiner Argumentationslinie.


lg


Kai



Cil 06/14/2010 23:10



Üüüüüüüch finde die Lokalisierungen ja sehr gelungen, gehöre ebenfalls zu der kleinen Garde der diesbezüglich zufriedenen Spieler.


Ich habe auch bis heute nicht begriffen, was z.B. an Undercity "cooler" sein soll als an "Unterstadt"? Schlingendorntal finde ich ebenfalls sehr gut übersetzt. Nur so jetzt mal als Beispiele, an
denen sich viele schon aufhängen wegen der "ach so miesen Lokalisierung".