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17. November 2009 2 17 /11 /November /2009 11:15

 

Beim Licht! Dieses verfluchte, bittere Land…

Meine vom Licht geweihte Streitaxt zerbrach das eine Skelett in zwei Hälften, die zweite Ausgeburt der Geißel lachte, zischte verrückte Laute, seine Augen glühten Rot. Es stürmte mit gezogenem Schwert auf mich los doch mein vergeltendes Siegel kannte kein Erbarmen mit dem Untot, es traf kritisch und zerschmetterte das Skelett um dessen vollständige Erlösung zu erbringen.

Aber hinter mir bemerkte ich ein erneutes stöhnen, wie konnte ich es zulassen, meine Rückseite so zu vernachlässigen? Blitzschnell drehte ich mich um, ich erwartete einen Angriff eines weiteren Skelettes… doch ich blickte in das Gesicht eines Orcs…

Dieser stand, in Kampfstellung mit seiner Schlachtrüstung und Axt, die mich mühelos in zwei Hälften hätte spalten können, erwartungsvoll vor mir und musterte mich mit seinen wachsamen Kriegeraugen. Diese Augen erzählten eine Geschichte, der Orc war Kriegsmüde, so wie ich auch. Es war genug gestorben worden unter uns freien Völkern. Der Orc senkte seine Kriegsaxt und nickte mir zu.

Ich erinnerte mich an meinem Hochlord. An seine Geschichte, seine Freundschaft zu eine Grünhaut und seinem Exil. Ich wusste das Orcs oft viel mehr Ehre besitzen als viele meines Volkes der Menschen. Er war am Arm verwundet, er blutete ich hob meine Waffenlose Hand und ein schneller Lichtblitz ummantelte seinen gesamten Arm. Ich bemerkte kurzzeitige Nervosität in seinem Gesicht doch dann zischte es kurz und das Licht löste sich schnell wieder auf. Der Arm des Orks jedoch war geheilt. Können diese Lebewesen abgrundtief böse sein, wenn sogar das heilige Licht ihnen half?

Der Orc nickte abermals und lief davon, die mächtige Axt in der Höhe streckend mit lautem Schlachtruf.

Für Uther, rief auch ich und Licht ummantelte meine Waffe…

 

Hier möchte ich den noch jungen Blog von Miles vorstellen. Den ich vor kurzem erstmalig besucht habe, als ich mal in meiner Blogstatistik schaute, von wo denn meine Besucher so her kommen. So kam ich dann auf seinem Blog, Dem Tagebuch über Abenteuer, über Erlebnisse und die Gefährtin eines Orc-Kriegers.

Nicht nur interessant zu lesen, wie die Gedanken eines Hordlers sind, sondern vor allem seine Erlebnisse (und unsere gemeinsamen Freude mit der Ingenieurskunst) mit seiner Gefährtin sind es, die mich faszinieren. Ich erinnere mich so wieder sehr an meine Zeit, als ich mit meiner damaligen Begleiterin durch Azeroth (noch mit dem Löwen) und später in der Scherbenwelt bis Stufe 70 spielte. Eine schöne Zeit und immer wieder entdecke ich Parallelen zwischen uns und Miles mit seiner Gefährtin. Mittlerweile bin ich ein einsamer Wolf, der jedoch immer wieder Gesellschaft findet, denn das macht ja auch ein MMO aus…

Seine recht detaillierten Blogtexte sind schön zu lesen, nicht kurz aber auch nicht zu lang und machen Spaß. Schön auch das er, nicht wie viele andere Blogger es tun, sich über die verschiedenen Grundelemente des Spiels aufregt, sondern von den vielen kleinen Dingen und Erlebnissen berichtet. Dort werde ich jedenfalls öfter mal herein schmökern…

Grüße Aies


PS:

Unsere (RP-) Begegnung aus der Sicht des „Hordlers“ schildert Orcskine auch in seinem Blog (und im Anhang):


Back to the roots... oder "Humans and Orcs"

 

Edit 2

Leider hat Orc-Krieger Seabhac sein "Tagebuch" geschlossen und es seiner Gefährtin Loomi gleichgetan, mit WoW aufzuhören. Es war mir eine Ehre, mein Freund - Seite an Seite, ich werde euch vermissen...

Unbenannt
Edit
Wenn ich über den Blog von Orcskine schreibe, muss ich auch den Geschichtenblog seiner Gefährtin Loomi erwähnen. Beide spielen viel zusammen und erleben Abenteuer überall in Azeroth. Es ist witzig und spannend, ihre Erlebnisse aus etwas unterschiedliche Blickwinkel zu erleben - weiter so!


Geschichtenblog von Loomi

Blog von Orcskine - Tagebuch eines Orc-Kriegers
Anhang: Back to the roots... oder „Humans and Orcs“

So könnte man eine noch nicht lange zurück liegende Begegnung beschreiben, von der ich hier erzählen möchte.

Ich war auf diesem unheilvollen Kontinent Nordend unterwegs. Diesen verfluchten, unheil verbreitenden Lichkönig und Ex-Menschen-Paladin Arthas im Visier. Er ist ständig präsent. Nachts höre ich den Wind über die Spitzen der Sturmgipfel heulen, vermischt mit dem Stöhnen seiner untoten Diener, die in unaufhörlichen Strömen dieses gequälte Land überschwemmen.
Am Tag kann man keine fünf Schritte weit laufen, ohne über so einen wurmzerfressenen Ghul oder ein klapperndes Skelett zu stolpern. Wurmzerfressen ist da schon vorbei… Aber leider nicht die Fähigkeit, gefährliche Waffen zu benutzen und auch nicht dieser scheinbar unstillbare Drang, alles Lebende zu seinesgleichen zu machen.
GsD sind wir Lebenden nicht wehrlos. Meine Axt hat bisher noch jedes klappernde Gerippe in den Staub geschickt, aus dem es sich einst erhob und wenn meine Gefährtin ihre lichtbringenden Attacken aufbietet, meine ich zu spüren, wie Arthas auf seinem fernen Eisthron ob dieser Gewalten erzittert. Wehe Dir, Geißelfürst, wenn sie Dir eines Tages gegenübertritt. Du wirst Dir wünschen, es nur mit meiner Axt zu tun zu bekommen…

Nur war sie leider nicht bei mir. Unsere gemeinsamen Interessen erfordern es manchmal, dass ich alleine unterwegs bin, um dieses oder jenes zu besorgen, während sie das Geschäftliche erledigt.

Ich bewege mich also vorsichtig durch geißelversuchtes Gebiet, kann aber gelegentliche Kämpfe mit diesem Gesindel nicht verhindern. Eines dieser verfl.. Skelette traf meinen Arm und ein häßlicher blutendener Schnitt zog sich quer darüber. Gestählt in vielen Schlachten ist das nichts, was mich aus der Bahn wirft, allenfalls ärgerlich und – da ich inzwischen mein komplettes Verbandmaterial verbraucht hatte – nicht zu beheben. Musste also von selbst heilen, wie so viele andere Wunden.

Plötzlich, vor mir durch einen Felsbrocken verdeckt, ein Geräusch… nein, eine Serie von Geräuschen. Dort wurde gekämpft! Da sich die Geißeldiener nur selten untereinander bekämpften, musste es etwas anderes sein.
Ich hob meine Axt und schlich vorsichtig weiter, die Umgebung dennoch im Auge behaltend.

Als ich um den Felsen bog, sah ich… einen Menschen. Einer dieser verflixten Allianzler, mit denen ich bei der Schlacht um Tausendwinter so unangenehme Erfahrungen gemacht hatte. Er hatte zwei Gegner vor sich, derer er sich erwehren musste und – ich sah es nur aus den Augenwinkeln – oben vom Stein machte sich ein weiteres Skelett zum Sprung bereit. Es würde ihn von hinten erwischen und Paladin oder nicht, das war sein Untergang. Geschah ihm ganz recht. Oder…? War nicht mein Geschäftspartner auch ein Menschen-Paladin? Dieser hier konnte zwar nicht besagter Geschäftspartner  sein, aber was waren das für ehrlose Gedanken, jemandem im Angesicht der Geißel den Tod zu wünschen – wissend, dass er alsbald ebenfalls als Untoter auf Arthas’ Seite wieder in den Krieg zog?
In dem Moment, in dem sich das Skelett oben auf dem Stein auf den Menschen stürzen wollte, hieb ich mit einem blitzschnellen Schlag, senkrecht nach oben und zerschmetterte es mitten im Sprung. Seiner untoten Kräfte beraubt, fielen die Einzelteile rund um mich herum zu Boden.
Der Paladin – inzwischen mit seinen Gegnern fertig geworden (die Kampfkraft dieser „Lichtgestalten“ ist mir nicht erst seit meiner Gefährtin hinlänglich bekannt) – drehte sich ob des verursachten Geräusches blitzschnell um und wurde meiner gewahr. Einen atemlosen Moment starrten wir uns an, zwei Momente, dann drei. So abgrundtief häßlich waren diese Menschen gar nicht, trotz dieser blassen Hautfarbe. Seine leicht angegrauten Haare verrieten mir, es nicht mehr mit einem ganz jungen Vertreter seiner Rasse zu tun zu haben. Zumal diese wohl auch noch nicht die Fähigkeiten besaßen, sich kämpfend durch Nordend zu bewegen. Darin gleichen sich unsere Völker, dachte ich bei mir. Denn unsere Orc-Kinder müssen auch erst eine jahre- teilweise jahrzehntelange Kriegsausbildung hinter sich haben, bevor sie sich als Krieger allein beweisen dürfen.
Seine ernsten Augen verrieten Reife und… ja Müdigkeit. Umfassende Müdigkeit. Wie jemand, der schon zuviel gesehen hat und sich nach Ruhe sehnt.

Ich senkte meine Axt und auch sein Waffenarm senkte sich. Dann blickte er auf meinen Arm und sah die Wunde, die sich durch den Schlag gegen das Skelett wieder geöffnet hatte. Er hob die andere Hand… wollte er etwa… Ein Paladin braucht immerhin keinen blanken Stahl, um einem Ungemach zu bereiten… verdammte Manafre…
Doch Moment… das war kein Angriff! Mein Arm fühlte sich ganz warm an, wie in einen warmen Umschlag gepackt. Fasziniert sah ich zu, wie sich die Wunde schnell verkleinerte und schließlich ganz schloss. Nur noch eine verkrustete Blutspur erinnerte an den Treffer.
Sprachlos sahen wir uns an. Zwei Wesen, eigentlich Feinde von Geburt an, hier im Kampf vereint und sich gegenseitig helfend… Worte wären hier überflüssig gewesen, auch jede Dankesbezeugung. Jeder von uns wusste, was er dem anderen zu verdanken hatte.

Plötzlich erschien mir die Zukunft heller. Wenn dieser namenlose Paladin und ich unsere Differenzen im Angesicht der Geißel für eine Weile an die Seite schieben können, sollte das doch unseren Anführern auch gelingen.
In einer Vision sah ich die Allianz und die Horde Seite an Seite dem Lichkönig gegenübertreten und ihn mit vereinter Kraft in die Knie zwingen.
Dieser Anblick erfüllte mein Herz und meinen Verstand mit wilder Freude.

„Für die Horde! Arthas, sieh Dich vor!“ brüllte ich, reckte die Axt in den wolkenverhangenen Himmel und stürmte davon. Nichts und niemand konnte mich aufhalten. Dieses Hochgefühl schien mir gradezu Flügel zu verleihen.
Als ich hinter mir einen begeistert klingenden Schrei hörte, wusste ich – ohne mich umzusehen – , dass der Paladin ähnliches empfunden haben musste, denn er rannte, wenngleich in eine von meiner Route abweichenden Richtung, davon, als wären ihm die Erde nicht länger eine Fessel. Ich blieb stehen und sah ihm nach. Er glich einem Feuerelementar, als sich eine seiner Auren um ihn legte und auch seine Axt erfasste.
Seine kommenden Gegner an diesem Tag taten mir fast leid – aber nur fast.

Noch lange, nachdem dieses Hochgefühl wieder verflogen war, erinnerte ich mich an diese Begegnung mit einem Menschen, einem Gegner, einem Feind und dennoch… mit einem, der mir ähnlicher war, als ich gedacht hatte.

Orcskine

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24. März 2009 2 24 /03 /März /2009 10:47

Dieser Artikel im Blog von Asak spricht mir ein wenig aus der Seele, stimmt er doch so ziemlich mit meiner Meinung und Auffassung überein, die Botschaft lautet eindeutig:

 

Macht, was euch Spaß und Freude bereitet!

 

Egal ob man Stundenlang mit Raids durch Instanzen hetzt oder solo Erfolge absammelt, die Hauptsache ist doch es macht Spaß…

 

Schön sind auch die Beiträge:Meine ersten Instanzen, Kräuter sammeln und Weshalb spielt ihr WoW? im Gamona Forum. Erinnert mich an meine Anfangszeit in WoW, wie hat man doch alles ganz genau analysiert (AH), sich Gedanken gemacht über die Spielwelt, welche Q geben viel Silber (an Gold war noch gar nicht zu denken), hat sich Notizen gemacht und voller Ehrfurcht durch die Welt von Azeroth marschiert, wie soll man das bloß alles schaffen?

 

Vieles hat sich geändert, vieles ist einfacher geworden, es gibt mehr Komfort usw wahrscheinlich ist WotLK das beste WoW…

 

Was bleibt ist die Erinnerung von früher, wo alles noch neu, unentdeckt und riesig war, traurig ist es viele lieb gewonnene Spieler verloren zu haben, mit denen man sich früher durch Instanzen gespielt hat und Abenteuer bestanden hat. Schön ist es heute, in eine bekannte Welt einzutauchen, wieder schöne Q-Reihen zu absolvieren und die Story zu genießen…

 

Es ist doch alles möglich…

 

 

Grüße Aies, Paladin des Lichts 

 

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25. Januar 2009 7 25 /01 /Januar /2009 00:11

Hallo,

ich mache hier einfach mal Werbung für zwei tolle Blogs zu World of Warcraft:

Nomadenseele
Gefällt mir sehr gut die persönliche Meinung und die Erlebnisse und sich daraus ergebene Diskussionen. Dazu sehr viele Einträge, die mich sehr interessieren, wann immer ich bestimmte Themen zu WoW über Google suche, wie z.B. Aschenbringer oder Tiefenbahn, komme ich zum Blog von Nomadenseele.

Ninjalooter
Sehr informativer Blog mit vielen Dingen, die mir weiterhelfen oder es noch tun werden

Kleine Auswahl:

Liebesgott, Nachtherr, Jenkins oder doch der Schrecken der Meere?
Die Titel und wie man sie erhalten kann.

Reit- und Flugtiere Nordends

Kostüme Azeroths
Dinge um sich zu verkleiden bzw. die Gestalt seines Chars zu verändern

Rar Mobs in Nordend

Schattenseitenlixier und Haustierfreude in Dalaran
Sehr schöner Artikel über Dalaran, was freu ich mich schon auf Stufe 74, um Dalaran endlich betreten zu können.

Höheres Studium
Apropos Dalaran: Diesen Erfolg werde ich natürlich versuchen zu komplettieren.

In feindlichen Hauptstadtgewässern angeln


Ich bin eigentlich täglich auf diesen beiden Seiten und es macht echt Spaß dort zu schmökern, diese beiden Blogs haben mich maßgeblich beeinflusst, mich nun auch einen WoW-Blog schreiben zu lassen.
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