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19. April 2010 1 19 /04 /April /2010 20:43

 

 

Mit Cataclysm wird endlich Gilneas implementiert und auch dessen kleine Nebensinsel Zul Dare ist bestätigt. Doch was wissen wir eigentlich von dieser weitestgehend unbekannten Insel?


Zul’Dare ist eine Insel am südlichen Rand der Baradin Bucht und liegt südlich Gilneas‘. Aufgrund des Klangs des Namens ist zu vermuten, dass es einst von Trollen bewohnt wurde. Die Insel ist Teil des Königreichs Gilneas und ist nahezu unberührt von jeglicher Zivilisation. Kul Tiras entsandte Schiffe in die Nähe der Inselkliffe und schickte Brieftauben mit der Bitte um Hilfe aus, erhielten bisher allerdings keine Antwort. Außerdem kehrten einige Schiffe nie zurück. Seitens Kul Tiras wird vermutet, dass sich die Streitkräfte der Naga in dieser Gegend verschanzt hätten und Gilneas sich in ihrer Gewalt befände. Während des zweiten Krieges hatten Orks auf der Insel eine Basis errichtet, um von dort ihre Angriffe auf Lordaerons Küsten zu führen. Später wurde diese von den Streitkräften der Allianz entdeckt und zerstört.


Die Aldor Wikia

 

Laut Lore müssten sich dort also noch einige Überreste der zerstörten Hordebasen befinden, vielleicht sogar noch Orcs, die sich hier seit dem Krieg versteckt halten?

 

Die einzigen Seefahrterprobten Orcs sind die des Clans der Stormreaver (Sturmrächer) um den mächtigen Orc Drak`Thul. Im Zweiten Krieg stoßen sie von Zul Dare aus an die Südküste Lordaerons vor. Vielleicht gibt es diesen Clan ja als neue Fraktion für die Horde? Fragen über Fragen…

 

Zurück zu Zul Dare.

Der Name klingt traditionell nach Trollen. Demnach könnte diese Insel auch heute noch von Trollen bewohnt werden. Nun, welche Trollstämme kämen dafür in Frage?

 

Diese Seite gibt erstmal Auskunft, welche Trollstämme es überhaupt gibt:

http://lexikon.darkspear.de/Trollarten.htm

 

Von der Größe her könnte ein Trollstamm dort ansässig sein. Man munkelt von Dunkelspeertrollen. Aber die führte Vol`jin eins über das große Meer auf die Echo-Inseln. Könnte es aber nicht sein, dass es eine kleine Rückhut gibt, die auf dieser Insel verblieb?

 

 

Es gibt also vier „offensichtliche“ Möglichkeiten für Zul Dare:

 

- Die Insel wird ganz normaler Levelcontent für die Worgen

 

- Die Insel muss per Phasing für Gilneas zurück erobert werden (z.B. von den Naga oder Untoten)

 

- Die Insel beheimatet flüchtige Orcs (evtl. als neue Fraktion für die Horde)

 

- Die Insel beheimatet einen Trollstamm

 

 

Von der reinen Größe her dürfte Zul Dare etwa so groß wie die Fegefeuerinsel oder Tol Barad (neues PvP-Gebiet mit Cataclysm) sein und besitzt außerdem noch drei weitere, winzige Nebeninseln. Tol Barad wird auch der Grund sein, warum Zul Dare nicht zu einem PvP-Gebiet werden kann und ein Schlachtfeld selbst soll es ja bereits in Gilneas (Greymane City*) geben.

 

 

Ich hoffe auf eine spannende Lösung (Trollstamm oder Orc-Fraktion) unter dem Einsatz von Phasing, um dieser Insel mit dem so bekannten Namen gerecht zu werden.

 

 

* In Gilneas wird es  auch ein neues Schlachtfeld geben „Kampf um Gilneas“ in dem verschiedene Teile der Hauptstadt erobert werden müssen.


WC2.jpg

Map aus Warcraft II, die Kanalinseln mit Zul Dare sind gut zu erkennen. In WCII gab es eine Mission auf dieser Insel zu spielen.

 

 

Gilneas

 

Geschichte


Das Königreich Gilneas ist eine Menschennation, die von Lord Genn Graumähne regiert wird und vor vielen Jahrhunderten aus dem Königreich der Arathi hervorging. Es liegt südlich des Silberwalds auf dem Kontinent Lordaeron. Kliffe umgeben die Halbinsel Gilneas im Westen, Süden und Osten. Außerdem gehört die Insel Zul’Dare zum Königreich. Das Wetter ist meist stürmisch und kalt (zu vergleichen mit dem Nord- und Ostseeklima oder Südengland). Flora und Fauna sind zu vergleichen mit der intakten Form des Silberwalds (größtenteils trostlos anmutende Nadelbäume, viele Wälder).


Zu BC-Zeiten bin ich mal um die komplette Halbinsel umschwommen (bzw. was davon bislang im Spiel war) und traf dabei dann schließlich erstmals auf die Fegefeuerinsel. Gilneas selber ist von hohen Klippen und Felsen vom Meer her geschützt und es gab wirklich keine Möglichkeit, vom Wasser her ins Landesinnere zu kommen.

 

Eine umfangreiche Historie von Gilneas, wie auch allerhand Spekulationen, die sich entwickelten bevor Gilneas offiziell mit Cataclysm bestätigt wurde, ist hier zu finden.

 

 

Startgebiet Worgen

 

Gilneas selber wird Startgebiet der Worgen von Stufe 1-15 werden. Danach geht’s dann laut Blizzard weiter in die neue Dunkelküste, da die Worgen nach der Zerstörung des Graumähnenwalls zuerst auf die Nachtelfen (warum auch immer?) treffen, ist dieser Weg nachvollziehbar.


Die große Halbinsel im Südwesten Lordaeron ragt ins Baradinmeer und wird Heimat der Worgen werden. Der Graumähnenwall (früher Graumarnwall, „Mähne“ passt wohl besser zu den Worgen) wird durch den Kataklysmus zerstört. Gilneas kann über den Silberwald betreten werden. Die Hauptstadt von Gilneas ist Greymane City (Stadt der Graumähnen). Gilneas soll in Sachen Spannung und Inszenierung noch wesentlich intensiver werden, wie seinerzeit das Todesritter-Startgebiet in WotLK. Lassen wir uns also überraschen…


Einzelne bekannte Gebiete:

 

Greymane Manor
Duskhaven
Allen Farmstead
King’s Gate
Queen’s Gate
Crowley Orchard
Wahl Cottage
Hayward Fishery

 

 

Eine verbreitete Meinung zu der bekannten Map, dem Startgebiet der Worgen, hält sich in den Foren. Demnach soll es sich um die Karte nur um einen Ausschnitt vom gesamten Gilneas handeln:

 

„Auf der Blizzcon wurde ja dieses Startgebiet der Worgen veröffentlicht.
Ich hab mir das mal angeschaut, man sieht keine Hauptstadt, außer Greyman Hold, wo ich glaube, das es das Startgebiet von Level 1-6 wie die Nordhainkapelle im Menschenstartgebiet ist.“

„Aber man sieht nicht den Greayman Wall auf der Karte und das Gebiet passt nicht zu Gilneas wie es wirklich aussieht und der Greyman Wall zeigt eigentlich nach Süden, im Bild weiter oben, zeigt der Ausgang in Süden.“

 

„Man sieht auch im Nord-Osten, das dort nicht der Silberwald ist, denn da ist ein Fluss und die Berge passen irgendwie nicht.“

 

Quelle

 

Ich denke auch es handelt sich vermutlich nur um einen kleineren Bereich vom gesamten Gilneas. Der Vergleich zum Todesritter-Startgebiet (3 Stufen) passt nicht zum Verhältnis mit den oben aufgeführten acht Orten zu den vorgegeben Stufenbereich 1-15.

 

Hier die bislang bekannte Map von Gilneas:

 

Gilneas_full_map.jpg


Und hier die „erweiterte“ Karte vom vermuteten gesamten Gilneas:

 

GilneasRevised.jpg

 

Gilneascomposite.jpg

Bildquelle

 

Auch das Fehlen der Hauptstadt, wie schon angesprochen, dürfte ein großes Merkmal sein das noch einiges vom geplanten Gilneas fehlt. Denn die Hauptstadt Greymane City soll ja auch PvP-Schlachtfeld werden (Eroberung von Stadtvierteln) und muss auch dementsprechend groß werden. Außerdem würde ich mich über Quests für Stufe 80+ wünschen, damit man Gilneas auch bereisen kann, ohne als Worg neu anfangen zu müssen.

 

GreymaneCity.jpg


 

Würdet ihr euch auch wünschen, Gilneas mit Levelcontent 80+ betreten und bequesten zu können?

 

Edit

 

Gilneas.jpg

Ganz aktuell und sicher kein Fake: Gilneas mit Cataclysm (Quelle: MMO Champion)

 


König Genn Graumähne

Das Volk der Allianz erinnert sich an den König von Gilneas als stolzen, entschlossenen, listigen und arroganten Mann. Er und seine Armee standen im zweiten Krieg der Allianz bei, doch im Anschluss daran stellte sich für Genn Graumähne bald heraus, dass die Allianz mehr von Gilneas profitierte als umgekehrt. Er ordnete an, dass der Graumähnenwall für alle Fremden geschlossen werden sollte, und riegelte so sein Reich von der Außenwelt und ihren Konflikten ab. Doch das Schicksal, so schien es, wollte dem König eine Lektion in Demut erteilen: der Wall erfüllte seine Aufgabe, das Volk von Gilneas vor Außenstehenden zu bewahren, doch er besiegelte gleichzeitig das Schicksal der Bewohner des Reiches. Als der Fluch der Worgen über das Land hereinbrach und die ersten zaghaften Versuche der Eindämmung fehlschlugen, fand Graumähne sich in einem erbitterten Kampf um die Menschlichkeit seines Volkes wieder.


wow_cataclysm_053.jpg

 

 

Video-Quelle


Der Adel

Über den Adelsstand in Gilneas ist leider nicht viel bekannt. Es gibt im Reich zwei große Adelshäuser; das der Wölfe und das der Falken. Während die Wölfe dem Königshaus anzurechnen sind, stammen die Falken hingegen mehr aus dem bürgerlichen Raum. Zwar gibt es derzeit leider kein offizielles Beispiel für eine aus den Falken stammende Adelsfamilie, die Lordschaft der Graumähnen allerdings ist den Wölfen zugehörig. Es ist natürlich davon auszugehen, dass es noch einige andere, allerdings weniger bekannte, Adelshäuser gibt, die sich ebenfalls weiter unterteilen.


Aldor Wikia


Graymane Hold lies in the southwest of Gilneas. The castle towers over the steep cliffs of the coastline, placed strategically on top of a large outcropping, with only the northeastern gatehouse accessible from land.

 

Artwork.jpg

Artwork Picture by Andrew Spratt pulled from caithness.org

 

 


Gilneas Banner

 

Gineas-Banner.jpg

 

 

Cataclysm-Worgen-banner-image.jpg

The Gilneas flag was revealed from blizzard's fifth anniversary celebration promo stuff via Kotaku, and it looks pretty neat I must say.


Quelle
 

 

Hintergrund Worgen

 

Als spielbares Volk der Allianz werden die Worgen also mit Cataclysm eingeführt und in ihrem Startgebiet Gilneas erfahren und erspielen wir ihre Geschichte.

 

Vorsicht Spoiler!

 

Der Fluch der Worgen

 

Ur, ein Magier, welcher in der im Alteracgebirge gelegenen Stadt Dalaran lebte, war ein Forscher, der versuchte Wissen über fremde Welten zusammenzutragen, um einer der Größten unter den Magiebegabten zu werden. Allerdings hielt ihn sein Gewissen oft davon ab bahnbrechende Entdeckungen zu nutzen oder anderen zu zeigen, weshalb er nie den Ruhm erhielt, der ihm gebührte. Eine seiner Forschungsarbeiten beschäftigte sich mit dämonisch wirkenden Kreaturen, den Worgen, die in einer anderen Welt oder gar einer anderen Zeit lebten. Erschrocken von seinen Entdeckungen begrub Ur seine Studien bis sie während der Geißel-Belagerung der Stadt wieder auftauchten.

Als Ur während der Belagerung starb, suchte ein anderer Magier mit Namen Arugal nach einem Weg, die Besatzer zurückzuschlagen. Als er die Aufzeichnungen Ur’s entdeckte, beschloss er diese Monster in seine Welt zu zwingen um sie gegen die Untoten Soldaten der Geißel in die Schlacht ziehen zu lassen. Der Plan ging auf, die Worgen griffen die lebenden Toten an und drängten sie sogar etwas zurück, doch mit der Zeit änderten sich die Dinge grundlegend. Von blindem Hass gesteuert richteten sich die Wolfwesen gegen die Zauberer und versuchten sie zu vernichten.

Arugal, von Schuldgefühlen geplagt, beschloss die Worgen als seine Kinder zu adoptieren und in die Burg Schattenfang zu bringen und dort, vom Rest der Welt abgesondert, zu halten. Dort angekommen verfluchte er die Bewohner des Dorfes Pyrewood und zwang sie dadurch, sich nach Sonnenuntergang in Worgen zu verwandeln.

Zur fast selben Zeit erhielt die Nachtelf-Wächterin Velinde Starsong die Aufgabe den Teufelswald von Dämonen zu säubern. Hilfesuchend betete Velinde zu Elune in der Hoffnung auf Beistand und erhielt eine magische Sense mit der Fähigkeit Worgen zu beschwören. Angefeuert durch die Göttliche Hilfe beschwor sie eine kleine Armee der ihr ergebenen Kämpfer und kämpfte gegen die dunklen Wesen. Nach einiger Zeit jedoch schien es, als benötige die von Elune gespendete Sense Velindes Willen nicht mehr um Worgen herbeizurufen. Sie befahl der ständig wachsenden Gruppe Worgen am Schrein von Mel’Thandris in Eschenwald zu bleiben und begab sich auf die Suche nach Arugal, von dem Sie gehört hatte. Im Wissen, dass Arugal als Magier die selben Kreaturen nach Azeroth brachte, reiste sie durch die Welt, um ihn zu finden.
Ab diesem Punkt verliert sich ihre Spur in der Geschichte, doch es gab Gerüchte das Velinde in Düsterwald getötet und ihrer Sense beraubt wurde. Die schwarzen Reiter vom Pass der Toteswinde begaben sich nach Düsterwald um die Sense an sich zu bringen und schreckten sogar nicht davor zurück, eine Familie zu töten um die mythische Waffe in die Finger zu bekommen. Es wurde weiterhin überliefert, dass ein schwarzer Magier namens Morganth ebenfalls auf der Suche nach der Sense war.

Eine lange Zeit verging und eine neue Gefahr erhob sich im Herzen des verschneiten Northrend. Arthas, Vatermörder und neuer Lichkönig, stieß bei seiner Suche nach mächtigen Verbündeten auf Arugals Machenschaften und erweckte ihn wieder zum Leben, um für ihn zu arbeiten. Der ehemalige Feind der Geißel war nun gezwungen seine Kinder in Arthas Dienst zu stellen und bevölkerte viele Teile Northrends, insbesondere die Grizzly Hills, mit seinen Worgen.

Jahre später ist ein Teil des Wolf-Fluches, der auf den Worgen lastet, auf das abgelegene Königreich Gilneas übergesprungen und hat die dortigen Einwohner ebenfalls zu Worgen verwandelt. Auf der Suche nach einem Heilmittel gegen den Fluch hat sich eine Gruppe der Wolfswesen mit der Allianz verbündet um ihrer Pein zu entkommen. Der Preis dieses Bündnisses ist jedoch unbekannt… bis jetzt.

 

 

Ich habe mich aber bislang (kaum) noch nicht weiter mit den Quests und Hintergründen der Worgen in Cataclysm beschäftigt, ich will mich überraschen lassen, darum nur Links, die bitte (aus Spoilergründen) mit Vorsicht zu genießen sind.

 

Hier bei Kai im Blog sind neben einigen Bildern u.a. auch die verfügbaren Klassen für die Worgen aufgelistet.

 

 

Die Kreatur Worg


Worgen sind humanoide Wolfsmenschen, die durchaus magisch begabt sind und vorrangig im Dämmerwald, sowie Silberwald bzw. Burg Schattenfang vorkommen. Der Magier Arugal brachte die gefräßigen Worgen durch eine Beschwörung nach Azeroth. Nach kurzer Zeit wandten sie sich jedoch gegen die Magier, denen sie eigentlich dienen sollten. So kam es, dass die Worgen die Burg Schattenfang angriffen. Von Schuldgefühlen halb wahnsinnig adoptierte Arugal die Worgen als seine Kinder und zog sich in die inzwischen verfallene Burgruine zurück. Zu diesem Thema hat ein Magier aus Dalaran namens Ur eine Abhandlung geschrieben, das Buch von Ur. Man findet dieses Buch in der Burg Schattenfang.

 

Forscherliga

 

 

Erzmagier Arugal

 

„Eines Tages möchte ich mich in meinem eigenen sauberen, kleinen Anwesen mit ein paar Hunden an meiner Seite niederlassen.“


Dalaran: Arugals Goldmünze


Arugal war einst ein Erzmagier der Kirin Tor. Frustriert über den aussichtslosen Kampf der Hexer von Dalaran gegen die untoten Armeen der Geißel während des Dritten Krieges, beschloss der Arugal gegen den Willen seiner Kollegen, Wesen aus einer fremden Dimension zu Hilfe zu rufen um die schwindenden Reihen der Hexer zu stärken. Arugals Beschwörung brachte die gefräßigen Worgen nach Azeroth. Zwar machten die unaufhaltsamen Werwölfe kurzen Prozess mit allem, was die Geißel ihnen entgegenstellte, doch nach kurzer Zeit wandten sie sich auch gegen die Magier, denen sie eigentlich dienen sollten. Von Schuldgefühlen halb wahnsinnig adoptierte Arugal die Worgen als seine Kinder und zog sich in die inzwischen verfallene Ruine von Burg Schattenfang zurück. Dort soll er immer noch hausen, unter dem immer wachsamen Auge seines gewaltigen Schoßhundes Fenrus, heimgesucht von dem rastlosen Geist von Baron Silberlein. (Quelle: http://wow-europe.com)


Arugal ist heutzutage in den Augen der Verlassenen nicht mehr als ein Scharlatan, eine verfluchte Kreatur. Wie Arugal in die Kirin Tor aufgenommen wurde, ist manchen von ihnen schleierhaft, denn seine Zauberkunst schien so billig wie schlecht nachgemachter Schmuck. Arugal hielt sich zuerst auf einer Weizenfarm im Silberwald etwas nördlich der Brücke auf. Bei der Untersuchung seiner Arbeit haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Der alte Taugenichts war nicht einmal qualifiziert genug, um die Nachttöpfe in Dalaran zu leeren, davon, die Kirin Tor in ihrer schwersten Stunde zu repräsentieren, ganz zu schweigen. Arugal benutzte verzauberte Gegenstände, um seine schwache Magie zu verstärken und je mehr die Verlassenen über seine Magie erfahren, umso mehr wächst ihre Verachtung für diesen jämmerlichen Narren. Arugal lebt immer noch in der Burg Schattenfang und die Verlassenen können den Silberwald erst dann als strategische Festung für die dunkle Fürstin beanspruchen, wenn Arugal erschlagen ist. (Quelle: World of Warcraft)

In Wrath of the Lich King

In Wrath of the Lich King wird Arugal nach seiner Niederlage gegen tapfere Helden der Allianz und der Horde von den Agenten der Geißel, den San'layn, wieder zurückgerufen, damit er ihnen die Worge beschwören kann. Er hat nun seinen Sitz in einem Turm auf einer Insel südlich der Grizzlyhügel und regiert den Wolfskult der Worgen.

 

Forscherliga

 

 

Spekulationen und Quests

 

Vor Cataclysm gab es einen sehr interessanten Beitrag bei Ingame, mit dem ich mich gerne beschäftigt habe.

 

Möchte man wirklich alles verstehen, sollte man alle Quests die Horde und Allianz zu bieten hat, absolvieren. Da gibt es so einiges (Auswahl, wird ggf. erweitert):

 

Allianz

 

Velinde Sernensang und die Sense von Elune

 

Über diese spannende Q-Reihe, die im Eschental beginnt und im Dämmerwald endet, schreibe ich noch einen eigenen Beitrag.

 

Daher nur kurz:

 

Jene unheilvolle Geschichte dreht sich um das Schicksal der Priesterin und Schildwache Velinde Sternensang, die den Kampf gegen die Dämonen des Teufelswaldes zum Schutze ihrer Heimat führen sollte. In ihrer Verzweiflung flehte sie Elune um Hilfe an, die ihr eine geheimnisvolle Klinge, die Sense von Elune, schenkte. Mit der Klinge in ihren Händen hatte Velinde eine Vision von wolfsartigen Menschen, die ihr im Kampf gegen die dämonische Bedrohung nutzen könnten.

 

Hier geht’s weiter

 

 

Morganth

 

Morganth ist ein gefährlicher Hexenmeister im Turm von Illgalar im Rotkammgebirge. Morganth stammt aus Sturmwind, wo er bei den hiesigen Magiern in Ungnade fiel, weil er sich mit dunkler und gefährlcher Magie beschäftigte. Er wurde schließlich verbannt, doch vorher nahm er noch Urs Abhandlung über Schattenmagie an sich, ein seltenes Buch aus der Feder des dalaranischen Magiers Ur. Nun hat er seinen Sitz im Turm von Illgalar und hat dort einige heimische Gnollstämme unterworfen. Er interessiert sich auch für Drachen, darum liegt die Vermutung nahe, dass er ein niederer Diener Nefarians ist. Sein größter Rivale ist der Magier Theocritus am Turm von Azora im Wald von Elwynn, mit dem er darum wetteifert, die Sense von Elune zu finden, ein Artefakt, welches Zugang zu der Heimatwelt der Worge gewährt. Sollte er die Sense finden, könnte dies eine ernsthafte Bedrohung für Sturmwind darstellen.

 

Quelle

 

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Horde

 

Hier bin ich noch mit Blutelf Ephesos am Questen, vor kurzem habe ich dabei die Instanz Burg Schattenfang besucht. Dort gab es schließlich die Quest „Das Buch von Ur“, welches vom Magier Ur geschrieben wurde, der vermutlich für den Ursprung der Worgen in Azeroth verantwortlich ist.

 

Das Buch von Ur

 

Zum Thema Worgen, hat Ur, ein Magier aus Dalaran eine Abhandlung geschrieben, welche als wertvollste Quelle für Worgenstudien angesehen wird. Man findet dieses Buch in der Burg Schattenfang.

 

Quelle

 

WoWScrnShot_041110_121615.jpg

 

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8. Oktober 2009 4 08 /10 /Oktober /2009 11:22

In 3 Teilen möchte ich die sehr umfangreiche Geschichte des Ordens der Silbernen Hand mit all seinen Randerscheinungen, Wirrungen und Schicksalen seiner Ritter erzählen:

 

Teil 1: Die Gründung, Geschichte und der Niedergang des Ordens der Silbernen Hand

 

Teil 2: Der Aschenbringer

 

Teil 3: Der Scharlachrote Kreuzzug

 

 

Dieser Abschnitt der Geschichte von Warcraft gehört zu meinem absoluten Lieblingsbereich im Spiel, deshalb bin ich auch froh, mit Aies einen Paladin zu spielen. Das passt sehr gut zusammen und so fühle ich mit in Nordend auch entsprechend wohl…

Bei etwas Zeit werde ich in nächster Zeit die oben genannten Teile hier im Blog veröffentlichen.

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25. Februar 2009 3 25 /02 /Februar /2009 20:47


Hier mal meine sinnvolle Reihenfolge der Warcraft und WoW-Romane, ich habe sie nach der Zeit sortiert in der sie erzählt werden. Gelesen habe ich Im Strom der Dunkelheit und zur Zeit Jenseits des Dunklen Portals. Die Krieg der Ahnen-Trilogie habe ich bewusst nicht aufgeführt.
Eigentlich wollte ich sie ja in dieser aufgeführten Reihenfolge lesen, aber die oben genannten Bände interessieren mich am meisten, sie sind sehr gut und die Rezensionen folgen bald.


1 World of Warcraft, Bd. 2: Der Aufstieg der Horde
-40
Gründung des Schattenrats
Velen, Kil`jaeden und Archimonde sind noch Freunde (im Prolog), die jugendlichen Orcs Durotan und Ogrim lernen sich kennen und werden Freunde. Orcs leben mit den Draenei noch freundlich auf Draenor zusammen, dann werden sie korrumpiert und verdorben.

Bekannte Helden wie Durotan, Ogrim Doomhammer und dem Draenei Anführer und Seher Velen fehlen ebensowenig wie bekannte "Bösewichte" wie Nez'ghul und Gul'dan.
Schön finde ich persönlich, daß man gleich anschließend das ebenfalls von der Autorin stammende "Lord der Clans" weiterlesen kann, denn in diesem wird die Geschichte weitergeführt.



2 Warcraft, Bd.3: Der letzte Wächter

-5
Der dritte Warcraft Band ist zeitlich gesehen eigentlich der erste Band, denn hier trifft die brennende Legion der Orcs zum ersten Mal in Azeroth ein. Wer also noch kein Buch dieser Reihe gelesen hat, kann getrost mit der Nummer 3 beginnen und sich die ersten beiden Bände danach einverleiben.
Hierin wird dann erzählt, wie Kadghar Schüler bei Medivh wird und wie die Orcs langsam aber sicher nach Azeroth einfallen.
Die Weisen der Kirin Tor, eine Gemeinschaft einflussreicher Gelehrter und Zauberer, möchten zu gerne wissen, was der Wächter im Turm von Karazhan an Weisheiten, Magie und Geheimnissen verborgen hält. Als sie endlich die Erlaubnis erhalten, einen Schüler zu ihm zu senden, wählen sie den jungen Khadgar aus. Mit zahlreichen Aufträgen wird er auf seine Mission geschickt, im Turm dem Zauberer Medivh zu begegnen - einem Magier, über den überraschend wenig bekannt ist, was die Ehrfurcht, die die Weisen der Kirin Tor vor ihm besitzen, nur noch rätselhafter für Khadgar macht. Der Magier findet Gefallen an seinem jungen Schüler und nimmt ihn in seine Obhut. Doch schon bald muss Khadgar feststellen, dass Medivh ein gespaltenes Dasein führt - und dass sein Kampf um sich selbst die Zukunft aller Lebewesen in der Welt von Azeroth vernichten kann.

Khadgar, ein Akolyth aus der Magierstadt Kirin Tor soll bei dem bekanntesten Zauberer der Welt als Lehrling anfangen: Medivh. Dieser etwas launische und aufbrausende Magier nimmt Khadgar dann auch als Schüler auf, nachdem dieser sich nach einigen Prüfungen beweisen konnte. Doch mit der Zeit kommen Khadgar Zweifel an der Loyalität seines Meisters der Allianz der Menschen gegenüber und mit jedem Stück das Khadgar aus der Vergangenheit erfährt, kommen ihm mehr Zweifel an der edlen Gesinnung seines Meisters. Inwieweit passen die Morde an Magiern in ganz Azeroth ins Bild, wieso tauchen immer mehr Dämonen auf, warum beginnen die Orks wieder mit Angriffen gegen die Städte der Menschen? Als dann eine Gesandte der Orks im Turm Medivhs ankommt, scheint Khadgars Vermutung aufzugehen: sein Meister arbeitet mit den Orks zusammen. Aber die Wahrheit ist noch weitreichender als es sich Khadgar jemals vorgestellt hat...

 

 

3 World of Warcraft, Bd.3: Im Strom der Dunkelheit
0-6 (Warcraft II-Tides of Darkness)

Anduin Lothar ist nach der Zerstörung Sturmwinds mit den Überlebenden nach Lordaeron geflüchtet und koordiniert nun als Oberbefehlshaber die Streitkräfte der Allianz von Lordaeron. Der Zweite Krieg beginnt.



4 World of Warcraft, Bd.4: Jenseits des Dunklen Portals
8 (Warcraft II-Beyond the Dark Portal)

Erzählt direkt den Anschluss der Geschichte von Im Strom der Dunkelheit weiter, die Horde beschafft sich die benötigten Artefakte aus Azeroth und kehrt nach Draenor zurück. Die Allianz unter Turalyon, Khadgar, Alleria Windläufer, Danath Trollbann und Kurdran Wildhammer verfolgen sie durch das Portal bis zum Schwarzen Tempel…


5 Warcraft, Bd.2: Lord der Clans

8-18
Orks können richtig sympathisch sein! In diesem Roman wird beschrieben, wie der Ork Thrall von Menschen aufgezogen wird, die ihn zu einer Kampfmaschine machen wollen, um als Werkzeug für ihre Intrigen zu dienen. Doch Thrall kann fliehen, findet seinen Stamm und seine Bestimmung und rüstet zum letzten großen Krieg der Horde, um sein Volk aus der Sklaverei zu befreien...



6 Warcraft, Bd.1: Der Tag des Drachen


Nachdem die Ork mit ihren Drachenreitern von einer Allianz aus verbündeten Völkern geschlagen wurden, ist das übliche politische Plänkelspiel zwischen den einzelnen Nationen wieder an der Tagesordnung. Lediglich das Gerücht, der furchtbare Drache Deathwing sei noch am Leben und zurückgekehrt, sorgt für Aufregung. Der gesichtslose Zauberer Krasus schickt den verbannten Magier Rhonin auf eine gefährliche Mission. Obwohl sich Rhonin die Rehabilitation erhofft, ahnt er, dass der geheimnisvolle Krasus noch andere und unbekannte Ziele verfolgt. Seine Führerin Vereesa, eine Elfe, und der Zwerg Falstad werden zu seinen Begleitern. Sie ziehen in das Land, in das sich die Ork zurückgezogen haben, um ihre Wunden zu lecken -- und wo sie neue Drachen heranziehen. Auf ihrer Reise wird Rhonin und seinen Begleitern schnell klar, dass die Gerüchte wahr sind: Deathwing lebt noch immer und ist zurückgekehrt, um eine neue und für alle anderen Völker furchtbare Ära der Drachen zu beginnen.

"Der Tag des Drachen" spielt nach dem Zweiten Krieg (Warcraft II), und handelt von der Befreiung der Drachenkönigin Alexstrasza, der endgültigen Niederlage der Orkischen Horde, und einer dunklen Verschwörung...



7 World of Warcraft, Arthas: Rise of the Lich king

ca. 8-20
zwischen Zweiten und Dritten Krieg (vielleicht einschließlich Dritter Krieg)

Die Geschichte soll mit Arthas im Alter von 10 Jahren beginnen und zunächst seine Jugendjahre erkunden. Wir werden einige seiner bekanntesten Szenen sehen, aber auch einige neue Charaktere kennenlernen. Desweiteren wird das Buch auch Arthas Romanze mit Jaina Proudmoore behandeln.



8 World of Warcraft, Bd.1: Teufelskreis
24 (1 Jahr vor WoW Classic)
Drei Jahre nachdem Großadmiral Daelin Proudmoore beim Versuch, die Orcs in ihrer neuen Heimat Durotar auszurotten, besiegt und getötet wurde hat sich das Leben zwischen den Orcs von Durotar und den Menschen von Theramore normalisiert. Es herrschen wieder Handelsbeziehungen zwischen beiden Völkern, doch noch immer gibt es auf beiden Seiten Gegner, die diese Allianz nicht gutheißen und die Auslöschung des jeweils anderen Volkes fordern.

Die Anführer der beiden Völker: Kriegshäuptling Thrall und Erzmagierin Jaina Proudmoore werden durch verschiedene Zwischenfälle dieser Allianzgegner dazu gedrängt, dem jeweils anderen den Krieg zu erklären ohne jedoch zu wissen, dass eine dritte Partei nur diesen Krieg herausfordert damit sich beide Völker gegenseitig vernichten...


9 World of Warcraft, Bd.5: Die Nacht des Drachen

ca. 24-27
Zwischen WoW Classic und Patch 3.0, World of Warcraft Comic (beginnt mit #1 Fremder in einem fremden Land)

Lo'Gosh und seine Gefährten - der Nachtelfdruide Broll Bärenpelz und die Blutelfe Valeera - sind in den Östlichen Königreichen angekommen und müssen feststellen, dass eine perfide Verschwörung im Gange ist. Auf Lo'Goshs Thron hat sich offenbar ein Schwindler niedergelassen und im Verborgenen lauern Attentäter auf die schlagkräftige Truppe. Das Trio hat direkt in ein Hornissennest gestochen!



Anmerkung: Texte sind kopiert!


Links zum Thema

http://wow.allvatar.com/rex/845-0-World-of-Warcraft-Roman-Band-4-Rezension.html
Leseproben zu den WoW-Romanen 1-4

http://forscherliga.wikia.com/wiki/Zeitlinie
Die Zeitlinie von Warcraft und die Geschichte als Zusammenfassung

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6. Februar 2009 5 06 /02 /Februar /2009 20:17

Ich hab einfach mal alles Wissenswerte über Arthas herausgesucht, viel Spaß beim schökern:


"Bedenkt, Arthas, wir sind Paladine. Rache darf niemals unser Handeln bestimmen. Lassen wir unsere Leidenschaft zum Kampfrausch werden sind wir genau so schändlich wie die Orcs."

- Uther Lichtbringer



Arthas war der einzige Sohn von König Terenas Menethil und Kronprinz von Lordaeron. Nun ist er die Inkarnation des Lichkönigs und schmiedet vom Frostthron in Nordend aus Pläne, um Horde und Allianz gegen ihre eigenen Völker zu wenden so wie er einst vom Lichkönig korrumpiert wurde, sich gegen seinen eigenen Vater zu stellen.
Arthas war einst ein idealistischer, wenn auch etwas unbedachter junger Mann, der davon träumte, eines Tages Nachfolger seines Vaters als König von Lordaeron zu werden. Er besaß große Ehrfurcht vor dem heiligen Licht und wünschte sich nichts sehnlicher, als Leid von seinem geliebten Volk abzuwenden. Prinz Arthas war einst ein heroischer und tugendhafter Verteidiger seiner Heimat. Aller Sturköpfigkeit und unterschwelligen Arroganz zum Trotz, konnte niemand seine Tapferkeit und Zähigkeit bestreiten.

Ausbildung zum Paladin
Arthas wurde mit neunzehn Jahren Paladin-Lehrling und Lieblingsschüler von Uther Lichtbringer. Er liebte den gütigen Uther wie einen Onkel, sehnte sich aber danach, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ein Held wie die tapferen Veteranen zu werden, die im Zweiten Krieg gekämpft haben. Auch wenn ihn das Ende seiner kurzen Affäre mit der Zauberin Jaina Prachtmeer schmerzte, ging Arthas ganz in seinen Rollen als Prinz von Lordaeron und heiliger Paladin auf. Doch dann kam die Geißel und verheerte sein Königreich mit ihrer Seuche. Der Prinz zog gegen die Geißel, doch in Stratholme erhob er seinen Hammer gegen sein eigenes Volk. Danach war er nie mehr der glorreiche Prinz Lordaerons, der er einst gewesen war. Er schwor, den Schreckenslord Mal'Ganis, den er für den Anführer der Geißel hielt, bis ans Ende der Welt zu folgen.

Verfolgung nach Nordend
Nachdem Mal'Ganis ins arktische Land Nordend entkommen war, sammelte Arthas seine Streitkräfte und folgte ihm. Er gab zwar vor, die Bedrohung durch die untote Geißel ein für allemal beenden zu wollen, aber in Wirklichkeit wurde er von seiner Rachsucht getrieben. Um mit Mal'Ganis abzurechnen und sich Genugtuung zu verschaffen, hätte er den Schreckenslord bis ans Ende der Welt gejagt.
Die Runenklinge des Lichkönigs
In den kargen Eiswüsten Nordends traf er auf Muradin Bronzebart und eine Expedition seiner Forscherliga. Muradin war aufgebrochen, um die magische Runenklinge Frostgram, eine durch Ner'zhul geschmiedete und verfluchte Waffe, zu finden, die sich in geheimen Gewölben unterhalb des Eises verbarg. Von der Macht des Schwertes überzeugt, die in der Lage wäre, Mal'Ganis zu vernichten, machte er sich gemeinsam mit Muradin auf die Suche. Er ließ sich weder von den Wächtern der Runenklinge, noch von der Inschrift im Sockel des Schwertes warnen, und war sogar bereit, das Leben seines Freundes zu opfern. Der junge Prinz unterlag den Einflüssen der Klinge: er irrte Tag um Tag in den erstarrten Stürmen von Nordend umher, um schließlich Eiskrone zu erreichen und Ner'zhul seine Seele anzubieten. Die vampirische Runenklinge verlieh ihm ungeahnte Macht, aber Arthas verlor seine Seele und wurde dem Willen des Lichkönigs unterworfen.

Wandel zum Todesritter
Ner'zhuls subtiles Ränkespiel hatte Arthas zu Frostgram geführt und ihn verdorben. Durch die Runenklinge, die der Lichkönig geschmiedet hatte, hörte Arthas nun die Stimme des dunklen Lords der Toten und wurde auf seine finsteren Pläne eingeschworen. Nachdem Arthas seine Rache an Mal'Ganis geübt hatte, wanderte er in die eisigen Einöden von Nordend hinaus. Von Frostgrams ständig bohrender Stimme gequält verlor er auch den letzten Rest seines Verstandes. Arthas wurde Ner'zhuls erster Todesritter und der mächtigste General der Geißel. Er war verantwortlich für die Zerstörung von Lordaeron sowie viele Morde. Arthas Liste an getöteten Gegner ist lang: Er tötete den Schwarzen Drachen Searinox, bekämpfte Kel'Thuzad, vernichtete Mal'Ganis und den Wächter von Frostgram, später tötete er als Todesritter seinen ehemaligen Mentor Uther Lichtbringer, seinen Vater König Terenas, Sylvanas Windläufer, Antonidas, den Blauen Drachen Sapphiron und den Vergessenen unter Azjol-Nerub.

Nach dem Fall von Lordaeron und dem Mord seines Vaters ernannte sich Arthas schnell selbst zum König. Er herrschte mit eiserner Hand über der Asche des menschlichen Königreiches. Ein Riss in der Eiskrone ließ ihn nach und nach seine nekromantischen Kräfte verlieren und so musste er zu Ner'zhul zurückzugehen, der sich von den Armeen Illidans und Kael'thas' bedroht sah. Arthas schaffte es trotz der Hilfe von Anub'arak nicht, sich einen Weg unter den alten Katakomben von Azjol-Nerub zu bahnen, um Illidan zuvorzukommen, indem er den Frostthron als erster erreichte. Arthas zerstörte Eiskrone mit der Schneide des mächtigen Frostgram, und ließ sich durch den Geist von Ner'zhul übernehmen. Der ehemalige Hexer und der junge Prinz herrschen von nun an in nur einem Körper über die untote Nation.


Arthas in Warcraft III


Arthas, der Lich-König.


Arthas als erster Questgeber für neue Todesritter.


Familie:

König Terenas Menethil II. war der inständige und wohlwollende Herrscher über Lordaeron und die Allianz, welche er auf Bitten Anduin Lothar mit einigen Menschenreichen gründete. Terenas ist einer der mächtigsten Herrscher seit Arathor gewesen und unter seiner Führung wurden viele Schlachten geschlagen, so auch die des ersten und des zweiten Krieges. Die Allianz zerbrach jedoch an der Frage, was aus den besiegten Orcs werden sollte. Denn viele von ihnen waren in Internierungslagern. Thoras Trollbann zum Beispiel forderte ein Massaker an den Kriegern aus Draenor. Doch Terenas ließ die Orcs vorerst in den von Aedelas Schwarzmoor geführten Internierungslagern. Orgrim Schicksalshammer, der Kriegsführer der Horde, wurde als persönlicher Gefangene von Terenas gehalten. Doch er entkam ... Dreizehn Jahre später hatten beide ihre Zöglinge zu Kriegern erzogen. Schicksalshammer hatte den jungen Thrall ausgebildet. Terenas hatte seinen Sohn erzogen und ihn dem Führer des Ordens der Silbernen Hand, Uther Lichtbringer, übergeben. Thrall führte sein Volk in die Freiheit, Arthas seines in den kalten Tod...

Nachdem er Mal'Ganis auf Nordend mit Hilfe des Schwertes Frostmourne getötet hatte, fiel wenige Wochen später sein Vater, König Terenas dem Schwert zum Opfer. Aus dem einst so glorreichem Lordaeron wurde ein Land der Pest und des Todes...
Terenas bewahrte seinen Halt bei der Führung der Allianz größtenteils wegen der Arbeit der Kirin Tor und Admiral Daelin Prachtmeers offener Unterstützung. Er diskutierte die Hauptpunkte: "Alterac" entweder zu seinem eigenen Königreich zu annektieren oder einen neuen und vernünftigeren Monarchen auf seinen Thron einzusetzen ... vermutlich mit einem verständnisvollem Ohr für Lordaerons Beweggründe.

 König Terenas



Der alte Thronsaal von König Terenas in Lordaeron.


Das Grab von König Menethil.



Inschrift des Grabmals in Unterstadt
Hier ruht König Terenas Menethil II. – der letzte wahre König von Lordaeron. Groß waren seine Taten – lang währte seine Herrschaft – undenkbar schien sein Tod. Möge der Vater unschuldig an des Sohnes Taten ruhen. Möge die blutige Krone verloren und vergessen bleiben.


Lianne

Lianne ist die Mutter von Arthas. Irgendwo habe ich gelesen, das sie nach Nordhain ging. Aufgrund ihres hohen Alters von geschätzen 70 Jahren könnte sie durchaus zwischen dem Zweiten Krieg und den Dritten Krieg eines natürlichen Todes gestorben sein.


Calia

Prinzessin Calia Menethil ist die ältere Schwester von Prinz Arthas und Tochter von König Terenas. Lord Prestor von Alterac hielt um ihre Hand an, verschwand jedoch, bevor die Hochzeit genau geplannt wurde. Ihr Verbleib danach ist ungewiss.
Im Buch "Der Tag des Drachen" wird darüber geschrieben und das ganze wird von Lord Daval Prestor (alias Todesschwinge, Vater von Katrana "Onyxia" Prestor) eingefädelt, aber ich habe das Buch nicht gelesen und kann daher nicht mehr darüber schreiben.

Im Buch "Im Strom der Dunkelheit" wird sie Calaia genannt.

Eine Theorie besagt dass es sich bei SI:7-Agentin Calia Hastings um die untergetauchte Prinzessin handelt. Sie befindet sich in Theramore und ist eine Q-NPC.

Eine weitere wird durch eine Kurzgeschichte im
Horde Player´s Guide gestützt und besagt, dass Calia Menethil gegenwärtig von den Verlassenen gefangen gehalten wird.



Hat diese Calia Ähnlichkeit mit Arthas?
Zumindest das sie in Theramore lebt, ergibt einen Sinn. Sie könnte gut mit Arthas´ ehemaligen Geliebten Jaina Prachtmeer befreundet sein.


Arthas Todesliste

Arthas hat viele Prominente auf sein Gewissen:

König Terenas Menethil von Lordaeron, Arthas Vater

Uther Lichtbringer

Erzmagier Antonidas von Dalaran

Sylvanas Windläufer

Gavinrad der Entsetzliche (der Schreckliche)

Sage Wahrheitsträger (ein Paladin)

Magroth der Verteidiger (ein Paladin)

Dagren der Orcschlächter (ein Paladin)

Ballador der Helle (ein Paladin)

Halahk der Lebensspender (ein Paladin)

Muradin Bronzebart (Edit WotLK: Der Zwerg war nur totgeglaubt...)

Searinox, ein Schwarzer Drache

Sapphiron, ein Blauer Drache

Mal Ganis

Der Gesichtslose


Arthas Pferd

Das leere Grab von Arthas Pferd, entdeckt in Tirisfal.










Danke für den Hinweis (Blog von Nomadenseele).


Spekulationen

Das Ende von Arthas

Wie könnte es aussehen?

Ich würde es sehr gut finden, wenn Arthas ein „würdiges“ Ende bekommt. Er wird vom Schlachtzug besiegt, kann jedoch nicht „richtig“ sterben, da der Geist des ursprünglichen Lichkönigs Ner`zhul und das Schwert Frostgram im Körper des Prinzen fest sitzen.

Tirion Fordring, der den Raid begleitete und mitkämpfte, weiß jedoch was zu tun ist und befreit Arthas Körper mithilfe von Uthers Geist. Ner`zhuls Seele entkommt mit der mächtigen Waffe, ohne die Arthas jedoch nicht überleben kann, sein Ende ist nah und er erinnert sich an sein einst edles Leben als Thronfolger Lordaeon. Er begreift was geschehen ist, was er zu verantworten hat, voller Trauer bittet er den Geist von Uther um Vergebung. Dann erscheint der Geist von Terenas, Vater von Arthas, auch er vergibt seinen Sohn und nimmt ihn zusammen mit Uther in die Geisterwelt (endloses Nether oder was auch immer…) mit.

So könnte es aussehen, natürlich alles in einen Skript mit Sprachausgabe, ähnlich der Endschlacht im Todesritter-Startgebiet. Oder noch besser gleich als Filmsequenz.
Hier ist vieles möglich und ich hoffe, Blizzard wird sich für Arthas mehr einfallen lassen, als eine normale Niederlage von Arthas mit anschließenden Loot.

Apropos Loot.
Eigentlich sollte man Frostgram nicht lootbar machen. Wenn, dann als legendäre Waffe zwar, aber noch nicht benutzbar. Erst startet eine Quest und Tirion Fordring, der weiß was zu machen ist, schickt uns auf eine epische Q-Reihe, um Frostgram zu entfluchen* und schließlich als mächtige Waffe anlegbar zu machen.

Edit
Nun ist es bestätigt, Frostgram wird defenitiv nicht für Spieler lootbar sein!


*Eine Möglichkeit wäre es, alle oder einige Orte aufsuchen zu müssen, wo Arthas seine Schandtaten begannen hat (Persönlichkeiten die er getötet hat wie Uther, das Grab von König Terenas, Stratholme was er nieder gebrannt hat).


Wie geht es mit Arthas weiter?

Im Forum Gamona gibt es einen kleinen aber interessanten Hinweis:

Wo ist Arthas?

Auch wenn's da scho ein klein bisschen OT wird, aber in dem Zusammenhang fand' ich "Loremaster" Metzens Aussagen sehr interessant, dass ein jeder Held (also wir) ein wenig seiner Seele und seines Verstandes in Northrend einbüßt / einbüßen wird (Zitat: "...somthing is wearing our heroes down...") und etwas noch viel Größeres (ein "alter Gott" - Namen hab' ich gerade vergessen) seine Finger im Spiel hat.

Und er sagte, dass diese Storyline definitv nicht in Northrend enden wird - was ich mal als Hinweis auf den Warcraft-Content nach 3.3 werten würde. 

Das könnte bedeuten das Arthas zwar besiegt wird, die Seele des Lichkönigs, in Form von Ner`zhul jedoch könnte entkommen um uns später wieder zu begegnen, noch mächtiger als je zuvor...


Neuer Roman mit Arthas

Christie Golden hat in ihrem Blog bekanntgegeben, daß ihr neuer World of Warcraft Roman Arthas im April 2009 im amerikanischen Handel erscheinen wird.
Die Geschichte soll mit Arthas im Alter von 10 Jahren beginnen und zunächst seine Jugendjahre erkunden. Wir werden einige seiner bekanntesten Szenen sehen, aber auch einige neue Charaktere kennenlernen. Desweiteren wird das Buch auch Arthas Romanze mit Jaina Proudmoore behandeln.

Golden meint zum Roman:
„Was Arthas so faszinierend für mich macht ist, daß aus ihm in einer besseren Zeit ein guter Herrscher und König hätte werden können. Er war einfach nicht soweit als er tun mußte was er zu tun hatte. Er hat seine Fehler und zerbrach schließlich unter dem Druck, dem er ausgesetzt war.“

Das Cover des Romans soll übrigens während der Blizzcon im Oktober für Besucher als Postkarte erhältlich sein. Außerdem hat Christie schon bei Blizzard einige Artworks für ihre neue Warcraft Trilogie, an der sie als Nächstes arbeitet, ansehen können und fand sie fantastisch. Mehr dazu will sie in einem noch ausstehenden Blogeintrag sagen.

http://www.ehrenfeste.de/2008/09/18/arthas-erscheint-im-april-2009/

Edit
Das Buch Arthas - Aufstieg des Lichkönigs ist auf deutsch erschienen.





Hier gibts Leseproben...

und hier eine Rezension des Romans

 

und hier eine weitere Rezension im Literaturblog von Nomadenseele:

 

Arthas - Rise of the Lich King


Amazon.de



"Ich habe schon ein Königreich in Aussicht; ein Land, über das ich herrschen kann. Was will ich mehr? Ein richtig langer Winterurlaub, das wär' was..."

- Arthas Goldmünze, Dalaran


Quelle: Forscherliga Wikia



Links zum Thema

Patch 3.3: Die Eiskronenzitadelle bei mir im Blog

http://www.buffed.de/news/7408/wow-das-arthas-quiz
Das Arthas-Quiz

Umfrage zu Arthas bei Gamona

Arthas bei Google: Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 1.310.000 für Arthas. (0,28 Sekunden) 

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16. Januar 2009 5 16 /01 /Januar /2009 22:54

Hallo, für alle Interessierten.

Die bereits bekannte 3-teilige Comicserie ist nun komplett in allen 3 Teilen und kostenlos über die offizielle Homepage und dem dortigen Comicreader zum Online lesen verfügbar.
Also unbedingt mal vorbeischauen und sich die Geschichte rund um das Mädchen Anveena und dessen Geheimnis ansehen.

https://www.wow-europe.com/de/comicreader/sunwell/comic.html

Vorsicht Spoiler!

Anveena

Anveena Teague ist die reinkarnierte Kraft des Sonnenbrunnens. Sie wurde Von dem Magier Borel, der in Wirklichkeit der Drache Korialstrasz war, geschaffen, kurz bevor Arthas die Macht des Sonnenbrunnens nutzte, um Kel'Thuzad zu erwecken. Allerdings sah der Drachenmagier nicht vorraus, das Anveena eine eigenständige Person werden würde. Ihre Geschichte ist in der "Sunwell Trilogy" niedergeschrieben

 Anveena Teaque

Kalecgos

Die Hauptfigur in den Comics, wird dort einfachhalber nur "Kalec" genannt.

Kalecgos ist einer der wenigen noch verbliebenen Drachen des Blauen Schwarms. Man findet ihn als NSC in der Terrasse der Magister und als einen Boss im 25-Mann-Schlachtzug des Sonnenbrunnenplateaus.

 

Seit einiger Zeit schon wacht Kalecgos über die sich regenden Kräfte des Sonnenbrunnens, doch jetzt erkennt er, dass seine schreckliche Kraft das Ende der Welt bedeuten könnte, denn er wurde von Kil'jaeden versklavt. Kael'thas zu besiegen ist deshalb eine Aufgabe, die die ganz Aufmerksamkeit derer verdient, die ihm helfen wollen. Und wären diese Abenteurer noch imstande, eine Armee aufzustellen und sich in den Sonnenbrunnen zu begeben, dann fänden sie dort mehr als genug Unrecht vor, dessen man sich annehmen müßte.

Gemeinsam mit einem Freund ist Kalecgos zum Sonnenbrunnen gekommen, um eine junge Menschenfrau namens Anveena aus den Klauen des Legionsfürsten Kil'jaeden und seiner Diener zu befreien. Anveena ist keine bloße Sterbliche. Diejenigen, die ihre wahre Natur erkannt haben, schrecken vor nichts zurück, um sie in ihren Besitz zu bekommen. Eins wurde Kalecgos von ihr gerettet und nun möchte er sich dafür erkenntlich zeigen.

Wie man schon weiß, versucht Kael'thas den Legionslord Kil'jaeden aus den Tiefen des Sonnenbrunnens zu beschwören. Für das Heil dieser Welt - dies darf nicht geschehen! Und es ist Kalecgos' Aufgabe, sicherzustellen, dass es nicht geschieht.

Sunwell Trilogy

Kalecgos ist der Hauptheld der der Comic-Trilogie "Warcraft: The Sunwell Trilogy", der zwischen der menschlichen und der Drachenform wechseln kann. Kalecgos sollte in "Warcraft: The Sunwell Trilogy" eine neue, große Machtquelle untersuchen, die sein Herr Malygos spürte. Leider hatte Dar'Khan Drathir ihn mit einem magischen Halsband in der Hand und der Drache, der sich in einen Menschen verwandelt hatte, konnte nicht einmal seine wahre Form annehmen. Am Ende halfen Kalecgos Freundin Tyrigosa und der Paladin Jorad Knüpp beim Endkampf gegen Dar'Khan Drathir und Untoten.






Kalecgos als Raidboss
Durch einen Roman oder eben Comic erhalten Bosse und NPCs im Spiel einen "persönlichen" Hauch, ja eine Art kleine Seele sogar, sie werden nicht mehr einfach als Lieferant für Lila Items gesehen, sondern bekommen eine eigene Geschichte, wie Kalec.


Tyrigosa

Tyrigosa ist die Prinzessin des Blauen Drachenschwarms und befindet sich am nördlichen Ende des Sternensturzes im Nethersturm.
In der Comic-Trilogie "Warcraft: The Sunwell Trilogy" erscheint Tyrigosa als gute Freundin von Kalecgos und verschwindet am Ende mit Jorad Knüpp. Nun taucht sie in Verkleidung der weiblichen Blutelfe Tyri im Sternensturz im Nethersturm zusammen mit Jorad Knüpp wieder auf. Dort studiert sie zusammen mit Jorad im äußersten Osten des Nethersturms die Netherdrachen. Neugierige Kämpfer können in der Managruft den  Kobaltband von Tyrigosa erbeuten - seine Beschreibung lautet: "Dieser Ring wurde mit der Macht von der Prinzessin des blauen Drachenschwarms erfüllt."
Wer weiß, vielleicht verbirgt sich hinter Tyrigosa ja die Tochter von Malygos...

  

Tyri(gosa) und der Paladin Jorad Knüpp beim Sternensturz im Nethersturm.


In der Comic-Trilogie Warcraft: The Sunwell Trilogy geht es um ein Mädchen, dass der Macht des Sonnenbrunnens näher steht, als es glaubt. Die Comic-Reihe wurden von Richard A. Knaak, der auch Roman-Reihe "Krieg der Ahnen“ geschrieben hat, konzipiert. Gezeichnet hat die drei Bücher Jae-Hwan Kim, ein bekannter koreanischen Manhwa-Zeichner („King of Hell“). Trotz der guten Aufmachung und der an sich sehr schönen, weil mal etwas anderen Story, können die Comics nicht voll überzeugen. Dafür wirken die Charaktere zu flach und wenig entwickelt. Es passiert in den Comics einfach in zu kurzer Zeit zu viel. Hier hätte es der Autor langsamer angehen lassen sollen. Ansonsten machen die Bücher viel Spaß und sind vor allem sehr fein gezeichnet. Auch hier überzeugt wieder der andere, dieses mal fernöstliche Sichtpunkt auf das WoW-Universum.

Band 1 - Drachenjagd

Die Geschichte beginnt wie ein typisches Märchen: Der Prinz, in diesem Fall ein Drache, wird von Bösen gejagt und von der Prinzessin gerettet. Hier kümmert sich die süße Bauerntochter Anveena um den blauen Drachen Kalecgos. Zusammen fliehen sie vor der Drachenjägerbande und laufen blöder weise einem noch viel ärgeren Feind in die Arme. Dem Elfen Dar'Khan Drathir und seiner Horde Untoter. Der ist, wie sich herausstellt, für den Niedergang der Elfen-Zivilisation verantwortlich, da er für seinen Herren Arthas versuchte, die Macht des Sonnenbrunnens zu vereinnahmen. Das fanden weder Brunnen noch Elfen toll. Jedenfalls ist Dar'Khan seit dem auf der Suche nach der verschollenen Macht des Sonnenbrunnens und spürt sie hier, in der Nähe von Tarrens Mühle besonders. Kalecgos, einer der wenigen noch verbliebenen Drachen des blauen Schwarms ist übrigens aus dem gleichen Grund im Lande. Er soll eine neue, große Machtquelle, die sein Herr Malygos spürt, untersuchen. Dumm nur, dass Dar'Khan ihn mit einem magischen Halsband in der Hand hat. Nicht mal seine echte Naturform kann der Drache annehmen, der sich – wie das Drachen gerne mal tun - in einen Menschen verwandelt hatte. Zum Showdown am Ende, der im noch so schön heraus geputzten Tarrens Mühle startet, gesellen sich weitere Charaktere dazu: Kalecgos Freundin Tyrigosa, ein weiblicher Drachen und der Paladin Jorad Knüpp treffen rechtzeitig zum Endkampf gegen Dar'Khan und die Polonaise der Untoten ein.


Band 2 - Eisige Schatten

Die Party macht sich auf den Weg in die Berge, zum Nistgipfel. Sie suchen einen Zwerg, der die magischen Halsbänder, die Kalecgos und Anveena extrem behindern, entfernen kann. Unterwegs treffen sie aber auf neue Gefahren und Abenteuer. Ein Frostwyrm, ein riesiger Eisdrache, greift die Gemeinschaft an, worauf diese getrennt werden. Anveena trifft auf den rätselhaften Untoten Baron Mordis, der sie überzeugt, dass ein untoter Anführer die Gegend drangsaliert und für die Frostwyrm-Angriffe verantwortlich ist. Doch in Wahrheit ist es Mordis, der dunkle Pläne schmiedet und neben dem Eisdrachen noch andere urtümliche Riesen erwecken will. Er hat auch Tyrygosa und Jorad in seiner Gewalt. Die können sich befreien, fallen aber prompt den Untoten um Anführer Ichor in die Hände. So wie Kalecgos, der auf Zwerge trifft, die irrtümlicherweise für Baron Mordis arbeiten. Im Endeffekt läuft alles wieder auf den großen Bossfight auf den letzten Seiten des Buches hinaus: Baron Mordis weiß, dass Anveena etwas besonderes ist und versucht große Kräfte aus ihr zu ziehen. Nebenbei kämpft der Eisdrache gegen Tyri und der Rest der Mannschaft misst sich mit der Untoten-Horde. Als ob das noch nicht genug wäre, taucht am Ende der tot geglaubte Dar'Khan auf und entführt Anveena. An der muss wirklich etwas ganz besonders sein.


Band 3 - Geisterland

Die Kämpfer verfolgen Dar'Khan bis ins zerstörte Quel'Thalas, das Land der Hochelfen. Jetzt wird ihnen auch klar, was Dar'Khan so sehr an Anveena interessiert: Sie muss ein Teil des mächtigen Sonnenbrunnens sein, der versiegten Machtquelle der Elfen. Dar'Khan ist derweil angekommen und will mit Anveena den Sonnenbrunnen wieder zum sprudeln bringen. Den er dann höchst persönlich besitzt und zum gewaltigsten Magier Azeroths machen würde. Letzte Überlebende der Elfen unter Führung von Lor'Themar Theron und Halduron Wolkenglanz kommen ihm in die Quere und werden von einer kleinen Untoten-Armee zurück geschlagen. Eine ähnlich magere Glücksausbeute haben Kalecgos und Gefolge. Sie werden in den Außenbezirken Silbermonds von einer riesigen Teufelsbestie der Brennenden Legion angegriffen und können sie nur mit Hilfe einer magiebannenden Banshee besiegen, die sich später als Sylvanas Windläufer entpuppt. Sie werden von den sich zurückziehenden Elfen um Lor'Themar gestellt und als Eindringlinge behandelt bis Tyri sie in Drachengestalt von ihren „besseren“ Absichten überzeugen kann. Derweil versucht Sylvanas Dar'Khan und sein Ritual am Sonnenbrunnen zu stoppen. Doch seine Macht ist schon zu groß. Auch die herbei eilenden Helden können den Größenwahnsinnigen Elfen, der jetzt sogar seinen Herren Arthas überflügeln will, nicht stoppen. Zumal der einen großen roten Drachen kontrolliert: Korialstrasz oder Krasus oder Borel, einer der Drahtzieher in der Trilogie. Ob und wie Dar'Khan noch gestoppt wird, solltet Ihr am besten selbst lesen.



Aus Forscherliga Wikia



Meine Meinung:

Der Comic ist zwar sehr Mangalastig, was mir persönlich nicht so gut gefällt, die Tatsache aber das viel über Charaktere und Story geschrieben wird, macht es sehr interessant. Zur Zeit lese ich ihn noch und mir gefällts vom Inhalt sehr gut, mit Zeichenstil bei Comics kenne ich mich nicht aus von daher ist dieser Punkt für mich unerheblich.

Also wann immer ihr die Drachen des blauen Schwarms bekämpft und einen ihrer wenigen Angehörigen tötet, denkt daran das diese blauen Drachen einst edler und guter Gesinnung gewesen sind.

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31. Dezember 2008 3 31 /12 /Dezember /2008 12:43

 

Als großer Fan der WoW-Geschichte (Lore) lese ich natürlich auch gerne die Romane und halt die Comic-Serie, die bereits 9 Hefte umschließt (dazu Sunwell oder Aschbringer als Sammelband).

Hier möchte ich nun ein paar Hintergründe schreiben und zu jedem Heft ein paar Inhalte, wobei die Charaktere dabei im Vordergrund stehen.

Vorsicht Spoiler!


Die Comics führen die Geschichten (und damit Q-Reihen) fort, die im Spiel nicht abgeschlossen wurden, der Aschbringer-Comic erzählt also die Story um das legendäre Schwert weiter und die aktuelle Comicserie eben auch eine der wohl interessantesten Allianz-Q-Reihen: Der Vermisste Diplomat!

Viele Spekulationen ranken sich um diese Q-Reihe und war meine Freude groß, als ich im Laufe der Hefte erfuhr, dass es sich tatsächlich um die "Fortsetzung" dieser Reihe handelte. Schade halt das man sie nicht im Spiel selbst abschließen konnte aber in Comics oder Büchern bekommen sie einzelnen Charaktere viel mehr Tiefgang, als es "ingame" jemals möglich wäre. Was natürlich ein absoluter Pluspunkt ist.


Nun zu den einzelnen Ausgaben:


#1  Fremder in einem fremden Land


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