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9. November 2011 3 09 /11 /November /2011 20:41

"Es geht beim Dialog nicht darum, sich durchzusetzen oder rhetorisch zu brillieren, sondern um den Gewinn für alle Beteiligten durch neue Einsichten und Erkenntnissen."

Wahre Worte!

Martina Hartkemeyer in ihrem Buch Das Geheimnis des Dialogs

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 Leseprobe und Beschreibung

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19. Juli 2011 2 19 /07 /Juli /2011 22:58

"Garrosh ist definitiv ein Kandidat um in einer Alli vs./ mit Horde Instanz zu fallen. Thrall und Jaina arbeiten zusammen, Garrosh tötet Jaina, Wrynn enraged, Thrall enraged, 25 Spieler auf Heroic enragen, Garrosh löst sich von der Horde und legt sich mit seinen Anhängern mit dem Rest der Welt an. Diese Story würd ziemlich gut auf seinen Charakter passen. Alternativ die gute Blizzard Manier: Irgendwer kommt vorbei, heilt ihn von seiner Psychose und alle sind wieder Freunde. Med'an kann sowas bestimmt ;)"

Sehr cool *lach* der Kommentar stammt aus einer Umfrage, wer Endboss in Cataclysm wird. Einige wünschen sich tatsächlich den aktuellen Kriegshäuptling der Horde als Raidboss... 

Natürlich steht Todesschwinge an erster Stelle (39 Stimmen) dieser Umfrage. Ein alter Gott, welcher den Drachen beeinflusst und korrumpiert hat, erhält mit 2 Stimmen immerhin Außenseiter-Chancen...

...wer wird eurer Meinung "Endboss" in Cataclysm?

Umfrage02

 

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25. Januar 2011 2 25 /01 /Januar /2011 16:41

„Apple ist kein normales Unternehmen. Es hat keine Kunden, sondern Fans…“

Professor Wolfgang Fritz aus der BsZ

Interessanter Artikel in der Zeitung. Nun, sollte ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen so verehrt werden? Wer sich genauer damit auseinander setzt wird schnell merken, dass es eher Apple-Gründer und Chef Steve Jobs ist, den die Fans verehren. So vertrauen die Kunden Jobs, der sich stets für den „Menschen“ als Nutzer seiner Produkte kompromisslos eingesetzt hat und so ist der Erfolg und die Beliebtheit des Konzern untrennbar mit dieser Person verbunden. Ob iPhone, iPod oder iPad – Apple setzt vor allem designerische Maßstäbe und so verkauft sich alles, wo ein angebissener Apfel drauf ist, besser als alle Blizzard-Produkte zusammen…

…und das ist schon ne Leistung.  

Doch Steve Jobs ist (wieder) krank, mehrere Operationen und Gesundheitsprobleme zwangen ihn schon zu mehreren Auszeiten bis zu einem halben Jahr und so dürfen sich seine Fans und Kunden zu Recht größere Sorgen machen. Denn es ist wohl auch sein großer Verdienst, das Apple heute wieder so gut dasteht und „cool“ ist: „Schicke Produkte für schicke Leute“

Und es ist Jobs, der das Unternehmen zusammen hält – und so wollen wir ihm natürlich alles Gute und Gesundheit wünschen, wie jeden der ernsthaft krank ist, und hoffen das er sich schnell und wieder gut erholt. Ich möchte aber auch daran erinnern, ohne überhaupt ein (zugegeben sehr schickes) Produkt dieser Firma zu besitzen, das sich Apple als gewinnorientiertes US-Aktienunternehmen mitunter sehr rücksichtslos gegenüber der Konkurrenz verhält und auch das Verhalten seiner Nutzer lenken und kontrollieren will. Ein solcher Hype gegenüber Apple (und/ oder Steve Jobs) sollte daher auch immer kritisch und nachdenklich gesehen werden…

…Blizzard und seinen Mitarbeitern werden zwar auch Begeisterung der Community, aber ebenfalls regelmäßig intensiver Hass gegenüber fragwürdigen Features wie RealID und Dungeonfinder entgegen gebracht und so hoffe ich nur, das es nicht die Gleichen sind, die teilweise aggressiv mit dem Finger auf Blizzard zeigen und im Gegenzug jedes Produkt und jede Funktion des Monopolisten von Apple begeisternd und ohne Rückfragen aufnehmen und letztendlich auch bedenkenlos kaufen…

steve-jobs-3g-iphone.jpg

 

 

- Steve Jobs

- Offizieller Internetauftritt von Apple (deutsch)


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27. Oktober 2010 3 27 /10 /Oktober /2010 19:24

„Wir wissen, dass wir die Allianz attraktiver gestalten müssen. Anscheinend hat die Horde mehr Anreiz und auch das Zugehörigkeitsgefühl ist auf der Hordenseite wesentlich ausgeprägter. Dies ist ein großer Diskussionspunkt bei uns.“

Ghostcrawler bei der Blizzcon 2010 auf die Frage, wie Blizzard als Entwickler auf das dominierende Verhältnis der überzähligen Horde gegenüber der Allianz, vor allem auf PvP-Servern, entgegen wirken will.

Angeblich steht im Gesamt-Verhältnis die Horde mit 61:39 gegenüber der Allianz klar im Vorteil, wobei das natürlich von Server zu Server variiert. Dennoch, die Horde scheint reifer, nicht so „Kiddie“-mäßig zu sein, zumindest wird das in den entsprechenden Foren immer wieder so dargestellt. Schau ich mir einmal das PvP an, gewinnt dort die Horde auch öfter, was wieder für das taktische Spielverständnis steht. Tatsächlich wird 1000W geschätzt etwa im Verhältnis 6:4 (von 10 Schlachten) von der Horde gewonnen. BGs hab ich zuletzt vor 2 Jahren gespielt, und da wurde z.B. Alterac ebenfalls von der Horde beherrscht und auch in der hiesigen Blogwelt sind dessen Betreiber mit ihren Mains überwiegend auf Hordeseite zu finden. Was macht also die Horde so interessant und beliebt? Ist es das „Verruchte“, einmal auf der „bösen“ Seite zu spielen? Doch wir wissen, gut und böse, diese klassische Einteilung gibt es in WoW nicht wirklich. Wenn man aber so will, wären z.B. die Orcs schon „böser“, da sie Azeroth und damit die Menschen und Hochelfen über das Dunkle Portal angegriffen haben und durch eine völlige Eroberung vernichten wollten. Auch wenn sie korrumpiert waren, dass war definitiv böse! Die Tauren wiederum sind von Natur aus eher friedliebender als andere Horde-Völker. Es wäre also eine sehr oberflächliche Aussage, zu sagen, „ich spiele Horde weil ich böse sein will und nicht ein strahlender Möchtegernheld des Lichts“. Denn es ist immer wieder lustig, wie die Diskussionen in den entsprechenden Foren ihren Lauf nehmen können, weil jeder es besser wissen möchte…

…als ich angefangen habe zu spielen, kannte ich mich im Universum Warcraft kaum aus, ich wählte 2005 einen Paladin, weil er gut zu mir passte und flexibel war. Und den Paladin gab es halt nur bei der Allianz. Jedenfalls kommen die coolen Worgen zu uns, weil eben wieder mehr Spieler Allianz spielen sollen um auch das Verhältnis Horde – Allianz etwas mehr anzupassen. Als nächstes brauchen wir noch einen cooleren Schlachtenruf als „Für die Horde“, welche diese Fraktion verwendet. Erst dann sind wir wieder cooler...  

Warum spielt ihr Horde, warum Allianz?

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16. August 2010 1 16 /08 /August /2010 18:10

 

"Das Einzige, was die Orks auf Linie hält, ist Thrall. Und in der Minute, in der er weg ist, das versichere ich Euch, Mylady, werden sich die Orks wieder zurückverwandeln und alles tun, um uns zu vernichten."

 

Kristoff

Kämmerer (Stellvertreter und Berater) am Hofe von Lady Jaina Prachtmeer in Theramore und ehemaliger Diplomat unter Paladin-Hochlord und Großmarschall Garithos

 

Wie sehr er mit seiner Aussage im Roman Teufelskreis Recht behalten sollte, kann bald in der dritten Erweiterung Cataclysm werden, auch wenn Kristoff es nicht mehr erleben kann. Im Rahmen des bevorstehenden Kataklysmus wird sich auch der Konflikt Allianz – Horde zuspitzen, da der kriegswütige Garrosh Höllschrei die Führung der Horde übernehmen wird…

 

…und damit auch Nachfolger als Kriegshäuptling von Thrall. Was nun mit Thrall endgültig passieren wird, ist letztendlich noch unklar.

 

Teufelskreis…

…ist der erste WoW-Roman (nicht der erste Warcraft-Roman) und angeblich auch der schlechteste, wie man nicht nur einmal hörte. Vielleicht hat der Autor Keith A. DeCandido daher bislang nur den einen Roman geschrieben? Wie auch immer, mir gefällt es, wobei meine Meinung auch nicht wirklich objektiv ist. Gerade die Spurensuche um den Kult des Flammendes Schwertes, welcher versucht das ohnehin brüchige Friedensabkommen der Allianz und Horde zu untergraben. Dazu wird die Geschichte und der Aufenthalt von Aegwynn erklärt und dabei ein wenig auf die Geschichte des Ordens von Tirisfal eingegangen. Auch bislang unbekannte Personen wie Oberst Lorena oder der orcische Kapitän Bolik sind kurz aber präzise ausgearbeitet und ich find es immer wieder sehr schade *aufreg*, dass solche „unwichtigen“ Charaktere nicht den Weg vom Buch ins Spiel finden. Diese Bücher würden dadurch noch mal so interessant und glaubhaft sein. Ob nun die Hafenspelunke Demonsbane (mitsamt Gastwirt Erik) in Theramore oder das orcische Handelsschiff mitsamt Bolik und Mannschaft, sie hätten sich gut gemacht in WoW, es ist einfach sehr stimmig, über Orte und Personen (auch wenn sie eher unwichtig im Spiel sind) im Buch zu lesen. Alles bekommt dadurch viel mehr „Farbe“ und wird dadurch noch vielfach interessanter. Bolik und sein Schiff Orgath´ar könnten z.B. im Hafen von Ratschet liegen und nur dem Detail dienen, solche Kleinigkeiten hat WoW zwar zu Genüge und eben das macht das Spiel auch aus, allerdings fallen mir noch viel mehr solcher (kleinen) Details ein…

…besonders mit Patch 2.3 (Überarbeitung Düstermarschen mit neuen NPCs und Q) hatte Blizzard bereits eine gute Möglichkeit, Charaktere aus Teufelskreis ins Spiel zu bringen.

 

Aber bevor ich mich jetzt nur noch mehr an solchen, für die Masse der Leser wohl bestenfalls gemütvoller Kleinkram schmiege, kommt mir schon eine neue interessante Idee für einen schönen Beitrag…  

 

Leseprobe bei Allvatar

Weitere Rezension bei lorp.de

Rezension erschienen: 12.10.2006, Serie: Belletristik, Autor(en): Keith A. Decandido, Verlag: Panini Verlags GmbH, Seiten: 283, Erschienen: 2006, Preis: 9,95 Euro

 

Siehe auch: Warcraft Romane und Comics

 

WoW-1-Teufelskreis.jpg

 

 

 

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14. Juli 2010 3 14 /07 /Juli /2010 17:05

 

 

„Für die meisten von euch lieb gewonnenen Charaktere sind keine drastischen (wenn überhaupt) Änderungen geplant, es kann aber schon einige kleinere Überraschungen geben: Hogger wird nun zum Beispiel auf "Hogger Hill" (Übersetzung folgt) residieren.“

 

 

Cerunya, Blizzard-Mitarbeiter im Beitrag "Gamon" im offiz. Forum:


"Was passiert mit Gamon in Cataclysm? Wird er immer noch Opfer sein gelangweilter Hordler die ihn gerne mal Töten?"

 

Man darf gespannt sein, was mit Hogger letztendlich passieren wird...

 

...für alle die Hogger nicht kennen (also ihr Hordler ): Hogger ist der mit Abstand niederträchtigste, gerissenste und gemeinste Gnoll in ganz Elwynn und bisweilen Ziel einiger Stufe-1-Schlachtzüge *g* und wer weiß, vielleicht wird nimmt er ja die Weststromgarnison ein und wird sein neues Domizil? oO

 

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Hogger hat tausend leben, oder ist er nur ein gerissener Chaeter? (Neuer Skandal nach Real ID bei Blizzard: Hogger cheatet... ...wer ist dafür verantwortlich?)

 

Und wer zur Hölle ist nun Gamon???

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30. Juni 2010 3 30 /06 /Juni /2010 17:13

 

 

„Am Anfang war das so, dass ein neuer Patch bedeutete: „Hier ist ein neuer 40-Spieler-Schlachtzug.“ Heutzutage heißt es mit der Eiskronenzitadelle: „Hier sind die neuen Dungeonbosse, hier ist der neue Schlachtzug, davon gibt es eine Version für 10 Spieler, eine für 10 Spieler ‚heroisch‘ und eine für 25 Spieler, und hier sind die ganzen neuen täglichen Quests, im letzten Patch hatten wir ein Schlachtfeld.“ Ein Patch bedeutet heute so viel mehr – es ist dreimal größer als die frühen Patches.“

 

Production Director J. Allen Brack, Blizzard

 

 

Quelle: Production Director J. Allen Brack berichtet in seinem Interview unter anderem über seine Anfänge bei Blizzard Entertainment während der Veröffentlichung von Ahn'Qiraj, wie das Team von World of Warcraft serviceorientierter wurde und die Gründe, die letztendlich zum Fall des Lichkönigs-Inhaltsupdates führten.

 

Zum Interview

 

 

Es ist nun mal so, dass viele WoW-Spieler so sehr verwöhnt zu sein scheinen und neuen Content schnellstmöglich „abarbeiten“ wollen. Heutige Content-Patches lesen sich mit ihren Inhalten beinahe wie kleine Erweiterungen, bereits mit Patch 2.4 wurde enorm vorgelegt: Eine neue 5er Instanz, ein neuer 10/25-Spieler Raid und gleich eine ganze Insel (Quel´Danas) mit (Tages-)Quests und Ruf-Fraktion nur um die wichtigsten Dinge zu nennen…

 

…wie es J. Allen Brack von Blizzard oben geschrieben hat, ein Patch ist heute viel gewaltiger als zu Classic. Wir dürfen nicht vergessen, dass mit dem Release von WoW noch viele Inhalte (z.B. die Battlegrounds) gefehlt haben und Blizzard entsprechend schnell nachgeschoben hat, so kamen in weniger als zwei Jahre viele Content-Patches heraus (waren es zwölf?) die Massenweise Inhalte geboten haben, alle zwei Monate neuen Content. Aber im Vergleich zu heute meistens „nur“ einen Raid oder vergleichbares.

 

Ist es also nicht auch Schuld des Entwicklers, die heutige Patches überladen mit Features an Inhalten und Funktionen? Die Community kritisiert (vielleicht sogar zu Recht) über keinen neuen Inhalt seit einem halben Jahr, als Patch 3.3 erschien. Hätte Blizzard den riesigen Patch absichtlich dritteln sollen um den Content zu strecken?

 

Ich kann ein Buch ja auch innerhalb von einem Tag durchlesen oder eben auch innerhalb von einem Monat. Beschwert sich jemand, dass das Buch so schnell durchgelesen wurde? Nein, der Leser hat selbst schuld (wenn ich es mal so schreiben darf) das er das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen hat. Und er muss nun ein Monat warten, um ein neues Buch kaufen zu können (wenn wir mal den Kaufpreis Buch ca. 10-15 € mit den Monatsgebühren eines MMOs ca. 13 € vergleichen)…

 

…keiner würde sagen, das Buch hätte viel mehr Content Seiten haben müssen…

 

Nein die Community gibt diesen „Schwarzen Peter“ an den Hersteller weiter, der Fehler liegt bei Blizzard. Geldgeilheit und Kapitalismus wird vorgeworfen (Blizzard entscheidet nicht mehr frei, sondern Activision bestimmt mit seinen Aktionären), auch hier mögen die Spieler in Teilen Recht haben, doch welches Unternehmen will kein Geld verdienen? Bei WoW stimmt dagegen die Qualität zumindest überwiegend (gemessen anhand des Erfolges und der Fachpresse) noch…

 

…und Blizzard hat, anders als oft behauptet wird, noch genügend Entscheidungsgewalt und wird nicht von Activision diktiert. Beispiel: Allein Blizzard ist dafür verantwortlich, dass Battlenet nichts kosten wird.

 

Unternehmen wollen Geld verdienen, ganz klar. Jeder von uns unterstützt in gewisser Weise Kapitalismus mit, indem er z.B. Handys von Nokia kauft oder dergleichen mehr. Blizzard verdient sehr viel Geld mit seinem Goldesel WoW und dessen enormer Vermarktung (Brettspiele, Bücher, Figuren, Itemshop, Sammelkarten ect.) das ist nur zu gewöhnlich und lässt sich auf alle Gewinn – und Börsenorientierter Unternehmen pauschalisieren (FC Bayern München hat ja auch einen Fanshop und das Clubmitglied muss dort bezahlen). Wir wissen auch, was passieren kann, wenn ein Unternehmen sich nicht auf neue Sektoren bewegt, letztendlich kommt dieser Gewinn nicht nur den Aktionären, sondern auch dem (langfristigen) Spiel zugute, da bin ich mir sicher.

 

Ich will nicht den Eindruck erwecken lassen, ich sei ein höriger "Fanboy" (auch wenn ich WoW mag, was ich immer gerne zugebe) und es gibt genug Dinge, die mich in und an diesem Spiel auch stören, worüber ich auch schon einiges geschrieben habe. Ich verabscheue den Kapitalismus oft genug, aber jeder weiß, um erfolgreich zu bleiben, muss auch investiert werden und das nicht unbedingt nur im „Kerngeschäft“. Marktführer zu werden ist nicht die größte Kunst, diesen Stellenwert zu halten (und sogar weiter auszubauen), dass ist das Schwierige. Und WoW schafft das schon über 5 Jahre…

 

 

Ich möchte gerne noch mal auf Erweiterungen von MMOs zurückkommen. Der Rictus rechnet uns hier (Lesetipp 1) vor, dass Cataclysm schließlich kein „echtes“ Addon sei:


TBC: 10 neue Stufen + 0 neue Klassen = 0,5 Add-ons.


WotLK: 10 neue Stufen + 1 neue Klasse = 0,75 Add-ons.


Cataclysm: 5 neue Stufen + 0 neue Klassen = 0,25 Add-ons.

 

Natürlich meint der gute Rictus das ganze ironisch und spielt auf Aussagen wie „Ein Addon ohne neue Klassen und nur 5 neue Stufen ist höchstens ein halbes Addon…“ an. Zählen wirklich nur Stufen und Klassen?

 

Mitnichten. Ein gutes Beispiel ist die erste Erweiterung für Age of Conan. Rise of the Godslayer kommt völlig ohne neue Klassen und Stufen daher, mit nur einer neuen Rasse, dafür mit interessanten Funktionen, u.a. weitere Charakterentwicklung für endstufige Spieler. Schlechtes Addon? Im Gegenteil, es wird bei Spielern und Fachpresse gefeiert.

 

 

Rictus schreibt außerdem:


„Was lernen wir daraus? Nix. Denn Qualität und Inhalt einer Erweiterung lassen sich dankenswerterweise nicht in eine simple Formel pressen. Und auch wenn das Hörensagen aus der aktuellen Cataclysm-Testphase durchaus Grund zur Besorgnis geben kann, so bleibt es im Endeffekt eben doch nur Hörensagen. Bis ich selbst meine Erfahrungen mit Cataclysm gemacht habe, enthalte ich mich jedenfalls der Schwarzmalerei, die derzeit scheinbar allenthalben ihre Runden dreht.

Ich habe zumindest immer noch Spass in WoW und wenn Blizzard es nicht total verkackt (New Game Enhancements, anyone?) wohl auch in Zukunft.“

 


Mit Cataclysm bekommen wir im Grunde ein WoW 2.0, ein grafisches Update, 3000 neue Quests* (davon etwa 1000 in den neuen Zonen bis Stufe 85, Questtechnisch also wie bei WotLK), zwei neue Völker (und endlich Gilneas), dass legendäre Grim Batol öffnet seine Pforten, ein neues (und auch ohne Gildentalente) komplexes Gildensystem, immerhin insgesamt 7 neue Gebiete (im Vergleich WotLK: 9, also auch nicht so der große Unterschied) und 5 Stufen (lt. Blizzard mit gleichem Questaufwand ähnlich lange zu spielen um max. Stufe zu erreichen), mit Tol Barad ein neues PvP-Gebiet (ähnlich 1000W) allerdings mit täglichen PvE-Quests ähnlich Quel`Danas und zwei neue PvP-Schlachtfelder u.v.m. warum muss Cataclysm nur auf Features wie der Pfad der Titanen begrenzt werden und allgemein die Erweiterung so schlecht geredet werden?

 

* Wollen wir uns mal eine Formel Anzahl Quests = richtige Erweiterung errechnen? Besteht Content nicht überwiegend aus Quests?

 

 

Lesetipp 2:

Ich möchte noch auf einen anderen Beitrag, diesmal des Bloggers Keng verweisen:


Dünnes Eis

 

Sein Beitrag ist lesenswert und emotional, keine Frage, und sicher hat er in vielen Teilen auch Recht, dennoch ist es hier auch wieder die oben angesprochene Schwarzmalerei (oder soll ich besser schreiben, (eigene?) Unzufriedenheit mit dem Spiel oder Enttäuschung über dessen Entwicklung?):


“Spaß ist, was Ihr draus macht” habt Ihr den Spielern konsequent abgewöhnt. Den Schuh müsst Ihr Euch anziehen. Jetzt den Spielern zu sagen, sie sollten auch mal ein bisschen kreativ sein, ist zu spät. Viel zu spät.“


Natürlich ist es nachvollziehbar, sich Gedanken und Sorgen zu machen, wie ein „Hobby“ und dessen Spieler sich entwickeln können, aber hey, es ist nur ein Spiel und trotz aller negativen „Werbung“ welche WoW und Cataclysm erfährt, könnte ich schmunzeln, Blizzard zwingt uns nicht, WoW zu spielen…

 

Ja, WoW hat sich verändert, aber vielleicht haben wir uns schon vorher verändert und Blizzard reagiert jetzt nur auf uns?

 

 

Ist dem oben aufgeführten Worten von Allan Brack nicht auch zu entnehmen, dass Blizzard gar nicht so schnell „hochwertigen“ Content für übereifrige Spieler bereitstellen kann? Haben die Hardcore-Spieler nicht in gewisser Weise selber Schuld, wenn sie jeden Tag mehrere Stunden spielen. Jeder Vergleich mit anderen MMOs wird hinken, WoW führt im PvE die Ebene Raid und Instanz an, einen Inhalt der den Spielern als das wichtigste Element in WoW ansehen. Und eben jetzt ist es an der Zeit, dass sich viele Spieler nach so langer Zeit WoW nach dem Sinn, ihren Sinn des Spielens fragen. Was soll den so genannten ambitionierten Spielern noch in WoW erwarten? Nein, es muss nicht immer Blizzard Schuld haben, das wäre wirklich zu einfach…

 

…ich hänge auch an WoW und es macht mir noch immer riesig Spaß, vielleicht weil ich nur wenig Zeit zum spielen habe, aber es ist eben nur ein Spiel. Ich bin bald 5 Jahre dabei, eine lange Zeit. Und ich habe noch lang nicht alles gesehen oder erreicht, was für mich in Frage kommt und ich schaffen möchte, egal ob aktueller WotLK-Content oder unterstufige Quests.

Mein Leben hat sich verändert in einigen Bereichen gravierend, ich habe andere Schwerpunkte (Familie, Haus) und WoW ist unwichtig dagegen. Sehr viele Spieler haben sich verändert und ihr Leben, vielleicht reagiert WoW nur auf uns?

 

Den einzigen Sinn, den die ich mir stelle ist, ob ich mir wohl wegen Cataclysm einen neuen Rechner kaufen muss??? 

 

Aber meckern und schwarzsehen müssen wir ja schließlich immer, das können wir am besten. Daher haben ja auch viele gesagt, „Deutschland bei der Fußball WM? Ach die Rasenkasper fliegen eh in der Vorrunde…“

 

 

Spaß ist immer, was wir draus machen!

 

 

Lesetipp 3

Ein weiterer Blogger, Calaelen, rechnet in seinem Beitrag


Dr.House – ich glaube es ist Lupus!


mit allerlei Faktoren einer Raidgilde und mit Blizzard ab und zieht eine persönliche WoW-Bilanz:


„Natürlich ist nicht alles schwarz/weiß in dieser (virtuellen) Welt. Ich hätte WoW nicht so lange und gerne gespielt, wenn es nicht soviel Spass gemacht und ich tolle Leute kennen gelernt hätte. Aber jeder hat einen Siedepunkt, wo es einfach überkocht…


Da ich mich inzwischen genau darin wieder finde, ziehe ich die Notbremse und steige aus!

WoW Casual Gaming?


Ich habe lange überlegt, ob ich einfach als Freizeit Spieler (Casual Gamer) weiter mache. WoW ist für mich aber raiden, wohlgemerkt auf sportlichem und konzentriertem Niveau.

Wie geht es weiter?


Ich ziehe mich definitiv aus dem aktiven Raiden zurück und werde eine WoW Pause einlegen. Der Kauf des Catacylsm Addons ist derzeit noch nicht geplant.“

 

 

Natürlich ist es immer schade, wenn Spieler aufhören, weil sie ihren Spaß an einer Sache verloren haben, ganz gleich ob es ein Spiel wie WoW ist oder ein anderes Hobby…

 

…aber das muss eben die Konsequenz sein, wenn man keinen Spaß mehr mit seinem Hobby hat. Die Faktoren sind immer ganz verschiedene, Calaelen zählt einige auf und jeder Leser muss sich seine eigenen Gedanken dazu machen.

 

Respekt jedenfalls, wer so lange auf einer solchen ambitionierten (und emotionalen) Ebene durchhält!

 

 

PS: Und er wird sich die Erweiterung doch kaufen…


 

Edit

Lesetipp 4 bei Ninjalooter:

WoW: „Früher war alles besser!“ – Von jammernden WoW-Zonis und Heldentaten

 

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14. Juni 2010 1 14 /06 /Juni /2010 21:27

 

 

„Rhonin wird dann übrigens in Roland umbenannt. Englischer Name und so, das geht nicht, da wird das fanatische Lokalisierungsteam sicher einschreiten.

Du wirst auch sonst niemand aus den Büchern im Spiel finden, das ist nicht erwünscht. Man möchte bei WoW keine Kunden, die Bücher lesen. Aus diesem Grund wurde mit Patch 2.0 die Hintergrundgeschichte aus WoW entfernt und alle Namen und Orte, über die man einen Bezug zur Warcraft-Geschichte herstellen konnte, wurden in Deppendeutsch umbenannt.“

 

Gefunden in diesem WoW-Forum

 

 

Es gibt sie ja zu genüge, die Diskussionen um die Lokalisierung der englischen Namen für Städte, Monster oder auch Personen. Ich glaube ich bin auch einer der wenigen, die (fast) zufrieden mit den Übersetzungen sind und es auch gut finden, dass entsprechend eingedeutscht wird. Ich finde selbst Namen wie Prachtmeer, Todesschwinge oder Schicksalshammer gelungen wobei ich wiederum froh bin, dass Blizzard auch so manche Übersetzung zurück genommen hat, wie z.B. Drachenwill bei Fordragon…

 

…für mich macht das viel für die Spielatmosphäre aus. So stört es mich auch in den Büchern öfter, wenn ich eine Mischung zwischen englisch und deutsch lesen muss.

 

Aber ich musste schon schmunzeln: „Fanatisches Lokalisierungsteam“… *lach*

 

Wobei ich mich immer Frage, warum die Erweiterungen nicht, wie der ganze Rest“ hartnäckig eingedeutscht werden: The Burning Crusade also nicht mit „Der Brennende Kreuzzug“ und Wrath of the Lich King mit „Der Zorn des Lichkönigs“ übersetzt werden?

 

 

Wie findet ihr die Lokalisierung in WoW? Nervig oder gelungen?

 

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20. Mai 2010 4 20 /05 /Mai /2010 19:52

 

"Es ist gelogen, dass Videogames Kids beeinflussen. Hätte Pac Man das getan, würden wir heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören."


Kristian Wilson, Nintendo 1989

 

Gefunden im offiziellen Forum

 


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26. April 2010 1 26 /04 /April /2010 20:45

 

„Innovation entsteht nicht, wenn man Geld in neue Technik steckt. Sie ist aber auch nicht die Summe der Werke von einzelnen Genies. Die Quellen des Neuen liegen dort, wo Menschen sich nicht mehr einig sind. Es kommt darauf an, dass eine Neuheit als sinnvoll und nicht als dämlich beurteilt wird.“

 

Quelle


Zum Glück hat sich die Menschheit den Fortschritt nicht durch ein paar lautstarken Unkenrufen verwehren lassen, sondern strebt nach Veränderungen. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen sitzen. Demzufolge ist es mutig, Spielkonzepte und Techniken verändern zu wollen, was zugegeben nicht immer eine Verbesserung sein muss - es wurde jedoch wenigstens versucht, etwas zu erreichen...


...Blizzard tut auch weiterhin gut daran, sich von ihren Konzepten und Ausrichtungen nicht durch diverse Forentrolls und die (zum Glück recht wenigen) Blogger, die meinen das ihre Vorstellungen in den Stein der Weisen eingemeißelt gehören, abbringen zu lassen!


Einfach einmal...


...drüber nachdenken!

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