"Während des Dritten Krieges kämpften die Hexer der Kirin Tor gegen die untoten Armeen der Geißel. Mit jedem Hexer, der im Kampf fiel, stand kurze Zeit später bereits ein weiterer Untoter auf Seiten der Geißel seinen einstmaligen Mitstreitern als Feind gegenüber. Frustriert über den aussichtslosen Kampf beschloss der Erzmagier Arugal gegen den Willen seiner Kollegen, Wesen aus einer fremden Dimension zu Hilfe zu rufen um die schwindenden Reihen der Hexer zu stärken. Arugals Beschwörung brachte die gefräßigen Worgen nach Azeroth. Zwar machten die unaufhaltsamen Werwölfe kurzen Prozess mit allem, was die Geißel ihnen entgegenstellte, doch nach kurzer Zeit wandten sie sich auch gegen die Magier, denen sie eigentlich dienen sollten. So kam es, dass die Worgen die Burg des adligen Barons Silverlaine jenseits des unscheinbaren Dörfchens Lohenscheit angriffen. Von Schuldgefühlen halb wahnsinnig adoptierte Arugal die Worgen als seine Kinder und zog sich in die inzwischen verfallene Burgruine zurück. Dort soll er immer noch hausen, unter dem immer wachsamen Auge seines gewaltigen Schoßhundes Fenrus, heimgesucht von dem rastlosen Geist von Baron Silverlaine."
Am Sonntagvormittag ging es in meine erste Instanz mit Blutelf Ephesos. Trolljäger Sealgair und Magier Heliodoros (respektive Paladina Nitrogen von der Sol fragten mich und natürlich, ohne zu zögern sagte ich zu.
Wie lange war ich schon nicht mehr dort gewesen? Mit Aies habe ich dort meine Stufe 20 Paladin-Q absolviert, welche mich außerdem in die Todesminen und nach Blackfathom führte. Nun, nach langer Zeit war ich wieder in der alten, ehrwürdigen Burg voller Worgen und so richtig auskennen tu ich mich dort natürlich nicht mehr. Aber ich wusste, was mich erwarten würde.
Komisch war es mit dem Jäger schon. Als Fernkampfklasse auf so engen Raum wie in der Burg. Aber es hat viel Spaß gemacht und freue mich schon auf neue Herausforderungen. Ich mag mit meinem 24er auch gar keine Ansprüche erheben, ich spiele meinen Main und immer wieder gerne mal mit Ephesos auf Malorne. Da kann ich nicht einfach sagen: „Hey hier bin ich und was machen wir jetzt?“
Umso schöner ist es dann, wenn ich gefragt werde ob ich mit in einer Instanz möchte…
Das nenne ich Gildengemeinschaft!
Zwei Dinge sind mehr jedoch aufgefallen, die auch ihre Nachteile an Instanzen mit Twinks haben:
1. Fast eine komplette Stufe in der Instanz gemacht. Versteht mich nicht verkehrt, ich hab mich sehr über die EP gefreut, aber für mich sollte die mühseligste Variante am meisten Erfahrung bringen. Und das wäre Questen. Ich glaube (zumindest in meinem Stufenbereich mit Ephesos) geht das mit Inis grinden schneller als questen? Dennoch, ich werde sicherlich noch einige Instanzen besuchen!
2. Die Instanzen-Quests bleiben auf der Strecke. Früher hat man die Instanzen besucht, in deren Gebiete sowieso gequestet wurde, verschiedene Q/ Q-Reihen haben dann immer in die Inis geführt, die vor Ort lagen (z.B. Defias Quests führten in die Todesmine). So hat man wenig Quests und damit auch Story verpasst.
Mit dem neuen Dungeonbrowser geht das nicht mehr so einfach, im Silberwald war ich mit Ephesos noch nicht, folglich fehlten mir die Q/ Pre-Q für diese Instanz und auch von der Story hätte ich nichts mitbekommen, wenn ich sie vom lesen her nicht gekannt hätte. Sonst hätte ich mich schon gefragt: „Wer also ist Endboss Arugal?“
Für Twinks derselben Fraktion, die schon ihren Main durch die Inis gespielt haben ist das sicherlich nicht weiter tragisch, für mich in diesem Fall mit Ephesos als höchststufigen Horde-Char etwas ärgerlich, weil ich so mehrmals in die jeweiligen Inis rein müsste. Aber gut: Luxusproblemchen…
Doch nun möchte ich ein paar Impressionen wieder geben von der herrlich stimmigen Instanz Burg Schattenfang und das ganze einleiten mit dem Zitat des Tages:
Pala, entfluche dich…
Impressionen Burg Schattenfang
Ich achte schon darauf, ob ich wirklich Bedarf habe bei Items. Hier habe ich jedoch aktuell ein besseres Schulterteil an – also Gier. Generell ist wirklich sehr viel gedroppt und auch viel Leder. Kein Wunder bei immerhin acht Bossen.
Geteilte Quest: Das Buch von Ur. Leider bin ich relativ unvorbereitet in die Ini, die übrigen Quests (im Gegensatz zur Allianz hat die Horde einige hier zu machen) werde ich mir noch holen und Schattenfang sicher einen zweiten Besuch abstatten…
Ich Verzauberungs-Noob! :-)
Ich bin mit Ephesos ja Verzauberer und natürlich habe ich nicht auf Verzauberungsbedarf gewürfelt…
Baron Silberlein
Baron Silberlein ist der ehemalige Besitzer der Burg Schattenfang im Silberwald. Als die Worgen sich gegen die Magier der Kirin Tor wendeten, denen sie eigentlich dienen sollten, fiel auch Silberleins Familienbesitz, der jenseits des unscheinbaren Dörfchens Lohenscheit lag, den unaufhaltsamen Werwölfen zum Opfer. Von Schuldgefühlen halb wahnsinnig adoptierte der Erzmagier Arugal die später Worgen, als seine Kinder und zog sich in die inzwischen verfallene Burgruine der Silberleins zurück. Doch der Geist des Barons fand keine Ruhe und spukt noch immer durch die Gemäuer...
Schulter an Schulter mit einem Freund… (der mir hier aber grad ein wenig im Wege stand) *nuschel*
Hier habe ich mal Bedarf gewürfelt. Diese 2H-Axt war um einiges besser als meine aktuell angelegte.
Endboss: Erzmagier Arugal
Arugal war einst ein Erzmagier der Kirin Tor. Frustriert über den aussichtslosen Kampf der Hexer von Dalaran gegen die untoten Armeen der Geißel während des Dritten Krieges beschloss Arugal gegen den Willen seiner Kollegen, Wesen aus einer fremden Dimension zu Hilfe zu rufen, um die schwindenden Reihen der Hexer zu stärken. Arugals Beschwörung brachte die gefräßigen Worgen nach Azeroth. Zwar machten die unaufhaltsamen Werwölfe kurzen Prozess mit allem, was die Geißel ihnen entgegenstellte, doch nach kurzer Zeit wandten sie sich auch gegen die Magier, denen sie eigentlich dienen sollten. Von Schuldgefühlen halb wahnsinnig adoptierte Arugal die Worgen als seine Kinder und zog sich in die inzwischen verfallene Ruine von Burg Schattenfang zurück. Dort soll er immer noch hausen, unter dem immer wachsamen Auge seines gewaltigen Schoßhundes Fenrus, heimgesucht von dem rastlosen Geist von Baron Silberlein.