Zwar spät aber dennoch empfehlen möchte ich die Beiträge:
WoW – eine Reise durch die Baustile und
Sturmwind und die Kathedrale von Chartres im
Blog von Nomadenseele. Die anprechende Diskussion mit Noma im Beitrag
Sturmwind und die Kathedrale von Chartres zeigt, was für Interessen die Spieler von Warcraft noch haben können und wie über Warcraft hinaus darüber diskutiert werden kann.
Mir jedenfalls haben die "Gespräche" mit Noma viel Spaß gemacht und sicherlich hätte ich noch schreiben können, das ich die von ihr angesprochene
Tut-ach-Amun-Ausstellung damals in
Bonn gesehen habe und nun weiß ich auch, mit wem ich reden kann, wenn ich mir wieder mal eine (ägyptische) Sonderaustellung im
Roemer-Pelizaeus-Museum in
Hildesheim angesehen habe...
Warum aber erst jetzt mein Lesetipp?
Nun kommen (gefühlt) wohl so um die 90% meiner Besucher über das
Blog von Nomadenseele zu mir, daher kennen sie natürlich auch ihre Beiträge (und damit auch die Beiden oben genannten).
Aber Ägypten... Nich umsonst habe ich nun mehrmals
Ägypten angesprochen, denn ich möchte Nomas Beitrag WoW - eine Reise durch die Baustile noch mit der Thematik Ägyptens ergänzen, denn vermutlich werden uns in der neuen Zone Uldum, die mit Cattaclysm zugänglich wird, einige Stile der ägyptischen Kultur und Baukunst erwarten, wie man auch der Konzept-Map entnehmen kann (z.B. Pyramiden):
Nimmt man nun die ägyptischen Elemente von Uldum und die der
Titanen, die ja eine große Rolle in Uldum spielen werden (Instanzen), kann man erkennen das sich
Blizzard (vielleicht) von der so genannten
Prä-Astronautik inspirieren ließ? Bekannter Verfechter der Prä-Astronautik ist
Erich von Däniken, von dem ich selbst einige
Bücher gelesen habe - gute "Unterhaltung" bieten diese zumindest auf jeden Fall...
Bekannte Objekte, die in der Prä-Astronautik herangezogen werden:
(Auswahl)
Die sogenannten
Glühbirnen von Dendera befinden sich auf verschiedenen Reliefs im Hathortempel von Dendera (Ägypten). Laut Präastronautikforschern erkennt man auf den Reliefs die Darstellung einer historischen Glühbirne, was zeigen würde, dass den Ägyptern schon damals die Elektrizität bekannt gewesen wäre. Diese Interpretation beruht auf einer Fehldeutung der Darstellungen. Gezielt werden dabei die Hieroglyphentexte ausgeblendet, die darauf hinweisen, dass in dem Raum des Tempels in Dendera Kultgegenstände aufbewahrt wurden; diese werden auf den Reliefs näher bezeichnet. Bezeichnend ist weiterhin, dass der Tempel nicht zur Zeit der alten Ägypter, sondern in der ptolemäischen Epoche errichtet wurde (und somit einer jüngeren Kultur zugerechnet werden muss). Zudem wird in der Paläo-SETI-Literatur lediglich auf eines der Reliefs eingegangen – weitere Abbildungen in Dendera, bei denen die technische Interpretation nicht restlos aufgeht, werden verschwiegen oder ignoriert. Ein Modell der „ägyptischen Glühbirne“, das der Elektro-Ingenieur Walter Garn baute, folgt ebenfalls nur dem „brauchbaren“ Relief. Bezeichnend ist auch, dass der „Isolator“ in der Dendera-Abbildung unsinnig ist. Ein Isolator soll isolieren, also zum Beispiel verhindern, dass durch Kondenswasser ein Kurzschluss entsteht. Jedoch ist der „Isolator“ auf der Dendera-Abbildung so geformt, dass Wasser nicht abfließt, sondern sich sogar darin stauen würde. Zudem fehlt jedwede Referenz für Glühbirnen, die mit derart hohen Spannungen arbeiten, dass ein Isolator notwendig wäre.
Kernbohrungen von Abusir: Im etwa 15 Kilometer von den Pyramiden von Gizeh entfernten Abusir befinden sich mehrere große Steinblöcke aus dem (sehr harten) Gestein
Diorit. In diesen Steinen befinden sich kreisrunde Bohrlöcher, teilweise existieren auch die zugehörigen Bohrkerne noch. Anhänger der Prä-Astronautik gehen davon aus, dass diese
Kernbohrungen nicht mit altägyptischer Technologie, sondern erst mit hochmodernen Maschinen möglich gewesen seien. Allerdings gibt es schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts plausible Erklärungen für die Kernbohrtechnik der alten Ägypter, insbesondere von Uvo Hölscher (1912), Lucas und Harris (1962) und Dieter Arnold (1991). Der Experimentalarchäologe Denys A. Stocks aus Manchester/UK hat altägyptische Bohrwerkzeuge nachgebaut und mit ihrer Hilfe nachgewiesen, dass es den alten Ägyptern möglich war, mit vergleichsweise einfacher Technologie härtestes Gestein zu bohren. Belege dafür finden sich nicht nur in Abusir, wo sich Überreste der Pyramiden aus der 5. Dynastie befinden, sondern auch in der Cheops-Pyramide: Stocks konnte nachweisen, dass der Sarkophag des Cheops, bevor er innen geglättet wurde, ausgebohrt wurde. Moderner Technologie bedurfte es dafür nicht
Die
Grabplatte von Palenque, der Sarkophagdeckel aus der Grabkammer unter dem Tempel der Inschriften,
Palenque, zeigt laut Verfechtern der Astronautengötter-Hypothese einen Mayapriester oder auch den Gott Kukumatz innerhalb eines raketenähnlichen Fluggerätes. Die Mayaforschung, die unter anderem auf die Übersetzung der Hieroglyphen an den Seiten der Platte zurückgreifen kann, liefert aber keine Belege für die Raumfahrerthese. Vielmehr handele es sich um König Pacal, den Bestatteten, auf seiner Reise in die Unterwelt, und zugleich um die symbolische Darstellung seiner Funktion als Mittler zwischen der Unterwelt und der Welt der Lebenden. Zudem diene die Darstellung auf der Grabplatte der politischen Legitimation des Königs, der seine Herrschaft nicht, wie bei den Maya üblich, von seinem Vater, sondern von seiner Mutter ableitete. Ähnlich der ägyptischen Königin Hatschepsut griff Pacal auf die Religion zurück, um seine Herrschaft zu legitimieren.
Die sogenannte
Bagdad-Batterie Die
Bagdad-Batterie, auch unter dem Namen
Batterie der Parther oder
Batterie von Khu-jut Rabuah bekannt, ist ein Tongefäß, das 1936 von
Wilhelm König bei Ausgrabungen einer
parthischen Siedlung an Stelle des Hügels Khujut Rabuah nahe
Bagdad gefunden wurde. Da es einen Kupferzylinder und ein Eisenstäbchen enthält, gibt es Spekulationen, dass es – mit gleichartigen zusammengeschaltet – bereits vor 2000 Jahren als
Batterie gedient haben könnte, als
Elektrizität nach bisherigem Wissensstand eigentlich noch unbekannt war.
Quelle Wer Spaß an den oben genannten Hypothesen hat, kann dies nun wunderbar in die
hoch technisierte Titanenwelt und Uldum verbinden, denn die Instanzen von Uldum passen doch irgendwie wunderbar zur Prä-Astronautik:

WoW Cataclysm: HdU in Uldum
Und zum Vergleich:
Danke für den Link, Noma!
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesopotamische_Kunst Könnte also wirklich aus dem Mesopotamischen sein:
Mesopotamien entspricht geographisch dem heutigen Irak und Teilen von Syrien und lag im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris.
Die Geschichte des Landes beginnt kurz vor 3000 v. Chr. und wird von verschiedenen Völkern dominiert. Im dritten vorchristlichen Jahrtausend sind es vor allem die Sumerer, später erscheinen die semitischen Akkader und die Kassiten. Im ersten vorchristlichen Jahrtausend wird das Land vor allem von den Assyrern und dann von den Persern regiert. Alle diese Völkerschaften steuerten ihren Beitrag zu der Kunst des Landes bei. Trotzdem gibt es bestimmte Elemente, die über die Jahrtausende konstant bleiben oder zumindest als typisch mesopotamisch erachtet werden können. In der Architektur ist es die Verwendung von Lehmziegeln und der Bau von Tempeltürmen, den Zikkurats. Die Plastik hat nur im dritten vorchristlichen Jahrtausend eine größere Bedeutung gehabt. Im Flachbild ist vor allem die Glyptik bemerkenswert. Flachreliefs erfreuten sich in fast allen Epochen einer großen Beliebtheit, erlebten aber unter den Assyrern einen Höhepunkt, als deren Paläste mit Reliefs dekoriert worden sind. Von der Malerei, die einst sicherlich bedeutend war, ist, von Zufallsfunden abgesehen, nur wenig erhalten.
Bilder der Instanz
Hallen des Ursprungs.
Cheops-Pyramide Wie auch immer, ich bin sehr gespannt auf Uldum und
freue mich endlich, wieder in eine Wüsten-Zone zu questen... Grüße Aies
Edit
Wie angekündigt wollte ich noch Silithus mit aufnehmen. Die
Ruinen von Ahn`Qiraj haben im Grunde keine wirklichen Vorbilder in der Antike, ebenfalls also "Stilmischungen".

Ok, das hier könnte überall zu finden sein...

Erinnert an
Stargate (nächstes Foto)
Quelle
Die Gegner in den Ruinen von Ahn`Qiraj sind allerdings (neben den Insektoiden) sehr ägyptisch:

Auch der Name verrät es.
Anubis Das Everquest II Addon Wüste der Flammen hält sich wohl näher am realen Vorbild:

Klassischer Orient...
Wobei sich WoW wesentlich mehr Mühe gibt im gestalten der Gebäudearchitektur, meine Meinung wirkt das hier in EQII etwas lieblos...
Ich bin sehr gespannt, wie Blizzard die Wüste und das Design von Uldum umsetzten werden, ich denke wir werden einige realie Stilrichtungen vorfinden. Bis dahin kann ich noch
zwei Buchtipps geben, passend zum Thema, beide Bücher habe ich selber gelesen:
Bildatlas der Weltkulturen: Mesopotamien und
Botschaften und Zeichen aus dem Universum von Erich von Däniken