Nun, hier schrieb ich bereits kurz über die Grube, der zweiten Instanz der Eiskronenzitadelle. Was mir vorerst nicht bewusst gewesen ist, war die Tatsache das ich sie in Heroisch gespielt habe. Mag sich der ein oder andere bei diesem, meinem Satz wundern „ist doch normal…“, nein, ich spiele eigentlich keine Heros. Eigentlich…
…aber erstaunlich schnell kamen wir da auch durch, obwohl ich schon bemerkte, dass die Gegner in der Ini ganz schön knackig sind, besonders die Bosse. So hab ich das bei meinem letzten Besuch hier nicht in Erinnerung gehabt. Wie dem auch sei, starb ich zweimal. Mein erster Tod war eigene Dummheit, mein Schild nicht rechtzeitig aktiviert was auch immer für eine Lösung, ich hätte ihn verhindern müssen. Unsere Heilerin hat ihre Sache gut gemacht, aber darauf allein verlasse ich mich (eigentlich) nicht. So hab ich auch den Sieg über Ick und Krick verpasst. Naja zumindest lebend verpasst, was mich letztlich auch den Erfolg gekostet hat, diese Instanz abgeschlossen zu haben indem man alle Bosse besiegen muss. Nicht das mir Erfolge jetzt so unheimlich wichtig wären, aber ich möchte schon gerne eine Instanz „ganz“ fertig haben: Alle Quests, alle Bosse und den Erfolg. Aber das nur eine kleine Randnotiz. Das Abschließen des Quests von Jaina gibt mir Zugang zur dritten Instanz Hallen der Reflexion.
Die Gruppe starb dann noch einmal (wie alle in der Gruppe) aber ansonsten war es ein netter, ruhiger „Run“ durch die Grube. Nachdem jedenfalls der erste Tank gegangen ist (nachdem er kurz nach Beginn und am ersten Boss starb) und kurze Zeit später der neue Paladintank in unsere Gruppe kam. Interessant zu sehen, wie „ungeübt“ man eigentlich heutzutage ist, viele Fähigkeiten wie CC oder HdO übersehe ich schlicht bzw. denke nicht sofort an ihnen, da sie in den normalen Inis gar nicht von Nöten sind, in den Heros jedoch erleichtern sie das vorankommen ungemein. Da haben wir es wieder: Heros = Hochstufige Instanzen Classic. Normale Inis = Sonntagsspaziergänge…
Die Gruppe selber war wieder relativ nett, die Spieler umgänglich und geduldig. Der zweite Tank erklärte auch verschiedene Taktiken und Bosse. Wieder einmal bewies der Server Dun Morogh, dass er besonders angenehme Mitspieler verspricht. Nicht umsonst scheint er so beliebt zu sein, wie die hohen Spielerzahlen in der Statistik zeigen. Der zweite Tank hat uns dann auch bereitwillig erklärt, wie die Bosse funktionieren. Überhaupt habe gab es mit den verschiedenen Gruppen und Mitspielern in den ganzen Instanzenbesuchen (was zugegeben nicht außerordentlich viele waren) gar niemals Zwist oder böse Worte, aber das war wohl bislang nur Glück, wie man nur allzu oft gegenteilig in den bekannten Blogs und Foren zu lesen bekommt.
Impressionen Grube von Saron