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Licht und Schatten über Donnerfels


Licht…

 

Mit der dritten Erweiterung Cataclysm werden Paladin und Priester als Klassen für die Tauren verfügbar. Seitdem das bekannt ist, gab es immer wieder heftige Diskussionen um (Un)Sinn und Logik dahinter. Für mich fühlt sich das auch nicht besonders gut an, allerdings bekommt dann die Horde ein zweites Volk, neben den Blutelfen, welche Paladine erstellen können.

 

Sowohl der Paladin als auch der Priester sind lichttreue Klassen. Wie ein Volk, welches an eine ganz andere „Religion“ gegenüber den Dienern des Lichtes glaubt, an diese neuen Klassen heran geführt wird, wird eine schwierige Aufgabe von Blizzard sein.

 

Wichtig dabei ist eine handfeste (nicht unbedingt logische) Begründung die seit einiger Zeit mit Patch 3.2.2 in Donnerfels zu verfolgen ist. Hierbei handelt es sich um ein nachdenkliches Gespräch zweier Tauren über dem „Licht“, auch wenn es sich dabei nicht um das Heilige Licht der Menschen handelt, sondern eher Naturverbunden (Mond und Sonne) ist. Damit ist diese Erklärung das hordische Gegenstück zu der Rückkehr der Hochgeborenen, welche die Klasse Magier für die Nachtelfen begründen.

 

 

  • Tahu Weisenwind sagt: Habt ihr jemals mit den Elfen der Mondlichtung gesprochen?
  • Aponi Lichtmähne sagt: Nicht viel, nein.
  • Tahu Weisenwind sagt: Wußtet ihr, dass die Elfen von einer Mondgöttin berichten? Sie messen dem vom Mond geschenkten Licht große Bedeutung bei.

<Tahu wirkt ein leuchtendes Abbild des Mondes.>

  • Aponi Lichtmähne sagt: Wie Mu'sha.
  • Tahu Weisenwind sagt: Ganz genau wie sie. Die Parallelen in dem, was ich gehört habe, sind sehr interessant. Und es ist kein Geheimnis, dass alle Druiden, Shu'halo und Elfen gleichermaßen, Mu'shas Licht anrufen können.
  • Aponi Lichtmähne sagt: Worauf wollt ihr hinaus?
  • Tahu Weisenwind sagt: Ich mache mir Gedanken. Hamuul Runentotem war ein guter Anführer und ich habe sehr viel von ihm gelernt. Die Legenden besagen, dass unser Volk Druiden waren, als die Zeit begann...
  • Aponi Lichtmähne sagt: Ich höre das 'aber' in Eurer Stimme...
  • Tahu Weisenwind sagt: ... aber was Hamuul lehrt, ist was die Elfen wissen. Die Nachtelfen. Sie legen soviel Vertrauen in ihre Mondgöttin, als Kreaturen der Nacht.

<Tahu wirkt ein leuchtendes Abbild der Sonne.>

  • Aponi Lichtmähne sagt: Glaubt ihr, seine Lehren sind falsch?
  • Tahu Weisenwind sagt: Nein! Nein, nichts dergleichen. Er ist aus gutem Grund Ältester, Schwester. Mu'sha ist eines der Augen der Erdenmutter und sie wacht über uns. Daran ist nichts Finsteres. Aber wir sind ein Volk, das nach Gleichgewicht strebt. Unsere Krieger kämpfen nur, wenn die Notwendigkeit besteht. Unsere Jäger nehmen nur, was die Stämme benötigen, um zu überleben, und wenn sie es müssen, nutzen sie alles, was sie nutzen können. Der Schamane wirkt als Führer und Mittler im Umgang mit den Geistern der Elemente. Und obwohl wir Druiden, die Wächter der Natur sind, frage ich mich, ob wir nicht einen Schlüsselaspekt des Gleichgewichts in allen Dingen übersehen haben.

<Tahu wirkt das leuchtende Abbild eines Mondes, der die Sonne verdunkelt.>

  • Aponi Lichtmähne sagt: Also, werdet ihr das gegenüber dem Ältesten ansprechen?
  • Tahu Weisenwind sagt: Nein, nein. Es ist nicht nötigt, ihn mit den müßigen philosophischen Ansichten eines Schülers zu belästigen, wenn er gerade einen Freund bewirtet.
  • Aponi Lichtmähne sagt: Das glaube ich auch. Allerdings ist es nicht dumm, was ihr da sagt.
Tahu Weisenwind sagt: Nun ja, es ist nicht gerade ein neuer Gedankengang, Schwester

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Tahu Weisenwind befindet sich im großen Zelt auf der Anhöhe der Ältesten von Donnerfels. Dort kümmert er sich um seine verletzte Schwester Aponi Lichtmähne. Er weiß, dass jeder einmal ein Schüler gewesen ist. Jeder wurde von einem Lehrer unterwiesen und dieser hat auf die eine oder andere Art Respekt gewonnen. Vielleicht nicht als Person, aber als Jemand, der mehr wusste als man selbst und gewillt war, dieses Wissen zu vermitteln. Doch Tahu fragt sich, was er tun soll, nun da ihm klar wird, dass dieser Lehrer vielleicht gar nicht so viel weiß, wie er immer gedacht hatte und dass er vielleicht einen besseren Weg gefunden hat. Als seine Schwester ihn bittet, ihr etwas zu erzählen, weil ihr die Decke auf den Kopf fällt, lacht er daher leise. Ihm geht genug im Kopf herum, was er teilen könnte. Der geduldige Besucher kann diese Unterhaltung verfolgen.

Forscherliga Wikia

 

Ich könnte mir sehr gut vorstellen das zumindest Tahu Weisenwind ein neuer Klassenlehrer einer der beiden Klassen Paladin oder Priester wird, wenn Cataclysm erscheint.

 

 

… und Schatten

 

Eine weitere, bislang als Gerücht erwähnte, weitreichende Veränderung könnte der Tod des Taurenführers Cairne Bluthuf bedeuten:

 

Beziehungen innerhalb der Horde
Nachdem Garrosh das Kommando über die Horde hat, stempelt er Cairne zum Verräter ab und
exekutiert diesen. Allerdings ist das wohl nicht das endgültige Ende der Rolle von Cairne – sein Niedergang hat wohl etwas mit dem jetzt ergrünten Desolace zu tun. Garrosh wird die meisten Blutelfen und Verlassenen aus Orgrimmar herausschmeißen!

 

Hier spekulierte ich bereits vor einiger Zeit über mögliche Hintergründe und auch im Forum von Gamona gibt es wieder neue Vermutungen:

 

„Cairne wird durch seinen Sohn ersetzt das ist fakt ja... allerdings ist es nicht bekannt ob er hingerichtet wird oder ob er sich mit Thrall aus dem staub macht.“

Baine Bluthuf ist bereits aus dem Dorf der Bluthufe in Mulgore verschwunden.

 

„Wie auch immer, ich habe so im Gefühl dass nach der Ermordung Cairnes und der Verbannung der Verlassenen und Blutelfen sich die Geschichte um Garrosh noch weiter drehen wird. Nachdem Blizzard sich in WoW so sehr darum bemüht hat das Image der "bösen" Horde, wie sie ja in Warcraft 1 und 2 Dargestellt wird aufzupolieren kann ich mir nicht vorstellen dass sie so einen Diktator an die Macht schicken…“

 

„Ich hoffe sehr, dass Cairne ein würdiges Ende in der Story bekommt, wenn er denn wirklich abtreten sollte. Und ich würde mir wünschen, das die Tauren sich vom Kriegstreiber Garrosh nicht einwickeln lassen sondern dass Cairnes Sohn seinen Vater würdig nachfolgt.“


Die mir einzig bekannte Person, die Cairne gegenüber nicht wohlgesonnen ist:

Magatha Grimmtotem befindet sich auf der Anhöhe der Ältesten in Donnerfels. Sie ist die Ältestengreisin der mächtigen Tauren der Grimmtotem. Diese Schamanin scheint eine grundgütige Art zu haben und ist sehr alt und weise. Sie gehört zu den Ältesten in Donnerfels. Magatha zählt zu den Befürwortern der Allianz zwischen den Tauren und den Verlassenen und ist mehr als jeder andere der Ältesten der Meinung, dass die Tauren und ihre Lebensart den Verlassenen helfen können, einen Weg zurück zum Menschsein zu finden.

Schon als blutjunges Mädchen mit schamanischen Kräften gesegnet hat Magatha fast ihr ganzes Leben lang nach Prestige und Macht gestrebt. Durch eine eingefädelte Heirat – viele glauben, dass sie sie selbst eingefädelt hat – wurde sie die Matriarchin der Tauren der Grimmtotem, verlor ihren Gefährten jedoch durch einen Unfall beim Bergsteigen. Seit dem Tod ihres Partners hat Magatha die ungestümen Grimmtotem-Krieger befehligt. Der Grimmtotem Klan ist überzeugt, dass sie unter Magathas Führung die geringeren Völker Kalimdors auslöschen und die angestammten Gebiete der Tauren anderenorts zurückerobern werden. Magatha liegt mit Cairne Bluthuf in ständigem Streit über die Zukunft der Tauren und ist überzeugt, dass nur sie allein ihr Volk regieren kann.

Gerüchte:
Es gibt Gerüchte, dass sie plant Cairne Bluthuf zu töten, obwohl sie nicht annähernd stark genug dafür wäre.


Cairne Bluthuf

Cairne Bluthuf ist der Oberhäuptling und edler Anführer der Tauren. Er befindet sich auf der höchsten Mesa in Donnerfels und gilt als einer der größten Helden, die die Horde je gesehen hat. Cairne ist ein weiser Führer für sein Volk, ein herausragender Krieger und manche munkeln sogar, er sei eines der gefährlichsten lebenden Geschöpfe überhaupt. Obwohl er etwas durch sein Alter geschwächt ist, ist dieser Tauren immer tapfer und besitzt den Wert von 20 Männern.

Baine Bluthuf ist der Sohn des großen Häuptlings der Tauren, Cairne Bluthuf. Cairne hat seinen Sohn immer geliebt wie sich selbst und versuchte stets, ihn von Gefahren fernzuhalten. Darum war der junge Baine nicht der stärkste Taure und bei einem Angriff der Zentauren wurde er schließlich gekidnappt. Zu seinem Glück erschienen Rexxar und Rokhan, die Botschafter der Horde und retteten den Jungen mit der Hilfe einiger Schamanen. Seitdem bewunderte Baine Rexxar um seine Kraft und Rokhan um seine List. Er wollte so werden wie sie. Seitdem war aus dem jungen Tauren ein großer Jäger zu Ehren der Stämme geworden und viele glauben, dass er eines schicksalhaften Tages die Nachfolge seines Vaters antreten wird.

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