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10. April 2012 2 10 /04 /April /2012 21:12

Beim stöbern im Netzt (und auf "Inspirationsfang" für mein RPG-Brettspiel-Projekt) habe ich zwei sehr interessante Seiten für RP - und Brettspieler gefunden, die ich hier gerne kurz vorstellen möchte:

cropped-bild11.jpg Der ewige Held...

...bloggt über sehr interessante, entsprechende Themen wie Rollenspielsysteme oder Spielbücher. Dazu möchte ich folgenden Artikel gerne besonders erwähnen, da ich diese Art von Spielbücher sehr spannend finde:

DestinyQuest - The Legion of Shadow

Aber was ist so besonders an DestinyQuest? Zum einen ist es ein ziemlicher Wälzer mit 782 Abschnitten auf 534 Seiten. Das Buch ist Softcover und bis auf ein paar wenige Vignetten, Abbildungen von Rätseln und drei tollen Karten in Form von Farbtafeln völlig ohne weitere Illustrationen. Ein 10-Seiten Glossar für alle Special Abilities (und ihr werden diesen Glossar wirklich brauchen – glaubt mir) runden den Band ab. Die Spielregeln, obwohl recht einfach gehalten, umfassen immerhin 13 Seiten. Der Charakterbogen umfasst zwei Buchseiten. Das ist ganz schön viel Holz (im wahrsten Sinne des Wortes).

Doch was macht DestinyQuest anders? Ganz einfach: Man beginnt nicht, wie normalerweise bei einem Spielbuch, bei Abschnitt 1 – sondern man starten (nach einem kurzen Prolog) auf der farbigen Karte von “Act 1: Tithebury”. Nun kann man die “Weltkarte” frei erkunden. Abenteuerorte (Quests), Siedlungen, Legendäre Monster und Boss-Monster (diese muss man bezwingen um einen Act abschließen zu können und in den nächsten zu gelangen) können frei ausgewählt werden. Die Abenteuerorte sind dabei farbig nach Schwierigkeit markiert: Grün, Orange, Blau, Rot. Man sucht sich einfach den passenden Quest aus und fängt beim jeweiligen Abschnitt an zu lesen. Hat man eine Quest erfolgreich abgeschlossen, kehrt man zurück zur Karte und kann sich einer neuen Aufgabe zuwenden. Die Spielfigur “reist” also nicht durch das Buch wie man es vielleicht von anderen Spielbüchern her kennt. Vielmehr sind es kleine Episoden, manchmal nur ein paar einzelne Kämpfe, denen man sich stellen kann.

Hört sich doch mal ganz nett an, natürlich hat dieses Buch auch seine Schwächen:

Leider ist dieser weitere MMORPG-Kniff auch einer der größten Schwächen von DestinyQuest. Denn im Prinzip nimmt das “nicht-sterben-können” so ziemlich jede Spannung aus den Kämpfen. Wird man besiegt, kehrt man einfach zurück bis die Würfelstatistik irgendwann zuschlägt. So einfach ist das.

Wie dem auch sei, der Beitrag sowie einem Folgebeitrag dazu sind sehr lesenswert. Neue Quests für DestinyQuest gibt es übrigens zum Download - cool.

homepage3dcover1.jpg Das Spielbuch

Wer mehr über Spielbücher lesen möchte, findet hier einige Links:

- Devil´s Gulch vom gleichen Blogger, ein Spielbuch über Cthulhu im Wilden Westen

- DestinyQuest (Offizielle engl. Seite)

- Spielbücher bei Wikipedia

- und ein Lesetipp hier im Blog

(Linksammlung wird ggf. noch erweitert)

Das Blog Finest Games setzt sich mit allen möglichen Rollenspielen und dessen Randerscheinungen auseinander. Viele Beiträge bschäftigen sich z.B. mit D&D4. Auch wenn das Blog recht unscheinbar herkommt, einfach mal ne Runde schmökern...

Finest Games dreht sich um faszinierende Welt der Pen und Paper Rollenspiele. Ebenso werden Brettspiele oder Kartenspiele vorgestellt, die mir interessant erscheinen.
Dabei geht es weniger um die Exegese der gedruckten Regeln sondern vor allem um die unmittelbare Freude am Spiel, an den Spielen und den Regelwerken.

 

 

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14. September 2011 3 14 /09 /September /2011 23:03

Meine Wiederentedeckung von Solo-Spielbüchern, einem Achtziger-Hype.

Der einsame Held

Manchmal möchte der Rollenspiel- und Fantasy-Fan Abenteuer erleben und fantastische Welten erkunden, obwohl gerade keine Rollenspielgruppe da ist. Vielleicht ist es spät am Abend, vielleicht sitzt er gerade im Zug (also nicht im Wind, sondern in einem Eisenbahnwagen ;) ), vielleicht liegt er krank im Bett, vielleicht muss er in einem Café in einer anderen Stadt irgendwie eine Stunde herumkriegen – oder vielleicht ist gerade auch nur irgendein normaler Tag, an dem sonst nichts Besonderes los ist.

Das schreit förmlich nach… “Computerspielen”, würde manch ein an leistungsfähige, erschwingliche Laptops und Handy-Spiele gewöhnter Spieler des 21. Jahrhunderts nun vielleicht sagen. Und es stimmt natürlich. Das ist sicherlich auch der wichtigste Grund, warum die Produkte, die Hauptgegenstand dieses Artikels sind, ihren Status als fantastisches Solo-Unterhaltungs-Medium Nummer Eins eingebüßt haben – denn sogar topaktuelle Computerspiele lassen sich auf modernen Laptops problemlos spielen, ältere Titel sowieso.

Lesetipp: Meditation mit Würfeln und Bleistift

Sehr schöner Beitrag und ich denke viele Rollenspieler finden sich darin wieder. Ich habe gerne Solo-Spielbücher, ob Einsamer Wolf oder DSA (Das Schwarze Auge) gespielt. DSA-Solos der ersten Stunden z.B. sind heute nur schwer spielbar, zumindest mit den Orginalregeln, allein die unsäglichen AT/PA-Würfe *schauder* (ich lass die immer weg, bzw. modifizier mir die Regeln bissl - nein das ist kein Schummeln *g*) dennoch hatte ich immer sehr unterhaltsame Stunden, auch wenn eine richtige "Rollenspiel-Sitzung" was ganz anderes ist. Seinerzeit (vor über 20 Jahre) habe ich solche Spielbücher sogar selber gebastelt, naja wie man halt so drauf war...

...auch Einsamer Wolf wurde etwas moderner und angepasster der "heutigen" Zeit wieder aufgelegt:

Nach dem Ende der Spielbuch-Reihe widmete sich Joe Dever anderen Projekten (unter anderem der Entwicklung von Computerspielen), bis er 2002 schließlich zusammen mit Moongoose Publishing ein Einsamer-Wolf-Rollenspiel entwarf und in England veröffentlichte. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit bot Moongoose Publishing Dever an, auch die Spielbuch-Reihe neu aufzulegen.

Mongoose Publishing hat im Juli 2007 mit der englischen Neuauflage begonnen, wobei die Bücher von Rich Longmore (Band 1 bis 12) und Nathan Furman (Band 13 und darüber hinaus; einschließlich der Bonusabenteuer) komplett neu illustriert werden. Der erste Band wurde von Joe Dever inhaltlich überarbeitet und um 200 Spielabschnitte erweitert, während alle weiteren Bände von Moongoose Publishing durch Bonusabenteuer erweitert werden. Die Neuauflage wird auch die bisher unveröffentlichten Bände 29 bis 32 enthalten.

In Deutschland hat sich der 2008 gegründete Mantikore-Verlag die deutschen Rechte an der Neuauflage gesichert und angekündigt alle 32 Bände der Reihe zu veröffentlichen. Im April 2009 ist der erste Band „Flucht aus dem Dunkel“ erschienen. Inzwischen sind Band 2 („Feuer über den Wassern“), Band 3 („Die Grotten von Kulde“) und Band 4 („Die Schlucht des Schicksals“) erschienen. Band 5 („Schatten über der Wüste“) ist bereits in Vorbereitung und soll laut Verlag im Frühjahr 2011 erscheinen.

Für die Neuauflage des ersten Bands hat Joe Dever unter anderem die Anfangssequenz vollständig überarbeitet. Anstatt die Abtei bei seiner Rückkehr bereits zerstört vorzufinden, beteiligt sich Einsamer Wolf nun an der Schlacht um die Abtei. Joe Dever hat gesagt, dass dies die einmalige Chance ist, der Reihe einen besseren Einstieg zu verschaffen, da er inzwischen auch ein viel besser Autor ist als noch am Anfang seiner Karriere.

  • 1. Flucht aus dem Dunkel (April 2009)
  • 2. Feuer über den Wassern (Oktober 2009)
  • 3. Die Grotten von Kulde (April 2010)
  • 4. Die Schlucht des Schicksals (Oktober 2010)
  • 5. Die Schatten der Wüste (April 2011)
  • 6. Die Königreiche des Schreckens (Juli 2011)

Der Mantikore-Verlag hat angekündigt bis 2018 alle 32 Bände der Reihe in Deutschland zu veröffentlichen.

Wikipedia

thumbnail.php.jpg Die Schlucht des Schicksals

Für mich auf jeden Fall mal einen (genaueren) Blick wert. Neben den Links im oben genannten Lesetipp gibt es hier noch eine schöne Übersicht zu den Solo-Abenteuern von DSA und hier gibts noch mal eine schöne Erklärung zu Spielbüchern, wie sie aufgebaut sind und funktionieren: Spielbuch by Wikipedia. Siehe auch:

Was braucht ein modernes Soloabenteuer

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DSA-Solo Verrat auf Arras de Mott, schöne Beilagen wie Karten tragen zum Spielgefühl positiv bei.

Auf ihrer Reise durch den grimmigen aventurischen Winter lädt Sie ein altes Kloster zum Verweilen ein. Bei den Mönchen des Praios-Orden finden Sie freundliche Aufnahme, ein stärkendes Mahl und einen warmen Platz zum Schlafen. Wo ließe es sich besser rasten als bei den frommen, gottesfürchtigen Männern...?
Als Sie bemerken dass die ehrwürdigen Klostermauern von Arras düstere Geheimnisse bergen, ist es fast schon zu spät: Sie werden hineingezogen in einen Strudel unheimlicher Ereignisse und dunkler Intrigen. Bald müssen Sie feststellen, dass Beten allein Ihnen nicht helfen kann! Nein, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist, bleibt Ihnen nur eine Wahl: Lösen Sie das Geheimnis, enthüllen Sie den Verrat auf Arras de Mott...

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Geheimtipp: Das große Nibelungen-Spielbuch hat mir seinerzeit viel Spaß gemacht:

Das Spielbuch-Genre war in den 80er Jahren sehr populär, ehe es von Computerspielen etc. "verdrängt" wurde.

In diesem Buch versteht es der Autor, das Spielbuch-Konzept sehr originell umzusetzen. Der Leser wird mit "Sie" angesprochen und nicht mit "du" wie in vielen anderen Spielbüchern, dadurch wird die Geschichte irgendwie bedeutungsvoller, und es wird dadurch eine gewisse "Fallhöhe" erzeugt, durch die die häufigen humoristischen Anspielungen mehr Effekt haben.

Der Sagenstoff ist ganz schön aufgearbeitet, aber man sollte aufpassen, dass man sein Wissen über das Nibelungenlied nicht nur aus diesem Buch erwirbt. Man sollte schon noch auf etwas anderes zurückgreifen, sonst ergibt sich da und dort doch ein etwas verzerrtes Bild.

Die Regeln sind gut gemacht. Das Buch hat viel Abwechslung, da man das Abenteuer als Krieger, Magier oder Weissager bestreiten kann. Man hat dadurch die Möglichkeit, die Geschichte leicht geändert noch mal zu spielen.
Die Duelltabelle könnte man überarbeiten, bereits bei einem Unterschied in der Kampfkraft von 2 Stufen ist der schwächere faktisch chancenlos.

Rezension bei Amazon

Welche Erfahrungen habt ihr mit Solo-Spielbüchern gemacht? Wenn ja, welche habt ihr gespielt/ spielt ihr?

 

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24. November 2010 3 24 /11 /November /2010 00:26

Arthas ist besiegt! Der müde Paladin kehrte zurück in seine Heimat. Im Wald Elwynn, wo alles begonnen hat, er seine ersten Abenteuer erlebte und Mitstreiter, die ihn lange Zeiten begleiteten, kennen und schätzen lernte. Zusammen haben sie Schlachten geschlagen, gegen die Horde, gegen gefallene Trollgötter, gegen die Defias hier in Elwynn, die einst für eine gerechte Sache standen. Gegen Drachen und gegen Verräter, gegen die Brennende Legion und gegen die Geißel…

…zusammen mit einem Gnomen-Hexer, einen Krieger, der stets kämpfte wie ein wahrer Löwe, mit einem Mitbruder der Paladinzunft, es war ihn stets eine Ehre, Licht und Schatten Seite an Seite für das Gute, Seite an Seite mit einer Priesterin. Mit Magiern und mit einem Schurken, dem einzigen Schurken den er jemals vertraute. Und dann war da noch der Zwergenjäger, der jeden Schatz für eine ordentliche Rauschkrautpfeife stehen ließ, und für die Löwen. Sie waren eine eingeschworene Gemeinschaft.

Der Paladin ritt aus den Toren Sturmwinds, seiner Heimatstadt und atmete die wärmende und heimelige Luft des Waldes ein, der sich nun verdichtete. Langsam ritt er durch Goldhain und führte sein treues, immerstolzes Schlachtross eine entlegene Anhöhe zu. Er dachte an die Priesterin, dieses liebliche Geschöpf und betete kurz zum Licht. Er wusste, dass sie noch lebte und es ihr gut ging. So wie er selbst, immer weiter und weiter im Namen der Allianz. Abwesend streichelte er sein Reittier, es kannte den Weg und lenkte selbständig den schmalen Pfad hinauf. Doch alle anderen Mitstreiter waren gefallen, einer nach den Anderen. Erst in der Scherbenwelt, dann in Nordend. Der Paladin fasste sich an seine Brust, die Verluste schmerzten, auch nach so langer Zeit noch. Doch er war auch zufrieden, seine innere Ruhe kehrte zurück. Das Pferd stoppte, bevor sein Reiter es signalisierte und stieg ab. Er ging ein paar Schritte und drehte sich zurück um den Anblick auf die Türme Sturmwind und auf die Abtei Nordhains wandern zu lassen. Das war seins, hier fühlte er sich verbunden und hingezogen. „Das ist für Euch, meine Brüder und Schwestern“, flüsterte er und sprach einen längst vergessenen Segen des Lichts der ihn zum leuchten brachte. „Euer Andenken in meine Seele“…

…das Licht konzentrierte sich und bildete sich zu Körpern. Keine wirklichen Körper sondern Konturen, die sich durch die Schatten der großen, ehrwürdigen Bäume dieses Waldes rankten. Er entließ ihre Seelen, die an ihm als Gildenmeister gebunden waren und erhob seine Arme und flüsterte dabei ihre Namen, mit ihnen verließen aber auch verschiedene Kräfte den Paladin. Erschöpft sank er zu Boden. Eine Gestalt, ein Schemen stand plötzlich neben ihn und kniete sich herunter. Es war die Priesterin, seine Priesterin und lächelte ihm zu. Sie nickte und er merkte, wie neue, heilige Kräfte sich ihm und seinem ausgelaugten Körper banden. Nun musste auch der Paladin lächeln, er war erfüllt mit Glück und Freude, wie er sie lange nicht mehr erfahren hat. Die Erscheinung der Priesterin umarmte schließlich ihren ehemaligen Mitstreiter und winkte zum Abschied. Sie sagte noch etwas, bewegte ihre Lippen ohne das Worte erklungen. Doch der Paladin wusste was sie zu erzählen hatte, verstand im Geiste jedes einzelne Wort von ihr und nickte fröhlich zurück. Ja, sie werden sich wieder sehen…

…der Paladin beschloss sich ein wenig auszuruhen, nur ein kleines Nickerchen hier in der Natur im Wald von Elwynn, den er seine Heimat nannte, würde freilich nicht ausreichen, um sich von all den Strapazen der vergangenen Monaten zu erholen, aber, so war er sich sicher, wäre das ein guter Anfang. So schaute er ein wenig melancholisch in den bereits dämmrigen Abendhimmel und dachte an so vieles, dann fielen ihm langsam die Augen zu. Was sollte schon passieren in einen kleinem Schlaf? Wir waren Helden? Wir sind Helden! Und egal was die Zukunft bringen wird, wir werden vorbereitet sein!

Für das Licht!

Umfrage zum Azeroth-Untergang

 

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Ausloggen dort, wo alles sein Anfang nahm... in der Abtei Nordhain!


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22. Juni 2010 2 22 /06 /Juni /2010 21:38

 

 

Wie mein Paladin Aies zu seinem Ehrennamen „Immerlicht“, den Namen eines Paladins würdig, gekommen ist, darüber möchte ich euch nun erzählen.

 

 

Lordaeron, im Jahre 20. Zur Zeit des Dritten Krieges…

 

…die untote Geißel marodiert die Länder, das einst edle und starke Königreich unterliegt traurigen Schatten.

 

 

Lord Dagren: Nun Richard, ich möchte Euch den jungen Paladin Aies vorstellen…

 

Der vom Krieg gezeichnete Offizier musterte Aies und blickte enttäuscht in sein Gesicht. Dann wendet er sich wieder dem älteren Paladin zu.

 

Captain Richard Aebischer: Dagren, ich brauche keine Jungspunde mehr. Versteht mich nicht verkehrt, Lord, aber es sind bereits zu viele junge Soldaten gestorben. Sie haben einfach keine Kampferfahrungen. Das letzte was ich brauchen kann, sind undisziplinierte Männer, die mir im Angesicht des Todes auf dem Schlachtfeld durchdrehen.

 

Der Captain schaut zum jungen Paladin herüber und schüttelt seinen Kopf.

 

Captain Richard Aebischer: Von denen habe ich genug!

 

Lord Dragen: Dieser Paladin ist ein Veteran des Zweiten Krieges, Richard. Er wird Euch und Eure Einheit als nützlich erweisen mit seinen Erfahrungen gegen die Orcs.

 

Captain Richard Aebischer: Lord, ein Veteran sagtet Ihr? Wie alt mögt Ihr sein, Aies?

 

Nach den letzten ausgesprochenen Worten blickte er Aies mit zusammengekniffenen Augen erneut und diesmal mit Neugierde an.

 

Aies: Wenn Euch das Alter wichtiger ist als eine tapfere und willensstarke Hand dann sage ich es Euch…

 

Aies nannte dem Captain sein Alter. Dieser schaute den jungen Paladin verwundert an und räusperte sich…

 

Captain Richard Aebischer: Nun gut. Vielleicht werdet Ihr uns doch unterstützen können, junger Paladin.

 

Aies: Ich habe unter Lord Tirion Fordring gekämpft. Seite an Seite, ich denke ich werde Euch die nötige Unterstützung geben können, wir…

 

Captain Richard Aebischer: Hah der alte Fordring. Wo ist er denn in Zeiten wie dieser, während die untote Geißel hier alles marodiert, schändet und vernichtet, versteckt sich der Paladin nur…

 

Lord Dagren: Genug Captain. Ihr kennt weder die wirklichen Umstände, noch Tirion selber. Haltet Euch zurück, alter Freund…

 

Licht erscheint in den Augen des aufgebrachten älteren Paladin. Lord Dagren, so ist sicher, ist ein loyaler Mitstreiter der Silberhand. Aber er verstand nie die Verbannung einer solchen Lichtgestalt, einen Helden, wie es Tirion war. Der Captain nickt entschuldigend seinen Kopf und blickte Aies erneut an.

 

Lord Dagren: Er ist der Sohn des Aetrus´ von Pergamon, sicher habt Ihr vom Hauptmann aus Sturmwind gehört?

 

Der erfahrende Captain wirkt auf einmal ganz andächtig. Seine Augen verraten sentimentale Erinnerungen und eine zeitgleiche große Überraschung. Aies bemerkte, dass der Captain versucht, die richtigen Worte zu finden.

 

Captain Richard Aebischer: Ich kannte Aetrus, ja…

 

Aies: Ihr kanntet meinen Vater?

 

Captain Richard Aebischer: Ja, er war ein Held in diesen finsteren Tagen!

 

Lord Dagren: Aies, ich werde Euch nun in die Obhut von Captain Aebischer übergeben. Wenn Ihr gewillt seid, und ich weiß das seid Ihr, werdet Ihr viel von ihm lernen können.

 

Lord Dagren legte seine rechte Hand auf die Schulter des immer noch ein wenig fassungslos wirkenden Captains.

 

Lord Dagren: Möge das Licht Euch sicher leiten und beschützen!

 

Der alte Captain nickt abermals und salutiert schlicht aber höflich vor dem alten Paladin. Sie kennen und schätzen sich schon viele Jahre, so viel ist sicher.

 

 

Einige Wochen später…

 

…die Einheit von Captain Aebischer hatte einige wenige, bislang harmlose Scharmützel hinter sich gebracht. Genug aber, das der erfahrende und wortkarge Aebischer den jungen Aies von Pergamon richtig einschätzen konnte. Er akzeptierte ihn als mutigen, zuverlässigen und umsichtigen Mitstreiter an seiner Seite. Pergamon? Lange hatte er diesen Namen nicht mehr gehört…

Sie ritten nebeneinander.

 

Aies: Wollt Ihr mir nicht endlich mehr erzählen? Woher kennt Ihr meinen Vater?

 

Captain Richard Aebischer: Ich bin… war sein Patenonkel, ich stamme aus Süderstade.

 

Aies: Dann habt Ihr meine Eltern gekannt?

 

Captain Richard Aebischer: Ja. Sehr gut sogar!

 

Plötzlich rief Ardan, einer der Soldaten von Aebischer, den Captain herbei. Ardan ist Aies ein guter Freund geworden. Einer der wenigen, die schon Schlachten geschlagen und gewonnen haben. Der blondhaarige Ardan Llanfair ist ein humorvoller Kerl, der dennoch stets den Ernst der Lage einschätzen konnte und besonnen auf Gefahren reagierte.

 

Korporal Ardan: Captain, wir haben in der Nähe einige plündernde Untote ausgemacht…

 

Captain Richard Aebischer: Aies, Ihr übernimmt die rechte Flanke. Und Ihr Ardan, die linke. Ich reite im Zentrum. Männer, bleibt in euren Gruppen beisammen und achtet auf meine Befehle. Wir müssen aufpassen, dass es kein Hinterhalt ist.

 

Korporal Ardan: Jawohl, Captain.

 

So überquerten die Männer in drei kleineren Gruppen über ein karges Feld. Die untoten Marodeure scheinen ein altes Bauernhaus zu plündern.

 

Captain Richard Aebischer: Wartet.

 

Korporal Ardan: Captain, sie ziehen sich ins Haus zurück. Aber ich glaube nicht das sie uns gesehen haben…

 

Captain Richard Aebischer: Ich hab kein gutes Gefühl. Paladin, wie fühlt Ihr Euch, könnt ihr böse, untote Mächte ausmachen?

 

Aies: Nun… Es scheint eine erhöhte Präsenz der Geißel anwesend. Ich kann sie aber nicht genau lokalisieren.

 

Captain Richard Aebischer: Es nützt nichts, wir werden das Haus nieder brennen müssen. Ardan macht die Fackeln bereit. Es gibt keine Überlebenden, wir wissen alle, dass die Geißel keine Gnade kennt.

 

Aies: Captain? Ich weiß Ihr habt viel erlebt und gesehen im Krieg. Aber es ist beim Licht nicht sicher, dass es nicht doch noch lebende Menschen gibt. Vielleicht haben sie sich verstecken können?

 

Captain Richard Aebischer: Was schlagt Ihr stattdessen vor, Aies?

 

Korporal Ardan: Wir könnten sie rauslocken…

 

Aies: Das könnten wir, ja.

 

Captain Richard Aebischer: Gut. Ardan, Aies, nimmt Position an den seitlichen Gebäuden des Haupthauses. Ich werde vor diesem Stellung beziehen.

 

Der Captain ritt mit einigen Männern vor dem Eingangsbereich des Haupthauses, nachdem die Anderen ihre Stellungen neben dem Gebäude bezogen haben. Aebischer rief seinen Männern flüchtige Befehle in übertriebener Lautstärke zu, die zur Ablenkung dienen, um die Untoten aus dem Bauernhaus zu locken.

 

Plötzlich strauchelte ein älterer, verzweifelt wirkender Mann heraus, fällt auf die Knie und wirbelte mit den Armen. Seine Augen verrieten verzweifelte Todesangst…

 

Geschundener Bauer : Ich… bitte Sire, helft mir, ich…

 

Er flehte den Captain an, ihm zu helfen. Die Augen des armen Bauern sprachen eindeutige Worte. Aebsicher erschrak, als er bemerkte wie diese Augen der Todesangst sich mit grünem Leuchten füllten und die Haut des Bauern riss…

 

Aies: Er ist infiziert, Captain. Schnell wir müssen ihn töten…

 

Captain Richard Aebischer: Verdammt…

 

Die Ereignisse überschlugen sich jetzt. Geschrei kam aus Ardans Richtung, dann Waffenklänge.

 

Korporal Ardan: EINE FALLE!

 

Der blonde Ardan, floh mit einigen seinen verzweifelten Männern aus dem Schatten des Nachbargebäudes, indem er Stellung bezogen hatte. Blut überströmt klaffte ein Wunde an seinem linken Arm. Aus dem verfluchten, verseuchten Boden stoßen Arme empor. Viele vermoderte Arme. Sie griffen nach den überraschten Soldaten über ihnen. Einige wehrten sich, um sich aus dem Griff der skelettartigen Armen zu befreien, andere gerieten in Panik und worden mit Leichtigkeit in die verdorbene Erde gezogen. Die Schreie wurden weniger…

 

Fortsetzung folgt…

 

 

 

Über die Charaktere:

 

Lord Dagren

Dagren der Orcschlächter war ein Held im zweiten Krieg gegen die Horde. Der lichttreue Paladin verteidigte nach dem dritten Krieg, in dem Lordaeron von der untoten Geißel verdunkelt wurde, die letzten Überlebenden. Er fiel schließlich zusammen mit den Paladinen Halahk dem Lebensspender und Magroth dem Verteidiger bei einem Angriff von Arthas Menethil.

 

Captain Richard Aebischer

Der mürrische und wortkarge Captain der Einheit, die Aies angehörte, stammt aus Süderstade und kannte die Eltern von Aies gut, als Patenonkel von Aetrus von Pergamon, dem Vater von Aies, war er ein alter Freund der Familie. Aies hat ihn allerdings niemals kennen gelernt. Richards Sohn Robert Aebischer lebt heute noch als Schmied in Süderstade.

 

Ardan Llanfair

Der blonde Ardan ist seit jeher eine Frohnatur und stammte aus einer Soldatenfamilie aus Lordaeron. Seine Liebe galt immer seinem Lande und so betrübte ihn dessen Untergang sehr. Fortan kämpfte er voller Leidenschaft gegen die Untoten bis zu jenem schicksalhaften Ereignis im Jahre 20…


 

 

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20. März 2010 6 20 /03 /März /2010 23:59

Über Gerüchte eines The Elder Scrolls Online (TESO) wurde schon kurz im Blog von Lunahexe diskutiert:


"Es gibt derzeit wieder Gerüchte um ein “Elder Scrolls MMO” an dem angeblich seit 2007 gearbeitet wird und eventuell 2011 fertig sein könnte. Das wäre ein Entwicklungszeit von 4 Jahren und das finde ich zu lange."

 

 

Aber mir geht es nicht um die Entwicklungszeit (ich denke ein MMO „muss“ ausgereift auf dem Markt kommen), sondern um die Möglichkeiten eines TESO. Und die wären sicherlich zahlreich, dazu aber später mehr. Gerüchte um eine Onlinewelt von Cyrodil (so die Spielwelt von TES) gibt es schon länger, wie hier bei Gamespot im Jahr 2007 zu lesen war.


So hat ZeniMax Media, welches die Mutterfirma der Behtesda Studios ist, 300 Millionen Dollar zu der dem neu gegründeten Studio ZeniMax Online, fließen lassen. Zudem wurde die Domain www.elderscrollsonline.com gesichert. Die Domain lässt ganz genau vermuten, dass an ein TES mit „Mehrspielermodus“ gearbeitet wird. Das muss nicht zwangsweise ein „echtes“ MMO sein:

 

Noch finden sich unter besagter Adresse keinerlei Inhalte. Ob sich hinter der URL also ein Hinweis auf laufende Entwicklungsarbeiten eines Elder Scrolls Online-Rollenspiels verbirgt oder das ganze nur ein Werbegag ist, lässt sich noch nicht beantworten. Wir halten Sie auf gamestar.de natürlich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.

Bis es soweit ist, können Sie bereits jetzt mit ihren Freunden die Welt von Oblivion unsicher machen. Seit geraumer Zeit existiert eine Multiplayer Mod für das Bethesdas Rollenspiel. Viel sollten Sie davon jedoch nicht erwarten, die Modifikation befindet sich noch immer im Alpha-Stadium.

 

Quelle: Gamestar Nov. 2007

 

 

Betrachte ich jedoch die (mögliche) Entwicklungszeit (mindestens zweieinhalb Jahre) und die hohe Summer von 300 Mio. Dollar (für Online-Projekte), liegt die Behauptung wirklich ganz nah: Bethesda arbeitet an einem MMORPG!

 

Mit Technik von Biowares Online-RPG

Gamepro.de schreibt:

 

Die ZeniMax Online Studios haben für ihr aktuelles Online-Rollenspiel-Projekt die Grafik- und Entwicklungsplattform HeroEngine lizenziert. Dieses Entwicklungstool ist speziell für Online-Rollenspiele gedacht. Es hilft dem Programmierer mit Werkzeugen für die schnelle Erstellung von Prototypen und die einfache Gestaltung von Spielwelten. ZeniMax befindet sich dabei übrigens in guter Gesellschaft: Auch Bioware benutzt für ihr bislang namenloses Online-Rollenspiel die HeroEngine.

 

 

Nach all diesen Gedanken und Spekulationen möchte ich noch einmal kurz über den oben schon angesprochenen Möglichkeiten schreiben. Was kann ein TESO alles bieten?

 

- Eine riesige, aktive Community und Fangemeinde

 

- Eine großartige, riesige Spielwelt die durch die TES-Rollenspiele (teilweise) bekannt und ausgearbeitet ist

 

- Den Anspruch vom Hersteller auf tolle Grafik und neue Technik

 

- Einen sehr hohen Wiedererkennungswert für Spieler, die die Single-RPG gespielt haben

 

- Den Anspruch auf hohe Spieltiefe, unterschiedliche Lösungswege und Charakterentwicklung

 

- Viel Liebe zum Detail

 

 

Gerade die Spieltiefe (nebst einem etwas reelleren Regelwerk) und eine ausgefeilte Charakterentwicklung erhoffen sich immer wieder die Spielerschaft. Ein TESO könnte diese Voraussetzungen mitbringen, falls sich endlich einmal ein Hersteller an einem solchen spielerischen Konzept heran wagen würde. Diskutiert wird darüber in einigen Beiträgen im Blog von Yitu, unter anderem hier: Entscheidungen und Konsequenzen

 

Was ein TESO mit sich bringen wird, bleibt natürlich (vorerst) ungewiss. Spielerwünsche nach den oben genannten Inhalten gibt es zuhauf. Ich würde mir mal etwas mehr Mut zu alternativen Konzepten in einem MMO wünschen, um dieses Spielgenre näher an dem P&P oder an Solo-RPG, die durch spielerische Handlungsfreiheiten, toller Story-Präsentation und tiefer Charakterentwicklung zu glänzen wissen…

 

… ich würde mich sehr freuen, Seyda Neen wieder einmal zu besuchen um, diesmal mit anderen Gleichgesinnten in einem MMORPG (ja: RPG fett geschrieben), dort die schönen Quests, fernab vom „Töte 10 Wildschweine“- Design, in stimmiger Umgebung genießen zu können… 

 

*träum*

 

 

FRAGEZEICHEN.jpg Umfrage:

 

Was würdet ihr von einem The Elder Scrolls MMO halten bzw. euch vom TESO wünschen?

 

 

oblivion02.jpg

oblivion04.jpg

oblivion07.jpg

oblivion08.jpg

oblivion24.jpg

oblivion47.jpg
Bilder-Quelle


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Es gibt noch viel zu entdecken...


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Würdet ihr nicht wieder gerne in Seyda Neen questen?

seyda-neen-map.jpg
Seyda Neen Map

Vor allem die Grafiken von Oblivion zeigen, wie toll ein TESO aussehen könnte...

Lesetipp:

Tamriel Almanach (TES Wikia)

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5. März 2010 5 05 /03 /März /2010 20:19

Spiritualität ist der Wunsch, die Seele ständig zu verbessern. Die geistig Suchenden sind in Ihrem Hunger nach Wahrheit, Liebe, Wissen und Mut nie gesättigt. Von welchem Prinzip man auch immer ausgehen mag, die spirituelle Energie schafft das nötige Gleichgewicht unter ihnen. In der Einheit von Wahrheit, Liebe, Wissen und Mut werden Sie Ihr Gemüt mit friedvoller Spiritualität erfüllen.

 

Die Tugend Spiritualität

 

 

Ehrlose Horde…

 

…dachte ich mir. Als ich, nur noch in meine Seele gefangen, auf meinem leblosen Körper blickte.

 

Nicht unbedingt, das ich in meinem geliebten Sturmwind von Anhängern eben jener Horde vernichtend geschlagen wurde, nein die Misshandlung und Verhöhnung meines Leichnams, sogar bespuckt wurde ich, erregt meine Wut und betrübt mich sehr. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, diese Niederträchtigkeit.

 

Nichts würde mich mehr mit Licht und Stolz erfüllen, als in einen ehrenhaften Kampf – Auge in Auge – gegen die Dunkelheit und Bedrohung meiner Heimat zu sterben.

 

Aber dieses „Gemetzel“ war alles andere als Ehrenhaft, den Hordlern in Überzahl stand ich chancenlos gegenüber. Krieger des Lichts, wo wart Ihr nur gewesen?

 

Aber als körperlosen Geist bleiben einem die einfachen, verschwommenen und oberflächlichen Gedanken fern. Sogar meine tiefe Betrübnis verließ mich und alles wurde unwichtig. Ich entfernte mich vom hier und jetzt.

 

Wichtig sind nur noch Wahrheit, Liebe, Wissen und Mut. Ich bemerkte ein tiefes Verlangen nach einer Ausgeglichenheit dieser Werte.

 

Wahrheit – Nur der wahrhaftig Glaubende wird auch ohne zu suchen auf die Wahrheit treffen. Die Wahrheit ist irgendwo und überall. Nein sie wird mich finden…

 

Liebe – Das wichtigste im Leben kann die Liebe sein, in welcher Form auch immer. Ich dachte an Lorwynn, meine Schwester. Plötzliche Kraft kehrte in meine Gedanken zurück. Und Wille, der Wille meinen Körper wieder zu beleben…

 

Wissen – Ich habe jedoch das Wissen. Das Wissen das die Horde zwar in dieser Stunde mein ehrloser Feind gewesen war, in anderer Stunde mir aber Helden eben dieser Horde, so wie der mächtige und ehrenhafte Orc-Krieger der mir in Nordend mein Leben rettete, zur Seite stehen würden. Seite an Seite mit Ehre und Kraft…

 

Mut – Gib mir den Mut, den ich brauche. Den meine Seele braucht, um zurück zu kehren in meine Welt…

 

Das Licht wird mich nun führen…



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Während hier noch gefeiert wird...

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... lauert in unmittelbarer Nähe der Tod...

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OOC

 

… glücklicher Weise führte es Aies wieder in seinem angestammten Körper zurück. Seine Zeit war einfach noch nicht gekommen!

 

Leider konnte in dieser Situation mein alter Rechner nicht alle sich bewegenden Pixel gleichzeitig darstellen, so sah ich vorerst nur die Sturmwind-Wachen kämpfen, nicht gegen wem und wie viele sie aber kämpften…

 

… vielleicht hätte ich noch etwas warten sollen? 

 

Und auch um eine Erkenntnis bin ich nun reicher: Druiden sind nicht immer die nettesten Spieler…

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17. Januar 2010 7 17 /01 /Januar /2010 20:05

Liebster Bruder,

 

leider wirst du mich nicht mehr hier in Sturmwind antreffen können. Wenn du diese Zeilen liest, bin ich schon unterwegs. Ich schrieb dir ja von Vater, dem Todesritter. Nachdem ich viele Dinge um Mutter und ihrem geheimen Grab habe herausfinden können, fühle ich nun bereit mich auf die Suche nach Vater begeben zu können.

 

Ja ich werde auf mich aufpassen, du hast mir verdeutlicht in deinen letzten Brief, was für Gefahren mich erwarten können. Dafür danke ich dir sehr. Ich hätte nur zu gerne auf dich gewartet, vielleicht wäre es besser gewesen, wenn wir beide uns gemeinsam auf die Suche begeben hätten. Ich weiß aber auch, dass du wichtige Missionen und Ziele hast. Das ist viel wichtiger als meine persönliche Neugier und Situation. Außerdem darf ich keine Zeit verlieren, Aies. Beschreibungen haben ergeben, dass Vater hier in Sturmwind weilte und jetzt Richtung Lordaeron aufbrach. Ich muss so schnell wie nur möglich seine Wege finden, damit ich ihn endlich erlösen kann von seiner dunklen Seite.

 

Mach dir bitte keine Sorgen um mich, ich bin bestens gerüstet, habe ich doch Mal des Lichtes dabei. Du kannst dir nicht vorstellen, wie schön und beruhigend es ist…

 

… es ist das Artefakt, welches ich schon lange gesucht habe. Den Stab von Mutter, ja ich konnte es endlich finden. Ein Stab voller wundersamer Magie…

Ich verspreche dir, ich passe gut darauf auf – und natürlich auch auf mich!

 

Mein lieber Bruder, ich hoffe deine Überfahrt aus den Norden nach Sturmwind verlief gut? Nur zu gerne würde ich dich sehen, du musst mir glauben, mein Herz blutet. Aber mein schneller Aufbruch wird mir sehr helfen, Vater einzuholen. Meine erste Reise wird mich nach Osten führen. Ungewissheit ja, aber mein Willen ist stark wie deine Macht.

 

Viel Erfolg bei deiner wichtigen Mission, von der du geschrieben hast. Sturmwind ist stolz auf dich. Daheim findest du Essen und Kleidung, falls du einige Tage bleiben möchtest. Es wird dir bestimmt sichtlich gut tun, deine Heimat zu genießen. Schön das sie dich wieder hat…

 

…auch wir werden uns bald wieder sehen. Das verspreche ich!

 

Herzliche Grüße,

 

deine Schwester Lorwynn


OOC

Mein kleines RP-Projekt „Sieben Briefe“ beschreibt einen Briefwechsel zwischen meinen Char Aies und seiner Schwester, der Priesterin Lorwynn.


Bisher sind drei Briefe geschrieben:


19.11.09

#1: Brief nach Goldhain

 

16.12.09

#2: Brief nach Valgarde

 

16.01.10

#3 Brief nach Sturmwind


17.01.10
#4 Nachricht in Sturmwind
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15. Januar 2010 5 15 /01 /Januar /2010 20:59

Meine kleine Schwester,

 

viele liebe Grüße und Gedanken möchte ich dir herbei wünschen. Mich erfreut es immer wieder, von dir zu hören und das du wohlauf bist. Das ist das wichtigste für mich, ich hab ja nur noch dich…

 

Dich und meine Ehre.

Ich besinne mich diese harten Tage auf meine Ausbildung, fürwahr ein langer Weg war es. Diese Tugenden, die mir in Lordaeron gelehrt worden sind, mögen mich jetzt behüten. Der Tod lauert hier in Nordend überall. Mein Hochlord beauftragt mich immer wieder mit wichtigen Missionen, er glaubt an die Stärke und Weisheit der alten Paladine der Silberhand. Wenngleich meine Ausbildung im Orden durch den Dritten Krieg jeher zerrissen wurde…

 

…schlage ich mich doch sehr gut. Aber ich muss mich stets mahnen – hier sterben genug Helden, jeden Tag.

 

Aber ich möchte dich nicht bürden mit meinen Sorgen vielmehr erfreue ich über deinen Brief auch das du herausfinden möchtest, wo Mutters Grab sich befindet. Unsere Trauer konnten wir bislang nur über Gebete, ohne festen Ort, manifestieren.

Sei vorsichtig bei deinen Recherchen. Du suchst bestimmt nach dem Artefakt? Es kann sich nur um ihren Stab handeln, Lory. Er soll unheimlich mächtig sein, nur schwach erinnere ich mich an seinem magischen Leuchten. Vater hat uns nie etwas davon erzählen wollen, bestimmt um uns zu schützen? Magie ist auch immer etwas Unberechenbares…

 

Auch sei vorsichtig auf Vaters Suche. Todesritter sind wie gefährliche Hunde, ungezähmt und leben stets in der Gefahr, auf ihre Böse Seite umzukehren. Falls Vater wirklich als Todesritter leben - existieren - sollte, musst du dich der Vorsicht und Vernunft fügen, ich kenne ja deine vielfältige emotionale Empfindung zu genüge. Und nun möchte ich dir endlich auch einmal eine freudige Nachricht zukommen lassen: Ich werde in den nächsten Wochen nach Sturmwind, und damit zu dir kommen können. Ich habe wichtige Instruktionen erhalten, die ich unserer Führung mitteilen muss. Ein Auftrag mit höchster Wichtigkeit der mich erfreuen lässt, denn endlich werde ich dich wieder einmal in meine Arme schließen können…

 

…wenn du mich jetzt sehen könntest, Lorwynn. Ich erstrahle so hell wie der blendende Schnee Nordends.

 

Ich sende dir diesen Brief nach Sturmwind zu unserem alten Wohnsitz in die Halsabschneidergasse, du müsstest mittlerweile dort eingekehrt sein. Wie ich mich auf dich und Sturmwind freue.

 

Bis in die kommende Zeit, liebe Schwester.

 

Aies

 

OOC

Mein kleines RP-Projekt „Sieben Briefe“ beschreibt einen Briefwechsel zwischen meinen Char Aies und seiner Schwester, der Priesterin Lorwynn.

Bisher sind drei Briefe geschrieben:

19.11.09

#1: Brief nach Goldhain

 

16.12.09

#2: Brief nach Valgarde

 

16.01.10

#3 Brief nach Sturmwind

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15. Januar 2010 5 15 /01 /Januar /2010 20:46

Meinen Mainchar Aies dürfte jeder Leser hier vom Blog kennen, doch wer ist Lorwynn? RP-Interessierte kennen sie als kleine Schwester von Aies, einer Priesterin aus Nordhain. Hier möchte ich sie etwas näher vorstellen. Für alle meine (Menschen)-Chars gibt es von mir ausgearbeitete Geschichten und Zusammenhänge, die ich noch hier zusammen tragen werde.

Doch nun zu:

Lorwynn Immerlicht

-5 in Goldhain

 

Während Aies das markante und charismatische Gesicht seines Vaters besitzt, bekam die liebliche Lorwynn alle Schönheit und Anmut ihrer halbelfischen Mutter mit in die Wiege gelegt. Wer Lorwynn ansieht, schaut auch in das Gesicht ihrer Mutter Silverian.

Nach dem Tod des Vaters im Dritten Krieg zog es Lorwynn wieder in ihre Heimat nach Sturmwind, um in die Lehren einer Priesterin zu gehen. In Nordhain fand sie die benötigte Ruhe und Kraft, und sie wird hier ihren Weg finden.

Lorwynn ist zutiefst betrübt über die Tatsache, ihre Mutter niemals kennen gelernt haben zu dürfen. Ihr Bruder Aies muss ihr immer stets über seine Erinnerungen an Mutter erzählen, wann immer die beiden Geschwister auch zusammentreffen.

 

Aktuelles:

Nachdem ihr Bruder Aies nach Nordend aufbrach um dort gegen die Geißel zu kämpfen, möchte sie den zurückgebliebenen Menschen in ihrer Heimat Sturmwind helfen, Mut und Kraft zu geben.

Hinweise haben ergeben, dass ihr Vater Aetrus noch leben soll. Nunmehr als orientierungsloser, vom Lichkönig losgerissener Todesritter durchstreift er Azeroth, um seinen Pfad wieder zu finden.

Lorwynn möchte mithilfe eines Artefakts ihrer verstorbenen Mutter Lorwynn die Erinnerungen des Todesritters zurückholen, damit dieser sich an seine alte Familie und sein altes Leben erinnern kann. Dazu muss Lorwynn allerdings zuerst das Grab ihrer Mutter und dann ihren Vater finden…

 

…und das könnte gefährlich werden…

 

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Lorwynn auf der Suche nach dem geheimen Grab ihrer Mutter.

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Lorwynn studiert in Goldhain.
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11. Januar 2010 1 11 /01 /Januar /2010 23:48

Die Tapferkeit wird immer wieder aufs Neue geprüft, und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg, wie sie sie in ihren Herzen finden.


Die Tugend Tapferkeit

Gib mir stets die Kraft und den Mut, in Richtigkeit zu handeln...

Die Tugenden eines Paladins können unerträglich grausam sein. Ich habe sie mir diesmal selbst auferlegt, um sie wieder in meinen Erinnerungen zu rufen. Die Tugenden als Erinnerung werden mir Schutz und Aufmunterung geben können. Das ist dringend notwendig, um hier in Nordend, besonders in Eiskrone, überleben zu können, den Glauben nicht zu verlieren.

Und beim Licht, eine ungeheuerlich grausame Aufgabe erforderte mein handeln und all meinem Mut: Die Erlösung meiner gefallenen Brüder und Schwestern auf dem Schlachtfeld…


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Vergebt mir – Helden der Allianz

Vater Gustav spendete mir Zuspruch von Trost. Ich habe das Richtige getan, verspüre aber Hass in meiner Tat. Nein keine Tat – eine unvermeidliche Pflicht. Manch tiefe Wunde kann wohl niemals geheilt werden? Hass nicht in meiner Pflicht, sondern auf der Ursache: Ehrlose Horde, die im Angesicht unseres gemeinsamen Feindes solch Taten vollbringen können.  Welche Opfer wird das Licht noch von mir verlangen? Keine Zweifel diese Worte, aber stille Gedanken der Trauer…
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