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29. August 2011 1 29 /08 /August /2011 23:29

Die Spielwelt Azeroth etwas "unvorhersehbarer" zu machen, also ein wenig mehr dynamisch zu machen, wäre nicht nur mein Wunsch, sondern auch Blizzard macht sich dazu Gedanken:

So can we expect more of these events in the future?

Stockton: Definitely. That’s the same group that does all of the holiday events, but we want them to do more actual world events. We’re looking into things that are dynamic and happen more on a monthly basis. We have a lot of ideas with nothing set in stone. We could maybe have an invasion that happens across Azeroth in different locations and if you take part in it, you could earn rewards. And this could happen around every month. We have ideas where we want to take the Darkmoon Faire and really blow it out.

WoW: In Zukunft mehr Events? Ja, z.B. der Dunkelmondjahrmarkt wird mit Patch 4.3 überarbeitet.

und

F: Könnten wir mehr dynamische Ereignisse in WoW sehen? Zum Beispiel so etwas wie Sandstürme in Uldum, die jeden blenden und die ‚Aggro‘ von Gegnern beeinflussen. – Dagoûu (Europa [Frankreich])
A: Es würde uns gefallen, wenn die Welt dynamischer und weniger vorhersehbar wirkt. Allerdings möchten wir, dass diese Ereignisse episch sind und nicht einfach nur lästig. In einem kommenden Patch werden wir uns auf dieses Terrain wagen und sehen, was sich gut anfühlt.

Mir für meinen Teil würden so genannte Öffentliche Quests (aus Warhammer Online) genügen. Die Dynamischen Ereignisse von Guild Wars 2 sind eine logische Weiterentwicklung eben dieser Quests. Irgendwo in der Spielwelt passiert also ein Ereignis (Mini-Event) und alle Spieler erfahren via Textnachricht davon. Spieler, die in der Nähe eines solchen Events sind werden automatisch zu Gruppen gebildet und dann gehts schon los:

Die Öffentlichen Quests sind Gruppen-Quests, in die Ihr jederzeit einsteigen könnt. Ihr müsst also nicht erst nach einer Gruppe suchen, oder auf einzelne Teammitglieder warten, sondern könnt nach Lust und Laune zu einer laufenden Public Quest hinzustoßen und Euch beteiligen. Sobald Ihr ein Gebiet, in dem gerade eine öffentliche Quest läuft, betretet, erscheint automatisch ein kleines Fenster, das Euch anzeigt, welche Aufgabe gerade zu bewältigen ist und was davon bereits erfüllt wurde. Die öffentlichen Quests sind in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen Ihr verschiedene Dinge abarbeiten müsst. Im letzten Abschnitt einer öffentlichen Quest steht Euch meistens ein Boss gegenüber.

Buffed

Eigentlich ein einfaches und effektives System das sicherlich viele interessante und spannende Möglichkeiten bietet. Schön wäre es natürlich, wenn diese Quests sich den Spielern anpasst, in Stufe und Herausforderung, je nach Anzahl der Spieler und dessen Stärke. Hinterher gibts automatische Belohnungen und kleine Geschichten zum Event. Ein solches Ereignis könnte z.B. eine zerstörte Brücke sein, welche durch die Spieler mit sammelbaren Ressourcen in einer bestimmten Zeit wieder aufgebaut werden muss.

Wettereffekte wurden in Classic mit Patch 1.10 (Sturm über Azeroth) eingefügt, so kann es z.B. im Wald von Elwynn plötzlich regnen und Nebel in Tirisfal erscheinen. In den neuen Gebieten von Cataclysm, wie der oben angesprochene Sandsturm oder Schneestürme in Nordend (die einen tatsächlich auch "behindern"/ die Sicht nehmen könnten) fehlen gänzlich.

In der Lore und Geschichte ist WoW herausragend aufgestellt, doch es gibt einige wichtige Spielelemente, wie eben eine dynamischere Spielwelt, mehr Entscheidungen und Dialoge in Quests und den Charakter mehr in die Welt von Azeroth einzubeziehen sowie eine tiefere Charakterentwicklung (fern von besserer Ausrüstung und Achievements) sind einige dieser Spielelemente, die WoW sicher sehr gut tun würden und ich mir sehr wünschen würde.

Links zum Thema:

- Der WoW-Wunschzettel von Buffed

- Wetter?! im Blog von Living in WoW

- Das Wetter in World of Warcraft

- Dynamische Ereignisse in Guild Wars 2

War01

Eine Öffentliche Quest in WAR

screenshot_gw014_45306.jpg

Übersichtskarte in GW2, die Herzen markieren ein Dynamisches Ereignis, ein NPC klärt darüber auf - ganz ohne Questtexte geht es nicht.

tanaris.jpg

Blick von Tanaris nach Uldum während eines Sandsturms (Bild-Quelle)

regen.jpg 

Und Regen in Auberdine/ Dunkelküste, leider gibt es keine Gewitter - atmosphärisch eigentlich unerlässlich, z.B. in Morrowind tragen sie sehr zur Spielstimmung bei (Bild-Quelle).

WoWScrnShot_090411_002233.jpg

Öffentliche Quest in WoW:

Eine Brücke (hier der Thandolübergang) könnte erobert und teilweise zerstört werden (wie ja praktisch in Classic) und muss nun durch eine Öffentliche Quest von uns Spielern 1. zurück erobert und 2. wieder aufgebaut werden. Innerhalb einer bestimmten Zeit, z.B. 30 Minuten müssten die Feinde besiegt und per Sammel-Q diverse Materialien hergeschafft werden. Ansonsten bleibt die Brücke für eine bestimmte Zeit schwer passierbar. Bei Erfolg allerdings gibt es für alle Beteiligten, je nach Aktivität, entsprechende Belohnungen.

Lesetipp: Ein interessanter Beitrag dazu im Blog von Yitu: Entscheidungen und Konsequenzen

 

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25. August 2011 4 25 /08 /August /2011 18:50

Besser eine späte Einsicht von Blizzard als niemals:

Wir haben die Spieler zu sehr nach Sturmwind und Orgrimmar gedrängt

WoW-Community Manager Zarhym hat sich ein paar Stunden Auszeit genommen, um den PvP-Spielern einige Fragen zu beantworten. Seinen Antworten zufolge war es ein Fehler, Sturmwind und Orgrimmar als alleinige Hauptstädte darzustellen...

...und das will man in Zukunft (mit Sicht auf eine neue Erweiterung) auch anders machen:

Auf die Frage, ob es endlich mal wieder PvP in der freien Welt geben kann, antwortet Zarhym: „Alles was wir zu diesem Zeitpunkt sagen können, ist dass wir die Leute in dieser Erweiterung zu stark nach Sturmwind und Orgrimmar gedrängt haben, das ist nicht wirklich cool. Wir wollen das beim nächsten Anlauf beheben.“ [Anm. d. Redaktion: „Anlauf“ im Sinne von „in der nächsten Erweiterung“].

Da bin ich gespannt, immerhin gibts auch in Eisenschmiede (und auch Darnassus) mittlerweile Tagesquests für die Nebenberufe Kochen und Angeln sowie die Informationstafeln für Quests, ob letzteres auch in Darnassus zu finden ist, kann ich nicht sagen. Ich finde es aber sehr wichtig alle Hauptstädte zu beleben, so ist Sturmwind z.B. stets überfüllt und ich erinnere mich an meinem alten PC und die damit verbundenen Standbilder in Dalaran. Neue Technik hat eben nicht jeder und auch RPler würden sicher lieber in ihren Fraktionshauptstädten verweilen um das schöne (eben RP) mit dem praktischen (Dailies) zu verbinden. Ich als Mensch bin immer gerne in meiner "Heimatstadt" SW, mein RS ist stets dort gebunden und gegen Ende des Spielabends porte ich immer nach "Hause". Deshalb sollten auch die Spieler, die so wie ich gerne in ihre eigene Hauptstadt reisen, dort auch alle vorfinden, einschließlich allen wichtigen Ports, welche es nur in SW und Ogrimmar gibt und daher mehr oder weniger die Spieler "zwingt", in diesen Hauptstädten zu bleiben...

...dabei wäre es sehr einfach, die Spieler so zu leiten, dass sie in ihren volksspezifischen Hauptstädten verweilen, z.B. könnte der Ruhebonus fürs eigene Volk in ihren Städten erhöht werden oder Spieler bekommen zufällige Buffs, wenn sie dort ausloggen. Auch Archäologie-Tagesquests, ausgelegt eben fürs eigene Volk die es nur in den jeweiligen Hauptstädten gibt, wären denkbar. Oder wie wäre es gleich Questreihen für jedes Volk? Die Spieler würden mehr Lore zu ihrem eigenen Volk erfahren, z.B. das die Nachtelfen von Trollen abstammen oder Tauren viele tausend Jahre nicht sesshaft, sondern als Nomaden durch die Länder zogen - interessant. Doch leider bleiben diese speziellen Quests fürs jeweilige Volk reines Wunschdenken, wegen "des hohen Aufwandes" verzichtet Blizzard genau aus diesem Grund auch auf neue Klassen-Quests.

Natürlich wären das obligatorische Housing oder, wie in Guild Wars 2 geplant, gar instanzierte Spielerviertel am spannendsten:

Jeder Charakter hat eine Heimatinstanz, die je nach der Auswahl in der Hintergrundgeschichte in der Hauptstadt seines Volkes liegt, z. B. Hoelbrak für die Norn, der Hain für die Sylvari usw. Innerhalb dieses Heimatbereichs ist alles auf euren Charakter abgestimmt. Die Heimatinstanz aktualisiert sich ständig und verändert sich zusammen mit der Entwicklung eures Charakters im Lauf der Geschichte. Die persönlichen Bereiche von zwei Norn werden sich also schnell je nach der getroffenen Auswahl im Verlauf des Handlungsstrangs unterschieden. Sie erleben unterschiedliche Abenteuer, treffen unterschiedliche Entscheidungen, und auch ihre Heimat verändert sich und passt sich ihrer persönlichen Geschichte an.

Quelle Guild Wars 2

In diesen Vierteln reagieren sogar entsprechend euren Taten die NPCs anders - coole Sache.Bei WoW würde sich natürlich Phasing anbieten, damit man in den "persönlichen" Vierteln auch mit anderen Spielern agieren kann.

Es gibt also viele Möglichkeiten, die Hauptstädte zu beleben und gar mit neuen Features diese und das Spiel interessanter zu machen, zu verbessern.Durch die oben genannten "Volks-" Quests könnte es neben Gold auch eine eigene Währung geben, z.B. so genannte Prestige-Punkte. Mit diesen Punkten könnte man gar sein eigenes Viertel per Phasing ausbauen und so neue NPCs und Bauwerke und weitere Quests freischalten. So müssten Ratten beseitigt, ein vermisstes Kind gefunden oder Materialien gesammelt werden. So könnte der Park von SW wieder aufgebaut werden und OG endlich seine fertigen Mauern bekommen. Auch fürs eigene Heim könnten Gegenstände wie Möbel mit diesen Punkten gekauft werden. Die Bewohner des Viertels könnten eine Art Zufriedenheitsanzeige bekommen, die per Tagesquests hoch gehalten werden kann. Je zufriedener die NPCs umso stärker die zufälligen Buffs, die man beim ausloggen in seiner jeweiligen Fraktionshauptstadt bekommt. Da diese Buffs z.B. 2 Stunden und über den Tod hinaus andauern, wäre das sogar ein Gewinn für Vielspieler und Raider, ach mir jucken die Finger, so viele Ideen würden mir einfallen, WoW spannender und mit neuen Spielelementen interessanter zu machen... *seufz*

Wo hält ihr euch am liebsten auf, in der Hauptstadt eures Volkes oder in der Fraktionshauptstadt (also Allianz in SW und Horde in OG) und warum?

WoWScrnShot_082511_194102.jpg

Während in SW stets sehr viel los ist...

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...trifft man in Darnassus kaum auf Mitspieler, immerhin gibts die Tafel für Heldenaufrufe, trotzdem...

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...gehören in jede Hauptstadt alle Portale, wie hier auf der kleinen Insel bei SW.

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Per Phasing und Dailies könnten der von Todesschwinge zerstörte Park in SW genauso wieder aufgebaut werden...

Og02.jpg

...wie die Möglichkeit, die neue Befestigung aus Dunkeleisen von OG endlich fertig zu stellen.

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16. Juli 2011 6 16 /07 /Juli /2011 21:59

"Blizz scheint langsam echt nichts neues mehr einzufallen. Stattdessen wieder neue Haustiere..."

Kommentar zu den neuen Haustierchen mit Patch 4.1...

...und klar mittlerweile ist ja auch Patch 4.2 draußen und kommt (endlich) mit neuen, passenden Erfolgen:

  • Nüsschen (Nuts) ist nun die Belohnung für Streichelzoo (Sammelt 100 Haustiere). Nüsschen ist ein lebendiges Eichhörnchen (im Gegensatz zum Mechanischen Eichhörnchen), das nahe stehende NSCs mit Nüssen bewirft. Diese Nüsse haben es offenbar in sich, denn sie betäuben die Getroffenen für kurze Zeit. Edit 26.05.2011: Ich habe Nüsschen leider nicht dazu bringen können NSCs zu bewerfen, das Tierchen hat allerdings mir in regelmäßigen Abständen eine Nuss um die Ohren gehauen. Vielleicht muss man einfach nur etwas länger warten, oder sie haben diese Eigenschaft mit dem letzten Build umgeschrieben.
  • Die Belohnung für Menagerie (Sammelt 125 Haustiere) ist ein Glänzender Kaliri (Brilliant Kaliri), das Aussehen ist noch nicht bekannt. Ich habe diesen Erfolg zwar auf dem PTR erhalten, ich habe auch einen Brief bekommen, im Chat stand auch ich hätte den Gegenstand bekommen, ich habe dann allerdings nichts im Inventar gefunden und auch nicht unter meinen Haustieren. Dürfte ein Bug sein oder es ist derzeit noch kein Modell vorhanden, aber so kann ich leider nicht nachsehen, wie das Tier aussieht.
  • Die Belohnung für Littlest Pet Shop* (Sammelt 150 Haustiere) ist der Celestial Dragon*, ein dem Kampfgeist ähnlicher Drache in irisierender Optik... hier findet ihr ein Bild von MMO-Champion. Edit 01.06.2011: Seit dem PTR Build 14199 sieht man diesen Erfolg nicht mehr in der Übersicht. Es kann sein, dass er nur vorübergehend entfernt wurde. Näheres weiß ich derzeit nicht.

Quelle. Und eben wieder vielen neuen Haustierchen. Nicht das ich das jetzt unbedingt schlecht finde, im Gegenteil. Nur: Was will man mit so vielen Pets? Ist dann ja auch nichts Besonderes mehr, so viele zu haben, oder? Man kann ja auch nur eins aktivieren und mal ehrlich, wer läuft denn mit seinem Haustier ständig herum?

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Der "Allianzballon" ist mein Haustier #83 und kann durch die Quest Weggeweht erlangt werden.

Doch was zum sammeln muss man ja den WoW-Spielern geben und da gibt es ja auch einiges: Pets, Mounts (ich habe 49), Titel, Wappenröcke ja sogar Schlüssel wurden mitunter gesammelt und mit jedem Patch kommen neue, begehrte Sammelartikel hinzu. Doch all das Aufgezählte wirkt immer mehr ausgelutscht und so kommt a) Kritik und b) natürlich eine gewisse Sammelmüdigkeit und c) irgendwann bei 100+ Haustierchen wirds dann doch irgendwie uninteressant - wer Spaß am sammeln hat, gern, jeder wie man möchte aber es fehlt einfach mal was neues... zum sammeln. Wie wäre es da mit Trophäen, oder Einrichtungsgegenstände? Hier schrieb ich bereits ausführlich über Housing, welche ja eine Grundvoraussetzung für Einrichtungen aller Art wäre und wer jetzt schon wieder seinen Kopf schütteln möchte und sich innerlich aufregt, über all die Postings zu spielverbessernden Inhalten und Ideen, was in WoW denn noch so fehlt, kann bedenkenlos aufhören zu lesen, allen anderen viel Spaß beim schmökern... 

...doch mit Housing sieht es schlecht aus, laut Blizzard selbst haben sie Schwierigkeiten, Housing entsprechend einzufügen ins Spiel. Doch diese Argumente, Housing "logisch" zu erklären zu können und tote Hauptstädte durch Wohnviertel für Spieler kann ich hiermit mühelos entkräften. Die Lösung wären nämlich keine Wohnhäuser, sondern einfache, kleinere Wohnungen für Spieler in ihrer jeweiligen Hauptstadt. Ich nenne es einfach Placing - ein "Platz" für Helden also. Jede Hauptstadt hat leerstehende Räume und Wohnungen,die vermutlich als Rückzugsorte für Gilden oder RPler gedacht sind, doch diese zu instanzieren und so ein und die selbe Wohnung für zig Spieler zugänglich zu machen (jeder Spieler kommt dann in seine eigene Wohnungsinstanz), dürfte nicht zu schwierig sein. Durch eine Questreihe gelangt man zum Schlüssel des Eigenheims und könnte dort fortan auf einige nette Features zurück greifen, z.B.:

- ausstatten mit Einrichtungsgegenstände sowie Deko und Trophäen

- zweiten Ruhestein, ruhig mit langer Abklingzeit (4 Stunden), der nur in die eigene Wohnung portet

- Schränke für weitere Items (unterschiedliche Ausführungen = Slots)

- schneller Kochen, Zutaten sind vorhanden und müssen nicht gekauft werden/ sich im Inv befinden

- Spieler können zum besuchen oder chatten eingeladen/ freigeschaltet werden (via Friendlist)

- und auch der viel verlangte Rüstungsständer für alte T-Sets darf natürlich nicht fehlen...

Erklären kann man dieses Mini-Housing ganz einfach: Die Helden haben viele Jahre in fremden Welten und Regionen gekämpft und erhalten nun von ihren Fraktionsführern endlich ein Domizil zum wohnen - sie haben es sich verdient. Eine andere Möglichkeit könnte sein, dass die Hauptstädte in Gefahr sind (siehe Todesschwinges Zerstörungswut) und die Fraktionsführer die Helden zurück rufen um ihre Städte zu schützen/ schützen zu können...

...ist das nun logisch genug, Blizzard? Durch diese instanzierten Wohnungen überall (außer direkt in den Zentren, Hauptvierteln) in den Hauptstädten würden diese freilich auch nicht "aussterben"... eher im Gegenteil, in den wenig Bevölkerten Städten wie Exodar, Silbermond oder Donnerfels wären wieder mehr Spieler unterwegs. Und so kommt man zu den Ausstattungen für die Wohnung:

- entsprechender Händler

- bestimmte Möbel und Dekos "spawnen" irgendwo in der Welt und einfach können gelootet werden (wie die Schatzkisten in Classic)

- Antikes Kram kann per Archäologie ausgegraben werden

- Berufe können spzielle Items herstellen, Ingis z.B. Uhren, Schmiede einen Rüstungsständer

- von Bossen können Trophäen erbeutet werden, die in der eigenen Wohnung aufgehängt werden können

All diese Möglichkeiten könnten einen neuen Sammeltrieb wecken, welcher noch nicht restlos ausgelutscht wirkt. Nebenbei kann man sich noch zusätzlich ingame beschäftigen, mittels passendem Menü wird die eigene Wohnung und alle dazu vorhandenen Items verwaltet und eingerichtet - übersichtlich und platzsparend also. Und Blizzard hätte mit wenig Risiko und Aufwand ein schönes Feature für die Spieler (die wohl deutlich in Unterzahl sind, muss ich zugeben) die sich Housing wünschen, zufrieden stellen. Tja, Placing, die "kostengünstige" Alternative zu Housing...

...und ja, auch Erfolge könnten ganz einfach eingefügt werden, um auch Erfolgsjäger auf ihre Kosten kommen zu lassen: Erwerbe 10 Einrichtungsgegenstände, zur Belohnung gibts einen coolen Schaukelstuhl, denn - hetzerisch gesagt und ein wenig augenzwinkernd - für Inhalte ohne entsprechende Belohnungen ist wohl kaum noch Platz in der World of Warcraft...

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Sturmwind, Menschen bekommen hier ihre eigene Behausung, die belebten Stadtviertel, hier also das Handelsdistrikt sollten keine Wohnungen beherbergen. Priester und Paladine bekommen ihre Unterkunft im Kathedralenviertel, Jäger und Todesritter im Zwergenviertel, Krieger und Schurken in der Altstadt, Hexer und Magier im Magierviertel. Also angepasst der jeweiligen Klasse im entsprechenden Viertel.

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Schönes Plätzchen direkt an den Kanälen, nur die die ist noch verschlossen...

...los "Sesam öffne dich" endlich... 

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Das Bärenfell wäre eine nette Trophäe (Beute von einem besonderen Gegner z.B. Named-Mob oder ein Ini-Boss) und das Bild Deko. Im Buchregal könnten die Bücher, die man unterwegs finden kann, "gespeichert" werden um sie hier später in Ruhe zu lesen oder aber es wäre ein kleiner Behälter (Tasche) für Gegenstände, die man hier ablegen würde. Die Stühle sind standart, besonders schöne Sitzmöglichkeiten würde man unterwegs finden oder vielleicht sogar per Archäologie ausgraben.

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Gemütlich mit Teppich (Deko) und im Hintergrund ein Bett, welches verschiedene, zufällige Buffs geben könnte, wenn man sich vorm ausloggen hineinlegt (schlafen legt).

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Eisenschmiede, auch hier gibts passende Wohnungen, außer im belebten Bankenviertel

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Typisch zwergisch *g* Bierfässer und ein gedeckter Tisch mit leckeren "Humpen"

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In Orgrimmar verteilen sich die Klassen genauso, nur im Zentrum der Stadt, dem Tal der Stärke gibt es keine Wohnungen.

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17. Mai 2011 2 17 /05 /Mai /2011 20:29

 

Archäologie #1

Archäologie #2

Auf den neuen Zweitberuf Archäologie habe ich große Stücke gehalten, immer noch bin ich begeistert, dass es diese dem Spaß und Lore dienende Profession ins Spiel geschafft hat. Doch nicht nur ich bin der Meinung, Blizzard hätte Archäologie weitaus interessanter und spannender machen können...

...wie das aktuelle Q&A mit den Entwicklern über den Berufen aufzeigt. Speziell zu Archäologie scheinen sie die Meinung der Spieler zu teilen.

Ebenso steht in den Sternen, wann Änderungen am Cataclysm-Beruf Archäologie ins Haus stehen, um die Profession interessanter und geschichtlich gesehen spannender zu machen. Vor allem die Gegenstände, die man zusammensetzt sollen einen größeren Sinn als den das meist wertlosen Plunders erfüllen. So heißt es bei den Antworten: "Wir arbeiten momentan an einer thematischeren und interessanteren Methode, wie man mit den ausgegrabenen Artefakten umgehen kann. Eine Option ist, sie einem Museum zu spenden (für die eingefleischten Archäologen) und eine andere, sie wie vorher zu verkaufen (und damit die eigene Karriere als kaltblütiger Schatzjäger voranzutreiben). Außerdem wollen wir tägliche Quests, eine tiefere Geschichte und zusätzliche Stufenaufstiege einführen sowie die Möglichkeit, sich auf ein bestimmtes Volk zu konzentrieren."

Folgende Punkte (Verbesserungen, Neuerungen, Änderungen) "könnte" sich Blizzard zukünftig für Archäologie vorstellen:

- Verschiedene Methoden, den Beruf interessanter zu machen

- Abgabe von Artefakten ans entsprechende Volk...

- ...oder in einem Museum

- Tägliche Quests

- andere Wege, um an weitere Fragmente zu gelangen

- schnellere Stufenaufstiege (also schneller Skillpunkte erhalten)

- schneller Ausgrabungsstätten erreichen (wechseln)

- Konzentration auf bestimmte Völker (z.B. nur zwergische Ausgrabungen)

- kleine Rätselspiele

- seltene Zufallsereignisse

Gerade Tägliche Quests und Rätselspiele würde ich sehr begrüßen. Darauf möchte ich kurz etwas eingehen. "Rätsel" gibt es z.B. (gut versteckt) auch in Rift:

In der Rift-Welt Telara finden sich derzeit elf versteckte Puzzles in den großen Zonen, die für Charaktere von Stufe 20 bis 50 interessant sind. Denn für jedes gelöste Rätsel könnt Ihr mit Beute belohnt werden – ob diese aber epischer Qualität ist, ist Zufall. Sicher ist: Die Beute entspricht immer dem Level des Rätsel und ist stets für Eure Klasse geeignet. Ob sie aber blauer, grüner oder violetter Qualität ist, hängt von Eurem Glück ab. Wir zeigen Euch nachfolgend, wo Ihr die gut versteckten Rätsel findet, wie Ihr sie löst und für welche Stufe sie sich lohnen.

Klar, das sind mitunter langatmige Suchaufgaben - aber dennoch eine kleine, sicher interessante Abwechselung. Als Tägliche Quest könnte ähnliche Aufgaben den Weg ins Spiel finden, z.B. Schieberätsel

TheAbbey_32.jpg

mit thematischen Motiven, die zusammen gefügt werden müssen. Schlösser in bestimmten Orten (können sogar Instanzen sein) öffnen, Logikrätsel oder auf Schlachtfelder vergangener (Warcraft-)Schlachten bestimmte Items (z.B. eine Waffe oder Rüstung) finden.

minispiel2-Kopie-1.jpg

Besonders bei Adventures haben sich diese kleinen Nebenbeschäftigungen durchgesetzt. Diese Rätsel oder Minispiele würden natürlich einige Skillpunkte extra geben. Auch die Idee, Artefakte entweder dem entsprechenden Volk zurück zu geben (könnte Rufpunkte geben) oder an ein Museum zu verkaufen (gibt Gold) gefällt mir gut. Im Bestfall wird das Ausgraben an den archäologischen Stätten nicht volle Pflicht, sondern eine "Ergänzung" zum "skillen" um schneller aufzusteigen. Ich bin immer noch dafür, das man durch eine "Recherche", z.B. durch stöbern in der Bibliothek in SW (spawenden Bücher geben Hinweise, bzw. starten eine Quest, denkbar wäre auch ein Buff, der einen schneller die Artefakte bei einer Ausgrabung finden lässt) entsprechende Quests bekommt und auch Schatzkarten

sk

könnten so nach und nach mit der richtigen Ortsangabe gefüllt werden. Je ungenauer die Angabe ist umso mehr Skillpunkte bekommt der Spieler schließlich + den Schatz natürlich. Schatzkarten könnten sowohl von zwielichtigen NPCs verkauft wie auch im AH ersteigert werden, wie auch deren Schnipsel, wenn die Schatzkarte erst per Schnipsel-Puzzle zusammen gefügt werden muss.

SchnipselP.jpg Schnipselpuzzle

Um eine Schatzsuche spannender zu machen, könnten auch andere Spieler diesen finden und ausgraben (Schaufel wird benötigt) - ihr seht, vieles wäre möglich und die Entwickler scheinen willig:

Bei Archäologie fänden wir es großartig, kleine Rätselspiele einzuführen und machen das vielleicht auch eines Tages, aber versprechen können wir nichts. Es gibt auch noch ein paar andere Ideen, wie man schneller zwischen Ausgrabungsstätten hin- und herreisen kann und unser Brainstorming geht in Richtung seltener Zufallsereignisse, wenn man Archäologie betreibt oder angelt.

Folgende Tages-Q für Archäologen könnte es also geben:

- Botengang, Spieler muss einen Ausgrabungsleiter aufsuchen und etwas abholen

- x Fragmente eines Volkes abgeben

- zusammen gesetzte Artefakte abgeben (verkaufen, z.B. ans Museum)

- Teile zusammen suchen für Mini-Rätsel (siehe oben)

- Gegenstände von vergangene Schlachten suchen

Als Belohnungen könnte es neben Gold und Ruf auch zusätzliche Fragmente (je nach Q unterschiedliche Völker, bestenfalls kann man eine Q zum passenden Volk aussuchen) und natürlich Skillpunkte. Für die Lore wäre es sehr interessant, wenn man nicht nur über Artefakte sondern auch die Geschichte von bestimmten Orten (Ausgrabungsstätten, Schlachtfelder, Bauwerke, Ruinen) und Gebieten erfährt. Auch eigene Q-Reihen für den Beruf wären denkbar, diese könnte dann auch in eine Tages-Q münden. Dazu ein Beispiel:

Der Spieler wird nach Eisenschmiede geschickt und soll dort in der Halle der Forscher einen Gelehrten aufsuchen (z.B. Historiker Karnik), dieser erzählt über den gefallenen roten Großdrachen Tyranastrasz (kennt den jemand von euch?):

Tyranastrasz war der erste Gemahl der Drachenkönigin Alexstrasza. Im Spiel wird er auch "Tyrannistrasz" genannt und sein Name bedeutet in der Sprache der roten Drachen "Der Gelehrte". Er war in allen Angelegenheiten Alexstraszas Rechte Hand und tatsächlich ermutigte die Drachenkönigin seinen Freund Korialstrasz als ihren Zweiten Gemahl zu nehmen. Tyranastrasz wurde in das Fiasko der Dämonenseele verwickelt. Er wurde zusammen mit Alexstrasza vom Drachenmaul Klan während des Zweiten Krieges gefangen genommen und gezwungen, sich mit ihr zu paaren, um für den Klan Nachkommen zu erzeugen, die sie im Krieg reiten konnten. Doch Tyranastrasz war ein alter Drache ehe er gefangen wurde und die ständige Anstrengung seiner Gefangenschaft beschleunigte seinen Tod. Er starb durch die Hände von Todesschwinge gerade ehe die Drachenkönigin sich befreite.

Forscherliga

Karnik führt uns zu seinem Haupt, welcher in der Halle ausgestellt wird

Tyranastrasz.jpg  Axtroz.jpg

und wir werden beauftragt, sein restliches Skelett zu finden, welches im Sumpfland in der Nähe zu Grim Batol liegen soll. Zumindest Pre Cata trieben sich da übrigens rote Elite-Drachen, z.B. Aktroz herum und das Skelett befindet sich auch tatsächlich irgendwo in der Gegend. Nachdem man es gefunden hat gehts zurück zu Karnik und zukünftig führt uns dann eine Tages-Q zurück ins östliche Sumpfland, wo wir x Knochen sammeln müssen. Das geht im Prinzip mit jeder gefallenen, geschichtlichen Kreatur Warcrafts. Ganz nebenbei erfährt man die schöne Story von Tyranastrasz, die man sonst nur aus dem Roman kennt:

Der Roman "Der Tag des Drachen" besagt, dass Tyranastrasz Alexstraszas letzter Gemahl war, ein Drache den die Orcs fingen, aber der "Krieg der Uralten" stellt deutlich fest, dass er während der Invasion der Brennenden Legion lebendig war und Alexstraszas ursprünglicher Gemahl. Da beide Bücher von Richard A. Knaak geschrieben wurden, ist es sicher, dass Tyranastrasz Teil der Invasion der Legion war und viele tausende wenn nicht Millionen von Jahren alt ist.

Forscherliga

Ich bin jedenfalls gespannt, was Archäologie in Zukunft noch mit sich bringen wird. Blizzard hat diesen Zweitberuf extra mit dem Focus seiner Erweiterbarkeit erschaffen. Wie gefällt euch Archäologie und welche Änderungen/ Neuerungen würdet ihr euch wünschen?

Guide bei Gamona

Daily.jpg Harrison Jones

Leider wird uns das Ausrufezeichen über seinen Kopf wohl nach Uldum führen und uns nicht, wie erhofft Tages- oder Berufsspezifischen Quests für Archologie erteilen.

Anhang: Instanzen-Buffs durch Archäologen

Instanzbuffs durch Archäologie

Wie Blizzard schon während der Entwicklung von Cataclysm angekündigt hat, gibt es noch einen weitreichenderen Sinn hinter dem neuen Beruf Archäologie. So war schon lange klar, dass ihr durch eure Archäologiefähigkeiten in den Instanzen zusätzliche Buffs erhalten könnt. Nach dem Start von Cataclysm und den ersten Erfahrungen in den Instanzen ist nun klar, wie das ganze funktioniert und wo ihr euch die Buffs abholen könnt. Dabei ist jeder Instanz ein eigener Buff zugeordnet, welcher speziell auf diese zugeschnitten ist. Die Buffs gelten immer für die gesamte 5er-Gruppe.

Doch wie funktioniert das Ganze? Ganz einfach. Zunächst benötigt ihr die richtige Archäologie-Stufe, um in den Instanzen die Buffs zu aktivieren. Habt ihr diese, erscheinen in den Instanzen Gegenstände wie Steintafeln etc., welche ein blaues Ausrufezeichen tragen und als wiederholbare Quests gekennzeichnet sind. Bei diesen könnt ihr dann, je nach Instanz, verschiedene Gegenstände abgeben um den Buff zu aktivieren. Welche Gegenstände das sind und welchen Buff ihr dafür bekommt, dass haben wir für euch in der folgenden Liste zusammengefasst:

Schwarzfelshöhlen
Hier erhaltet ihr den Buff Katastrophenplan der Dunkeleisenzwerge, indem ihr einen Zwergenrunenstein abgebt.
Thron der Gezeiten
Im Thron der Gezeiten gibt es für euch das Wasser von Elune, wenn ihr eine Hochgeborenenschriftrolle dabei habt.
Der Steinerne Kern
Wollt ihr die Macht der Irdenen spüren, solltet ihr einen Zwergenrunenstein dabei haben.
Der Vortexgipfel
Ihr hört das Flüstern des Djinns für die Abgabe von Hieroglyphen der Tol’vir.
Die Verlorene Stadt der Tol’vir
Die Geheimnisse der Tol’vir entdeckt ihr ebenfalls für Hieroglyphen der Tol’vir.
Die Hallen des Ursprungs
Hier gibt es die Karte der Architekten, wenn ihr ebenfalls Hieroglyphen der Tol’vir dabei habt.
Grim Batol
Die Rache der Wildhämmer bekommt ihr für einen Zwergenrunenstein.

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24. September 2010 5 24 /09 /September /2010 20:13

Der Dungeonfinder ist sicherlich ein tolles Werkzeug, er ermöglicht schnelle und unkomplizierte Instanzenbesuche bringt aber auch (oft) unpersönliche Mitspieler (mitsamt deren sozialen kompetenten oder unkompetenten Einstellungen) mit sich und nimmt außerdem einen gewissen Flair einer Instanz. Denn der Weg in eben dieser war bis dahin immer ein fester Bestandteil des Spiels mit Instanzen, da man vor einen Besuch oft in dessen Nähe gequestet hat und entsprechend Q-Reihen mit in die Ini genommen. Eine geschichtliche Bindung zur Instanz also, die sicher damals intensiver war als heute, allein weil ein Durchgang um einiges länger dauerte…

…doch davon möchte ich gar nicht schreiben. Meine Erfahrungen mit dem Dungeonfinder (oder Dungeonbrowser, wie er eigentlich richtig heißt) sind durchaus positiv, was das Menschliche angeht. Ansprechen möchte ich jetzt die Funktion, denn er könnte um einiges flexibler sein als zurzeit. Doch warum schreib ich das jetzt? Dazu folgende Situation letzte Woche mit Ephesos:

Ich fragte also, ob Sea´s Schurke Lust hätte, mit nach Burg Schattenfang zu kommen, ich wollte die letzten Quests dort beenden, die ich beim ersten Besuch dort mit Ephesos noch nicht hatte. Leider konnte ich die Burg in der Liste der verfügbaren Instanzen nicht auswählen, vielleicht musste ich die Burg erst „entdecken“? Doch auch das half nichts und später las ich auch den Grund dafür im Gildenchannel:

DS.jpg

Is nicht wahr oder? Doch leider! Zu diesem Zeitpunkt war ich Stufe 32, die Burg mag keine Ahnung bis Mitte Stufe 20 sicherlich interessant sein (wobei Arugal ein Stufe 21 Elite ist). Und klar bin ich zu Hochstufig für die Burg, was mache ich aber wenn ich die Quests trotzdem gern beenden möchte, vor allem wenn sie vermutlich bald wegfallen werden? Nun wurde mir hier von der Gilde geholfen und Loomi hat uns gezogen, allein Schattenfang soloen wäre mir nicht möglich gewesen und eine geeignete Gruppe ohne den Finder zu bekommen, sicher fast unmöglich. Warum beherrscht der Dungeonfinder keine Funktion, die es erlaubt unterstufige Instanzen zu spielen? Ja na klar wäre es dann zu leicht, als 35er in den Todesminen die anderen 4 Spieler durch zu ziehen, aber warum kann man dann nicht einfach mit nur 4 Spielern rein? Entsprechende Schaltfläche „Höherstufige Spiele zulassen“ oder gleich ein eigenes Menü, indem man sich „Auf Suche“ für bestimmte Instanzen eintragen kann, wenn diese zu unterstufig sind und der Finder sucht im Serververbund nach passende Mitspieler, die auch bereit sind zu viert oder dritt in eine Instanz zu gehen. Per Auswahlmöglichkeiten könnte man alle wichtigen Parameter (Stufenlimit, Spielerlimit) genau einstellen und dann suchen lassen. Ist ja auch ne Herausforderung wenn drei 35er-Chars die Burg spielen. Da hinkt der Finder nämlich, er verlangt immer nach voller Gruppenstärke von eben 5 Spielern. Mhhh wäre natürlich komplizierter zu bedienen als bisher und daher wohl von Blizzard zu viel verlangt?

Darüber hinaus wäre es sehr lobenswert, wenn alte Raid-Instanzen verfügbar wären. Ab Stufe 70 die alten 60er Raids und mit Stufe 80 zusätzlich die 70er-BC-Raids. Es wäre sicherlich mit vielen Nachteilen versehen, würde der Finder aktuelle 10er Raids (wie von Blizzard auch schon mal erwähnt) verfügbar machen, alte Raids jedoch verlangen dank hochstufiger Ausrüstung und entsprechend hohen Attributen und Werten (Gesundheit, Rüstung) weit weniger an „Skill“, nötige Disziplin und Mitspieler, als früher dafür vorgesehen. Auch hier würden entsprechend der Anzahl und Stufen der angemeldeten Spieler ab eine bestimmte Menge diese Raids bereits betretbar werden. Z.B. für ehemalige 40ziger Raids 5-7 80er oder entsprechend mehr 70er-Spieler. Ich glaube schon das Bedarf an solchen Möglichkeiten bestünde, denn so kann der vergangene Content leichter nachgeholt und deren Erfolge abgeschlossen werden.

Wie denkt ihr über diese Idee? Würdet ihr euch solche Zusatzfunktionen des Dungeonbrowsers wünschen?

 

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Auch das „Entdecken“ der Burg änderte nichts daran: Ich konnte diese Ini nicht (mehr) betreten…

 

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3. März 2010 3 03 /03 /März /2010 20:24

Housing #2 hier im Blog, Ergänzung zu diesem Beitrag, statt richtiges Housing gäbe es nur Wohnungen für Spieler in den Hauptstädten - so genanntes "Placing".

Aktuelles:

Nun hat J. Allen Brack, Production Director für World of Warcraft, gegenüber der englischen Webseite eurogamer.net neue Informationen zu diesem Thema geäußert. So denkt er, dass es vermutlich nie Housing in WoW geben werde. Man habe das Thema jetzt schon seit WoW Vanilla auf dem Schirm und es in allen drei Erweiterungen von der Feature-Liste gestrichen worden. Man werde es aber auch bei weiteren Gesprächen immer wieder angucken und schauen, ob es eine sinnvolle Implementierung in WoW geben kann. Genau hier liegt nämlich das eigentliche Problem von Blizzard. Sie möchten nicht, so Brack, dass das Housing einfach so im Spiel erscheint. Man bräuchte für solch ein Feature einen glaubwürdigen Hintergrund, der den Spielern erzählt, warum es das nun plötzlich gibt. Diesen habe man bisher noch nicht gefunden.

"Sicher, ich bin ein Held... aber schlafen Helden nur in Tavernen?"

Bleiben wir für immer Obdachlos?

"Housing wird kurz nach niemals implementiert"

Blizzard

Niemals Housing im Blog von Lunahexe

 

Ich möchte an dieser Stelle einmal aufführen, was uns Housing bieten könnte. Zuletzt scheint es ja großen Zuspruch gefunden zu, wie ein Stöckchen im Blog von Kai gezeigt hatte. Da ich mich schon etwas länger damit beschäftige, hier nun meine Ideen dazu.

 

Ideenhalde Housing ist aus diesem Beitrag heraus entstanden und damit das erste Spielelement, was ich mir genauer angeschaut habe, um es auf diesem Wege näher zu beschreiben.

 

Viel Spaß beim schmökern!

 

 

Ideenhalde Housing

 

Da Housing zu einen meiner großen Wünsche in WoW gehört möchte ich hier mal meine Überlegungen zu Housing schreiben, für alle die es interessiert sind weitere Ideen und Vorschläge gern und jederzeit willkommen. Housing, also Spielerhäuser (Wohnhäuser für Charaktere, Playerhousing) selbst ist bei den Spielern sehr umstritten, für die einen eine Mogelpackung die Spielinhalte vorgaukelt, für andere (z.B. „echte“ Rollenspieler“) ein wichtiges Feature. Viel Potential besitzt Housing auf jeden Fall. Und ja, Housing wenn es richtig gemacht wird, ist auch Content und kann eine Bereicherung für alle Spieler sein.

 

Was sagt Blizzard über Housing?

 

“Housing” ist etwas, das wir für die Zukunft geplant haben. Es gibt aber noch keine unmittelbaren Pläne dazu. Der Zeitpunkt an dem ein solches Feature eingebaut wird hängt stark von anderen Projekten in der World of Warcraft ab und nach welcher Priorität diese eingefügt werden. Wenn so etwas in das Spiel eingebaut wird, ist dies auch etwas was mit großer Sorgfalt durchdacht werden muss.
Sammelt bitte weiterhin Ideen zu dem Thema in diesem Beitrag und diskutiert verschiedene Umsetzungen. Wir werden auch weiterhin interessante und durchdachte Beiträge weiterleiten.

 

Wrocas, Blizzard

 

Quelle

http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=304103487&sid=3

 

Playerhousing ist immer ein Thema bei Blizzard, jedoch werden wir dieses Feature nur hinzufügen, wenn die richtige Zeit dafür gekommen ist und momentan gibt es keine Pläne in dieser Richtung.

Drysc, Blizzard (2008)

 

Quelle

http://www.allvatar.com/news/index.php?p=details&nid=868

 

--- Der Zeitpunkt an dem ein solches Feature eingebaut wird hängt stark von anderen Projekten in der World of Warcraft ab und nach welcher Priorität diese eingefügt werden.

 

Ist leider so, das wohl die „Mehrzahl“ aller Spieler in WoW so was nicht wirklich brauchen und neue Raids/ Instanzen und anderen Content, dem die eigene Verbesserung dient der Masse Vorrang in der Entwicklung bekommen da sie halt „wichtiger“ (um nicht profitabler zu schreiben…) für Blizzard sind. Housing ist wohl eher für einen kleinen Spielerkreis bedeutsam und daher in der Blizz eigenen Prioliste wohl eher weiter unten angesiedelt.

Gut möglich das Housing erst im Finish der „Lebenszeit“ von WoW eingefügt wird, um die „langjährigen und treuen“ Spieler zu belohnen (und zu beschäftigen), die nicht permanent nach besseren Items schreien, sondern Wert auf Story und liebevollen Details legen?

 

Also so schnell wird uns Housing wohl nicht erreichen aber wer Blizzard kennt weiß, sie können immer etwas Besonderes auf „Lager“ haben, was sie den Spielern bieten wollen, was leider immer längere Zeit dauern kann, bis sie es dann endlich mal umsetzten. Man darf also gespannt sein ob und wann Housing ins Spiel finden wird…

 

Der technische Aspekt

 

Leider ist die aktuelle Grafikengine nicht darauf ausgelegt, Gegenstände frei in der Landschaft zu platzieren oder wieder aufzunehmen. Dazu müsste entweder die Engine in einem zukünftigen Grafikupdate geändert werden oder aber ein entsprechendes System geschaffen werden das die Items um automatisch im Spielerheim positioniert zu werden, also keine „freie“ sondern eine „vorgegebene“ Position der jeweiligen Möbel und Gegenstände. Ältere Items werden so einfach durch entsprechend neue der gleichen Kategorie (Kleine Kommode durch Eichenholzschrank) durch auswählen aus einem „Katalog“ ersetzt. In diesem Katalog werden also alle Items, Möbel was auch immer, die der Spieler besitzt, aufgelistet. So kann beliebig zwischen den verschiedenen Items, die der Spieler besitzt, der jeweiligen Kategorie gewechselt werden.

 

Diesen Katalog erreicht man durch ein neuen Menüpunkt/ Icon, welches die Verwaltung des Housings öffnet um alles Wichtige und Nötige anzeigen zu lassen.

Bei einem entsprechenden NPC (ein „Notar“, in den Hauptstädten dort zu finden ist wo auch die NPC anzutreffen sind, wo Gildenwappenröcke gekauft/ erstellt werden) können die Spielerheime bzw. dafür benötigte Grundstücke erworben werden, als „Besitznachweis“ bekommt der Spieler dann eine Besitzurkunde, aktiviert man diese erscheint das neue Icon zur Housingverwaltung in der Benutzeroberfläche.

 

Im Katalog finden sich also alle Möbel und Einrichtungsgegenstände die der Spieler besitzt in verschiedenen Kategorien geordnet, viele Items sind vielleicht an bestimmten Voraussetzungen geknüpft (z.B. größeres Haus, höheren Ruf…) und sind rot gefärbt und damit noch nicht nutzbar.

 

In der damaligen Alpha von 2003 gab es zumindest eine Testfunktion für Housing, demnach erlernt (siehe Bild) der Spieler die Fähigkeit "Create House (TEST)" und kann damit ein kleines Häuschen in die Landschaft pflanzen. Genaueres lässt sich jedoch dazu nicht sagen. "Create House (TEST)" findet man auch in der WoWHead-Datenbank wenngleich auch hier weitere Details fehlen.
In den WoW Gamefiles finden sich auch heute noch die damaligen Modelle für Spielerhäuser und auch für Gildenhäuser. Diese bewundert man am besten mit dem WoWModelViewer im Ordner "World/wmo/PlayerHousing/Human" bzw. "World/wmo/azeroth/buildings/guildhouses".


thumb.php

Quelle

Im Vordergrund dieses Beitrages stehen aber nicht die Technik oder der Aufwand den Housing erfordert, sondern nur die vielen Möglichkeiten und Randerscheinungen, die Housing uns bieten kann.

 

 

Die Spielerviertel

 

Nachdem der Spieler eine Besitzurkunde sein eigen nennt, kann er direkt vom NPC-Verkäufer oder durch ein entsprechendes Portal in ein so genanntes Spielerviertel gelangen. Dort wird ihm entweder (je nach „Bevölkerung“ des Viertels) eine Stelle/ Grundstück zugeteilt oder er darf sich wahllos ein Ort im Viertel aussuchen, um dort sein Heim aufzustellen. Das geschieht „Sims“-Ähnlich, haben wir eine passende Stelle gefunden wird das Heim (ich schreibe absichtlich „Heim“ anstatt „Haus“ da die verschiedenen Völker natürlich unterschiedliche Behausungen haben werden, halt Volksspezifisch, so könnten Untote in Grüften wohnen und Zwerge sogar unterirdisch in höhlenartigen Unterkünften, Trolle bevorzugen lieber die luftige Höhe eines Baumhauses) per Menübestätigung gesetzt, oder aber statt einer Zuteilung muss der Spieler noch zusätzlich ein Grundstück erwerben, je nach Größe und Lage sind diese unterschiedlich teuer (durchaus mehrere tausend Gold) und erst dann wird das Heim gekauft und auf das eigene Grundstück gesetzt.

 

Diese Spielerviertel sind instanziert und könnten sogar Serverübergreifend sein, ist ein Viertel voll „bebaut“ wird einfach ein neues erstellt. Jeder Spieler wird über das Portal, welches in der eigenen Hauptstadt steht, in sein Spielerviertel geportet, z.B.:

 

Ihr betretet nun Euer Spielerviertel „Sturmwind 5“

 

Vorteil: Auch kleinere, also Bevölkerungsschwache Server bekommen so belebte Spielerviertel.

 

Nachteil: Befreundete Spieler haben es schwerer in ein gemeinsames Viertel zu kommen, dennoch können diese instanzierten Spielerviertel nicht beliebig groß werden.

 

Alle Spielerviertel sind natürlich Volksspezifisch aufgebaut und vom Design angepasst. So wohnen Menschen in Fachwerkhäusern die in grünen Wiesen und Wäldern, mit Bächen und kleinem See idyllisch eingebettet, im Zentrum stehen Marktplatz, Kirche und Gasthaus wobei Zwerge entsprechend ihrer Zunft gerne unterirdisch in mit Lavakanälen durchzogene Viertel mit Schmiede im Zentrum wohnen wollen. Alt-Eisenschmiede wäre demnach ein schönes, bevorzugtes Plätzchen aller stilechten Zwergenspieler…  icon_wink.gif

 

Jeder Spieler kann zuerst nur einen einzigen Typ bauen, ein Spielerheim der Stufe 1. Aber eine Größe reicht nicht – Spieler wollen Auswahl haben: Blizzard wird dem Spieler beim Housing genauso wie beim restlichen Content die Möglichkeit geben, sich viel mehr als nur eine kleine Hütte zu „erarbeiten“. Demnach könnte es eine neue Fraktion im Spielerviertel geben wo Spieler entsprechend Ruf „farmen“ müssen um dort das nötige Ansehen zu gewinnen. Je nach Rufstufe (neutral, freundlich, wohlwollend, respektvoll und ehrfürchtig) kann der Spieler dann höherwertige, größere Heime bauen, sozusagen die ältere, schlechtere Unterkunft „upgraden“. Bei wohlwollendem Ruf gibt’s Stufe 3 Heime, bei ehrfürchtigem Ruf stehen mit Stufe 5 die größten und begehrenswertesten Residenzen zur Verfügung, ein Prestige für alle Spieler (natürlich nicht um damit anzugeben, sondern weil es damit die meisten Möglichkeiten und Funktionen des Housing gibt… icon_wink.gif).

 

Alternativ könnte das einfachste Haus (Typus der Stufe 1) auch per schöner Q-Reihe erwerbbar sein. Das würde erstmal kein Gold für den Spieler kosten.

 

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Mensch Stufe 1 Haus

1thumb.php.jpeg
Mensch Stufe 3 Haus

Quelle (aus den WoW Gamefiles "World/wmo/PlayerHousing/Human")

 

Außerdem sollte es bestimmte Voraussetzungen geben um ein Heim zu bauen das wäre sinnvoll um „Geisterstädte“ zu vermeiden: Jeder Spieler besorgt sich mit jedem Twink ein Haus (genügend Gold sollte ja vorhanden sein) und ist höchsten mit sein Main „on“. Andere Spieler machen längere Pause von WoW oder hören ganz auf, was passiert dann mit ihren Heimen? Ganze Spielerviertel könnten so mit der Zeit aussterben…

 

Voraussetzungen wären z.B.:

 

- Mainchar mindestens Stufe 60, 70, 80, … oder je nachdem wie die aktuelle Höchststufe bei erscheinen von Housing wäre (muss aber nicht die Höchststufe sein, sondern –X darunter). Aber generell müssen auch Spieler mit niedrigstufige „Mains“ oder Neueinsteiger die Möglichkeit haben, am Housing teilzunehmen.

 

- Twinks mindestens Stufe X (z.B. 10 Level unter des Mainchars).

 

- Regelmäßige Anwesenheit des Spielers mit seinen Chars im Spielerviertel

 

Sollte ein Spieler mit seinem Char eine längere Abwesenheit (z.B. 6 Monate oder mehr) haben wird seine Besitzurkunde „gelöscht“, sein Heim „abgerissen“ und das Grundstück für andere Spieler wieder freigegeben. Das klingt erstmal hart, ist aber gar nicht so schlimm, denn der Ruf (Rufstufe) bei der jeweiligen Fraktion des Spielerviertels bleibt erhalten und alle Einrichtungsgegenstände gehen zurück in Katalog des Spielers. Verlieren tut er also „nur“ die Lage in seinem Stadtviertel was natürlich schon sehr bedauerlich sein kann, bei entsprechend guter Lage und natürlich das Gold, was er bis dahin in sein Heim investiert hat (könnte aber anteilsmäßig „rückerstattet“ werden). Bei einem speziellen NPC könnte sich jeder Spieler mit seinen Char für sehr viel Gold auch „versichern“ damit es nicht verloren gehen kann (Heim des Chars auf Lebenszeit, bis zu dessen Löschung also…).

 

Map des Spielerviertels

In dieser Karte (Taste M) wird das Viertel, welches man bewohnt übersichtlich angezeigt, fährt man mit der Maus über die gebauten Spielerheime werden verschiedene Dinge wie der Name des Bewohners und ein Symbol für dessen Anwesenheitsstatus (evtl. mit Statistik seiner Anwesenheit?) angezeigt. Außerdem ist der Fortschritt der Ausbaustufe (dazu später mehr) des Viertels zu erkennen. Jedes Viertel ist zusätzlich noch in kleinere Bereiche eingeteilt, die alle (je nach Volk) ihre eigenen Namen haben.

 

 

Wo darf ich wohnen?

 

Eine wichtige Frage ist, wo ein Spieler sein Heim aufstellen sollte? Gemeint ist damit also bei welcher der großen Fraktionen (bei Allianz also Nachtelfen, Zwerge und Gnome, Draenei und Menschen und bald Worgen) darf/ kann der Spieler im jeweiligem Spielerviertel wohnen? Darauf gibt es zwei mögliche Antworten:

 

1. Jedes Volk muss im Spielerviertel seiner Hauptstadt wohnen. Vorteil ist das so auch die weniger besuchten Hauptstädte wie Exodar oder Darnassus wieder „belebter“ werden, da AH, Banken und Lehrer nach wie vor nur in den Zentren der Hauptstädte, nicht in den Spielervierteln zu finden sind. Nachteil wäre aber das befreundete Spieler unterschiedlicher Rassen nicht zusammen in einem Viertel wohnen können und so doch viel Spaß verloren gehen kann, da so durch die räumliche Distanz natürlich die direkten Möglichkeiten des zusammen Spielens (chatten, questen für Ruf, Rollenspiel) verloren gehen.

 

2. Jeder Spieler kann bei einer beliebigen Fraktion wohnen, vielleicht als kleine Voraussetzung dort Ehrfürchtigen Status zu haben. Gibt bestimmt einige Spieler, die als Mensch z.B. in Alt-Eisenschmiede bei den Zwergen wohnen wollen. So können Freunde zusammen im selben Viertel wohnen und spielen.

 

So hätten Spieler auch immer die Möglichkeit zum umziehen in ein Spielerviertel einer anderen Fraktion, aus löschen und alles kommt im Katalog, Hauptstadt seiner Wahl aussuchen und ein Grundstück erwerben, Haus bauen und wieder mit den alten Items einrichten – fertig. Auch der Ruf bei der Spielerviertel-Fraktion bleibt erhalten um sofort auf die bereits erreichten Funktionen zurückgreifen zu können. Alles bleibt gleich, nur die Architektur ist dann eine andere. Um stetiges umziehen von Spielern zu vermeiden, könnte man diese Funktion eine Abklingzeit (z.B. 1 Monat) geben.

 

Wichtig: Jeder Spieler kann mit einem Char nur ein einziges Heim in einem Spielerviertel besitzen, Häuser sind natürlich Seelengebunden!

 

 

Aufbau und Inhalt

 

Wie schon erwähnt würden Spielerviertel die Merkmale und Architektur des jeweiligen Volkes (der Hauptstadt) besitzen und über ein Portal erreichbar sein, welches Zentral in den Hauptstädten zu finden ist. Im gesamten Spielerviertel herrscht übrigens striktes Flugverbot.

 

Ab Respektvoll bei der eigenen Spielerviertel-Fraktion bekommt der Spieler einen Schlüssel für sein Heim, welcher als separater Ruhestein fungiert und ebenfalls eine Abklingzeit besitzt. So kann man schnell in seine Unterkunft gelangen, diese hält einige interessante und komfortable Funktionen bereit (je nach Rufstufe natürlich) die es einem auch reizvoll machen sollen sein Zuhause öfters aufzusuchen. Hier einige Ideen und Beispiele:

 

Neutral

- Spielerheim der Stufe 1

- Anwesenheitsanzeige (per Symbol auf Map, zeigt Name des Spielers an und ob dieser anwesend ist, evtl. mit kleiner Statistik, wann und wie oft er da ist/ war)

- Schildfunktion (Name vom Spieler wird per Schild an seinem Heim angezeigt, zusätzlich kann Volk, Klasse, Berufe mit Skill und Name der Gilde angegeben werden)

- Kochen

- Einrichten je nach Größe der Unterkunft (Stufe 5 bietet natürlich am meisten Platz für Einrichtungsgegenstände aller Art)

- Gegenstände lagern (in Schränken, keine wirkliche Alternative zur Bank, aber zusätzlicher Stauraum wird immer gerne genommen…)

- Ruhebonus (200% mehr Erfahrung, blauer EP-Balken, so wie der RB des Gasthauses)

- Einladungen (andere Spieler können eingeladen werden, den Spieler zu Hause zu besuchen: <Name> lädt Euch in seinem Domizil nach Sturmwind ein, wollt ihr diese Einladung jetzt annehmen?)

 

Freundlich

- Spielerheim der Stufe 2 (Upgrade von Stufe 1 möglich)

- Spielerheime können auch äußerlich optisch aufgewertet, verändert und angepasst werden

- Trainingspuppen, vergleicht und optimiert euren Schaden (nicht zum steigern der Waffenskills geeignet)

- Auswählbare Hintergrundmusik im eigenen Zuhause

 

Wohlwollend

- Spielerheim der Stufe 3 (Upgrade von Stufe 1 und 2 möglich)

- Kochen, 20% schneller als normal

- Eigener Briefkasten (schnell mal die Post reinholen… icon_wink.gif)

- Besuchsfunktion in Friendslist, Zuordnung für Spieler, die die Unterkunft auch von sich aus (ohne Einladung) besuchen dürfen (nur wenn der Hausherr anwesend ist)

- Eigenes Toilettenhäuschen (aka Plumpsklo) für euer Grundstück mit einigen, äh witzigen „Funktionen“… icon_lol.gif

 

Respektvoll

- Spielerheim der Stufe 4 (Upgrade von Stufe 1, 2 und 3 möglich)

- Schlüssel (zusätzlicher Ruhestein der ans Spielerheim gebunden ist, mit Abklingzeit)

- Erhöhter Ruhebonus (mehr Erfahrungspunkte als der Gasthausbonus, z.B. 250%, orangen EP-Balken)

- Aufstellen vonAusrüstungsständern für (Set-)Rüstungen und Waffen möglich

- Das Heim besitzt eine Art „Aura“ welche Flüche und Krankheiten (automatisch) heilt

 

Ehrfürchtig

- Spielerheim der Stufe 5 (Upgrade nur von Stufe 4 möglich)

- Kochen, 40% schneller als normal

- Besuchsfunktion in der Friendslist, Zuordnung für Spieler, die die Unterkunft besuchen dürfen (auch wenn der Hausherr nicht anwesend ist)

- Zweitschlüssel (Port) für befreundete Spieler (z.B. 5 andere Spieler) möglich

- Trophäensammlung (Traum aller Raider: Köpfe von besiegten Bossen und anderen „besonderen“ (Named-)Mobs, können als Trophäen aufgestellt werden)

- Gildenbanner, errichtet euer Gildenwappen auf euer Grundstück

 

(Jede höhere Rufstufe beinhaltet natürlich die Funktionen der vorherigen)

 

Upgradefunktion

Das kleinere Heim kann, genügend Ruf vorausgesetzt, immer durch ein Höherstufiges ersetzt werden, es können aber auch Stufen überspringen werden (auf Respektvoll werte ich mein Heim von Stufe 1 gleich auf Stufe 4 auf), entsprechend höher ist dann jedoch der Kaufpreis. Ausnahme: Spielerheime der Stufe 5 können nur aus Stufe 4 entstehen.

 

Besuchsfunktion

Ist generell schwierig. Meiner Meinung sollten „Gäste“ zwar Spieler besuchen können, sich jedoch nur in deren Häusern/ Grundstücken bewegen können, im Viertel selbst sollten sie aber nicht herumlaufen, dies sollte nur den Bewohnern möglich sein. Mit Phasing könnte man hier aber auch einiges machen, oder sollten Besucher am Grundstücksrand mit anderen Spielern kommunizieren können? Sie zu sehen ohne weitere Aktionsmöglichkeiten wäre auch eine Möglichkeit. Besucher können vom Portal, welches ins instanzierte Spielerviertel führt direkt ins Heim des befreundeten Besitzers geportet werden oder direkt vom Besitzer selbst, wenn dieser anwesend ist. Mit einen „Zweitschlüssel“ (bei ehrfürchtigen Ruf des Hausbesitzers) können sie sich dann selbstständig von jeden Ort der Spielwelt ins Heim des Freundes porten um dort bestimmte Funktionen (z.B. schneller Kochen, chatten) durchzuführen.

 

Darüber hinaus kann der Eigentümer jederzeit sein Heim für die Anwohner, also den anderen Spielern die das Viertels ebenfalls bewohnen, Einlass gewähren oder eben verwehren (also die Tür für alle anderen abschließen).

 

 

Einrichtungsmöglichkeiten

 

Kommen wir nun zu einen der interessantesten Aspekte beim Housing – Das Einrichten des eigenen Heims. Diese Gegenstände können bei bestimmten Händlern, die ihr im Viertel findet gekauft werden. Verschiedene Gegenstände können nur mit dem neuen Beruf „Holzverarbeitung“ hergestellt, andere als Belohnung bei der Fraktion des Viertels gekauft werden. Genau wie bei der normalen Ausrüstung gibt es auch Einrichtungsgegenstände in unterschiedlicher Qualität, bis hin zu epischen „Bodenloser Schrank des Gauklers“ (18 Plätze für Gegenstände, Der letzte Besitzer wurde nie wieder gesehen…)

 

Möbel

Ergründe die Möglichkeiten kreativ zu werden um deine eigenen vier Wände nach deinen Wünschen und Vorstellungen einzurichten…

So oder ähnlich könnte Blizzard in ein paar Jahren Werbung für das Housing machen (fragt sich nur für welches MMO dann… icon_wink.gif). Möbel sind natürlich ein wichtiger Punkt und wird dementsprechend vielfältig umgesetzt werden. Möbel können gekauft, selbst hergestellt werden (dazu später mehr) oder vielleicht sogar erbeutet werden.

 

Die Heime selbst gehen dabei individuellen (grafischen und stilistischen) Vorgaben (je nach Volk) nach, die ich hier kurz anhand des Menschenhauses als Beispiel aufzeigen möchte:

 

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Die Innenrichtung und Raumaufteilung ist gleich mit den üblichen Wohnräumen der jeweiligen Völker.

 

Möbel und Einrichtungsgegenstände können nur an vorgegebenen Stellen abgestellt werden (WoW ist ja schließlich kein Sims). Allerdings gibt es einige Dinge, die der Spieler ändern kann: So können Farbe und/ oder Design von Türen, Fenster, Boden, Decke und Wände farblich geändert werden. Die Möbel selbst sind die üblichen Schränke, Kommoden, Betten, Tische und Stühle oder Kamine (können wie Kerzen zur passenden Stimmung auch entzündet werden) in verschiedenen Ausführungen.

 

Neben normalem Inventar, gibt es aber auch benutzbare Gegenstände: Stühle oder Bänke (Sitzplätze) oder Kochstelle (zum Kochen) kennt man ja auch schon.

Dazu kommen z.B. Betten, wenn man diese „benutzt“ (man legt sich also schlafen) gibt es verschiedene, zufällige Buffs, z.B. mehr Willenskraft, je besser die Ausführung des Bettes (harte Liege/ Hängematte ist eher schlecht, weiches Bett ist sehr gut = besserer Buff) ist, aber wehe der Held erlebt einen Alptraum (Chance von 10%), dann gibt es einen kurzen aber lustigen Debuff (Ihr fühlt euch irgendwie unausgeschlafen z.B. -15 Ausdauer).

 

Es gibt Schränke oder Kommoden, die wie ein Bankfach fungieren (Kleine Kommode = 6 Fächer, Eschenholzschrank = 14 Fächer), jedoch sind nur wenige Möbelstücke mit Fächern für Items zum aufstellen möglich (soll ja keine Alternative zur Bank sein, sondern eine kleine Ergänzung). Dazu gibt es ein richtiges Bücherregal indem, na wer hätte es gedacht, Bücher gelagert werden können. Denn im Laufe des Spiels erhält der Spieler ja auch einige Bücher, diese (und nur Bücher) können dann ins Regal gestellt werden.

 

Trophäensammlung

Im Blickpunkt der Besucher stehen natürlich auch erbeutete Trophäen von Raidbossen und dergleichen, die im Haus aufgehängt werden können, dazu ein kleines Schildchen wann und wo diese erbeutet wurde. Trophäen können zu bestimmten Prozenten bei den Bossen droppen um sie müssen dann ganz normal gewürfelt werden, der glückliche Gewinner kann die Trophäe dann von aus seinem Katalog aus ins Spielerheim aufhängen. Auch andere Dinge, seltene Fische die man geangelt hat, könnten als Trophäe aufgestellt werden.

 

Eine Trophäe müsste noch präpariert werden um sie überhaupt aufzustellen. Das könnte ein bestimmter NPC-Präparator und natürlich Jäger oder jeder Spieler selbst. Nach einiger Zeit ist die Trophäe dann fertig und kann benutzt werden. Nicht nur Köpfe, sondern ganze Tiere (und andere Monster) könnten ausgestopft werden, nachdem sie besiegt wurden. Voraussetzung ist der (seltene) Drop eines makellosen Fells.

 

Ausrüstungsständer

Als inniger Wunsch der Community dienen sie zum Vorzeigen älterer T-Sets, welche oftmals ein sehr tolles Style besitzen und zu schade sind, um in der Bank zu verstauben. Auch attraktive und lieb gewonnene Waffen (z.B. alte Legendarys aus Classic), die schon lange nicht mehr gebraucht werden, können so ausgestellt werden. Das weckt Erinnerungen und spart Platz in der Bank.


waffe-sulfuras.jpgQuelle

Dekoration

Hier sind kaum Grenzen gesetzt, nix was es nicht geben könnte und so macht die Dekoration sicherlich sehr viel aus, dass eigene Heim gemütlich und der Jahreszeit entsprechend einzurichten. So gibt es natürlich zu den jeweiligen ingame Feiertagen passende Artikel, Kürbisslaternen und Skelette zu den Schlotternächten oder Geschenke und geschmückte Bäumchen zum Winterhauchfest. Daneben jede Menge andere Dinge:

Teppiche, Vorhänge, Schmuck, Uhren (zeigt natürlich auch die Uhrzeit an), Kerzenleuchter, Blumen und Pflanzen, Vasen, verschiedene Bilder, Weinfässer vieles ist möglich…

 

In jedem Viertel stehen auch NPC der anderen befreundeten Hauptfraktionen, die Möbel und Deko im Stil seiner Heimat verkaufen. So kann sich ein Nachtelf, der in Sturmwind wohnt, dennoch die Traditionen seines eigenen Volkes bei der Inneneinrichtung bewahren  und stellt sich einen kleinen Schrein auf, der Zwerg hingegen lagern ein riesiges Fass Bier im Keller, dort kann er sich natürlich auch jederzeit ein leckeres Bierchen zapfen – na dann Prost! icon_wink.gif

 

Auch jeder verarbeitende Beruf sollte einzigartige (und lustige) Items zur Einrichtung herstellen können, hier einige Beispiele:

 

Schneider: Teppiche, versch. Deko, (Fenster-)Vorhänge, Kissen und Bettdecken

Juwelier: Schmuck, Lampen, Spiegel, versch. Deko (Schatullen), Besteck, Steinfiguren (z.B. Büsten von bekannten Personen aus der Warcraft-Geschichte) für Garten

Schmied: Ausrüstungsständer, versch. Deko (Metallstiche), Kerzenhalter, Geschirr, Tresor

Alchemist: Kleines Labor (beschleunigt das herstellen/ brauen von Tränken), extra Lagermöglichkeit nur für Tränke, versch. Kerzen und Parfüme

Schriftgelehrter: Notenblätter, versch. Deko (Schriftzeichen/ Runen mit symbolischen Bedeutungen), benutzbare Papierflieger, blanko Pergament (Bücher) zum selbst beschreiben, Leinwände (benötigt für Bilder)

Lederer: Versch. Felle (Vorleger für Kamine), Hängematte, Lederbezüge u.a. für Stühle

Verzauberer: Extra Verzauberungen um Einrichtungen/ Deko zum Leuchten zu bringen

Ingenieur: Bekommt natürlich die coolsten Dinge icon_twisted.gif wie spezielle Briefkästen, verschiedene mechanische Uhren (mit animierten Effekte, die ausgesucht werden können), einen fleißigen Haushaltsbot oder Lichterketten fürs Winterhauchfest (für innen und außen), Feuerwerk gibt’s ja bereits…

 

Bilder

Eine besondere Stellung bei den Dekorationen nehmen die Bilder ein. So können Screenshots in ein entsprechendes Format umgewandelt und zu einem Ingamebild verwandelt werden, welches dann ins Heim an die Wand gehängt werden kann. So können befreundete Spieler, schöne Landschaften, Bosse oder einmalige Raiderlebnisse festgehalten werden. Dem Bild darf man noch einen Namen geben und fertig ist die schöne Erinnerung. Bilderrahmen kann jeder Holzverarbeiter (dazu später mehr) anfertigen.

Um ein Bild letztendlich herstellen zu können, werden Motiv (Bildschirmsreen), Rahmen und Leinwand (Leinenstoff) benötigt.

 

Erbeutbare Einrichtungsgegenstände

Es wäre unpassend wenn ein fieser Raidboss eine Blumenvase droppen würde. Besser wäre die Möglichkeit, solche Items einfach in Instanzen (oder auch wo anders) spawnen zu lassen. Ein Spieler muss sie dann einfach anklicken und dann kann darum gewürfelt werden. Diese Gegenstände müssen natürlich in passender Umgebung erscheinen, z.B. irgendetwas Mechanisches in Gnomeregan oder Ulduar und in Burg Schattenfang ein Worgenfell für den Kamin.

 

Auf dem Grundstück:

 

Blumen und Pflanzen

In Foren werden immer wieder Kräutergärten als Inhalte für Housing angesprochen. Da gibt es auch wieder mehrere Möglichkeiten. So dürfen alle Spieler etwa verschiedene Pflanzensamen bei einem NPC-„Gärtner“ kaufen und im Garten auf dem Grundstück anbauen. Nach einer Weile wachsen dann ein paar mehr oder weniger schöne Blumen, die auch gepflückt und natürlich verschenkt werden können. Kräuter selbst stehen nur den Spielern mit Berufserfahrung in Kräutersammeln zur Verfügung. Diese können dann verschiedene Kräuter anbauen und auch (in kleiner Anzahl) „ernten“, allerdings sollten das dann keine hochstufigen Kräuter sein (wie zurzeit die in Nordend) sondern nur Classic-Kräuter und BC (also Kräuter bis Skill 375). Vorteil wäre das man nicht angeödet nach alten Kräutern farmen oder diese überteuert im AH kaufen muss, wenn man sie denn mal benötigt (wie oft sucht man niedrigstufige Berufszutaten für seine Twinks).

 

Der hiesige Gärtner im Viertel besitzt natürlich eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Pflanzen und Kräutern. Ein paar Pflanzen stehen natürlich auch Kräuterunkundige zur Verfügung, damit andere Spieler hier eine Beschäftigung haben. Allerlei verschiedene Tabaksorten könnten angebaut werden und natürlich gibt’s endlich Rauchpfeifen (wie in HdRO), jeder Tabak hat unterschiedliche Auswirkungen und Buffs beim Rauchen.

 

Bergbauer könnten eine eigene kleine Schmelze zum verhütten ihrer Metalle auf ihr Grundstück aufstellen.

 

Streichelwiese

Viele Spieler wünschen sich die Möglichkeit, mehr als nur ein Haustier aktivieren zu können. Beim Housing könnte es auf dem eigenen Grundstück machbar sein. Je nach Größe/ Typ des Grundstücks/ Hauses würden entsprechend viele Pets aktiviert werden können (1 bis X).

 

Kleine Teiche zur Dekoration bzw. Fischteiche zum Angeln (skillen, samt eigener „Fischzucht“ = Bufffood mit Zufallswerte) und verschiedene Brunnen runden die Gestaltungsmöglichkeiten des eigenen Grundstückes ab.

 

 

Was gibt es sonst noch alles im Spielerviertel:

 

Eine neue Fraktion

Wie schon erwähnt wird jedes Spielerviertel von ein und derselben Fraktion beheimatet, die „Bewahrer von Azeroth“ (Name ist Platzhalter, mir fällt nix besseres ein).

Die Bewahrer haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre - unsere aller - Heimat, Azeroth zu schützen und die Lehren der einzelnen Völker zu pflegen. Das geht am Besten wenn die Spieler sesshaft werden und auch mal ihre Kultur und die persönlichen Vorlieben nachgehen können. Eine Fraktion im Spielerviertel an den Vorteil, den Spieler zu beschäftigen und ihn was erreichen zu lassen was, anders als alle anderen Fraktionen im Spiel, nicht mehr verloren gehen kann wenn z.B. eine neue Erweiterung erscheint. Das eigene Heim ist unvergänglich und kann je nach persönlichen Ehrgeiz (oder halt verfügbare Zeit) und Vorliebe entsprechend ausgebaut und eingerichtet werden. WoW ist halt auch Wettbewerb (leider) und selbst ich halte es für sinnvoll, nicht gleich alle Features von Housing für alle verfügbar zu machen. Das wäre langweilig und schnell könnte das Leben wieder aus den Spielervierteln verschwinden, weil es hier nichts mehr zu tun gibt, wäre doch sehr schade für solch ein Feature und Aufwand…

 

Um es noch interessanter zu gestalten könnte man anfangs helfen, das eigene Viertel erstmal aufzubauen (dazu gibt es verschiedene Phasen, wie z.B. auf der Insel Quel`Danas mit Patch 2.4). Jede Phase schaltet bestimmte Funktionen, Gebäude und Händler im Zentrum frei, erst nachdem die letzte Phase abgeschlossen wurde steht die Infrastruktur komplett und alles ist verfügbar. Fertig ausgebaut besitzt ein Spielerviertel u.a. folgende Einrichtungen (die je nach Volk variieren, hier Menschen):

 

Marktplatz (mit Händlern) im Zentrum, um den Markt herum Häuser (Händler und andere NPC), darum werden die Häuser der Spieler (aber auch NPC) gebaut, Denkmal (ist die letzte Ausbauphase des Viertels abgeschlossen dürfen die Bewohner abstimmen, was als „Triumph“ gebaut werden soll, was am meisten Stimmen erhält, wird als Denkmal erbaut: z.B. Löwenstatue, Marmorsäule, Brunnen, Monument, Aussichtsturm …), Rathaus, Gasthaus, Kirche, Park (mit allem was dort so reingehört, Bäume, See), ein Bach schlängelt sich idyllisch durchs Viertel, Bibliothek, Museum, Schmiede…

 

Um überhaupt so weit zu kommen müssen die Bewohner (tägliche) Quests absolvieren und Material spenden. Das gibt außerdem Ruf und schaltet die o.g. Einrichtungen frei. Marktplatz, Rathaus (mit den wichtigsten NPC) und Gasthaus stehen sofort zur Verfügung.

 

 

Das Gasthaus

Das Gasthaus ist sofort verfügbar und so ausgestattet, wie man es bereits kennt. Hier kann man seinen Ruhestein binden oder gemütlich mit anderen Spielern schwatzen. Zusätzlich könnte es ein paar kleine Gasthausaktivitäten aka Minispielchen wie Würfeln, Dart oder Armdrücken geben, natürlich ohne Einsatz von Gold. Glücksspiele mit Wetteinsatz, so Blizzard, wird es in WoW nie geben. Dem Gewinner winken daher „nur“ Buffs, Anerkennung und im Zweifelsfall – Spaß. Auch eine Steigerung von neuen, steigerbaren Fähigkeiten wie Geschicklichkeit wäre möglich.

 

 

Die Bibliothek

Jeder Spieler hat sich bestimmt schon mal geärgert das er die Bücher, die überall in der (Classic-)Spielwelt liegen, immer sofort lesen muss. Die Geschichten darin sind sehr interessant und verhelfen zu vielen Informationen über Hintergründe und Personen von Warcraft. Besitzt das Viertel des betreffenden Spielers nun eine Bibliothek, gibt es die Möglichkeit ein gefundenes Buch in dieser aufzunehmen, um in aller Ruhe die Bücher in der Bibliothek ingame zu lesen. Der Spieler muss das Buch was er lesen möchte allerdings selbst erstmal gefunden haben um es später lesen zu können.

Auch eine „Vorlesefunktion“ könnte integriert werden, und eine (auswählbare) Stimme per Sprachausgabe die verschiedenen Bücher dem Spieler vorlesen. Das könnte auch unterwegs anwendbar sein, z.B. wenn der Char per Greifenflugunterwegs ist.

 

Daneben können hier eigene, vom Spieler verfasste, eigene Schriften und Bücher (Gedichte, Geschichten, Tagebücher, Reiseberichte werden nieder geschrieben in Vorlagen, welche jeder Schriftgelehrte herstellen kann) für alle einsehbar, abgegeben werden. Es könnte sogar einen eigenen Gedichtswettbewerb als Minievent geben.

Rollenspieler können im Hörsaal Vorträge für Gleichgesinnte halten und darüber diskutieren…

 

Wissen ist Macht: Die Ausleihe

Besonders reizvoll für viele Spieler wird die Ausleihe sein. Bestimmte Bücher, die nicht nur interessante Geschichten erzählen, sondern auch dauerhaft ein Attribut (Stärke, Ausdauer, Intelligenz, Willenskraft und Beweglichkeit) um 20 (Beispiel) erhöhen. Diese speziellen Bücher (bekannt z.B. aus Morrowind) sind allerdings rar gesät, dementsprechend heiß begehrt und schwer zu bekommen. Für jedes Attribut gibt es Bücher. Danach kann das jeweilige Buch aktiviert werden und in 24 Stunden (Lernzeit) hat sich der Spieler das benötigte Wissen angeeignet um die Erhöhung des Attributs angerechnet zu bekommen, danach wird das Buch wieder für andere Spieler freigegeben und spawnt erneut irgendwo in der Bücherei. Sollte ein Spieler alle 5 Bücher „gelernt“ haben, winkt der Erfolg „Wissen ist Macht“.

 

Das Museum

Ein weiteres Gemeinschaftsobjekt der Spieler ist das Museum. Überall im Spiel (auch Instanzen) kann der Spieler eine neue Kategorie von Gegenständen finden, so genannte Artefakte (Kunstwerke, Altertümer, Relikte wie auch immer), welches das Museum abkaufen würde. Diese Artefakte besitzen unterschiedliche Punkte, die deren „epochalen Wert“ verdeutlichen sollen. Diese Punkte erhält der Spieler für den Verkauf solcher Items gutgeschrieben. Mit diesen Punkten können Spieler besondere Belohnungen aus dem „Museumsshop“ kaufen oder zusätzliche Funktionen/ Quests im Museum oder fürs Housing freischalten. Jedes Item, welches im Museum ausgestellt werden kann, wird mit einer kleinen Tafel versehen sein, wo der Name des „Stifters“ und weitere Angaben zum Artefakt angezeigt werden. Würde auch sehr gut in Verbindung des neuen Zweitberufes Archäologe (ab Cataclysm) passen.

 

Spieler, die alle vom Museum gesuchten (eine Auswahl aller) Artefakte liefert, bekommen extra Punkte und einen Titel: <Name>, Wohltäter der Künste oder Stifter <Name>

 

Kennt ihr den Film Nachts im Museum? Dann solltet ihr um Mitternacht unbedingt einmal das hiesige Museum im Spielerviertel besuchen… icon_wink.gif

Belohnungen

Mit jeder neuen Rufstufe (Freundlich, Wohlwollend, Respektvoll und Ehrfürchtig) gibt es beim hiesigen Rüstmeister der Bewahrer verschiedene Belohnungen (Beispiele):

 

- Papageienkäfig

Papageien als Haustier gibt es ja schon immer, dieser hier befindet sich allerdings nur im Käfig und ist damit am Heim gebunden. Witzig: Man kann ihm verschiedene Sätze zum sprechen beibringen: „Willkommen zu Hause, <Name>!“

- Geist des Hauses

Für alle, die es gruselig mögen oder ein „Geisterhaus“ kreieren möchte, gibt es einen eigenen Hausgeist. Gesehen werden kann dieser allerdings nicht, man „spürt“ ihn nur „Euch jagt ein eiskalter, unwohliger Schauer über den Rücken!“ sollten sich Spieler zu lange in Gegenwart eines Hausgeistes aufhalten, werden sie durch das „Angst“-Emote kurze Zeit Bewegungsunfähig. Neugierige Zeitgenossen können mal versuchen, in Geisterform Kontakt mit dem Hausgeist aufzunehmen… *bibber*

- Haushaltshilfe

Für faule Spieler ist die epische Haushaltshilfe (weiblich oder männlich) ein Segen, sie sorgt sich um das Wohl des Domizils, heizt und kocht sogar: Ihr einfach alles Fleisch/ Fisch geben, auswählen was für ein Gericht sie kochen soll und schon, in rasender Geschwindigkeit, befindet sich das Bufffood in ihrem/ eurem Inventar – super praktisch, diverse Zutaten hat sie alle schon dabei. Benötigt: Voller Küchenschrank

- Brieftaubenpfeife

Ein besonderer Gimmick im Spiel ist die Brieftaube (kann je nach Volk ein anderes Tier sein) die mit einer Pfeife gerufen werden kann. Sie bringt blitzschnell Post (und damit Gegenstände) zu einem befreundeten (eingeloggten) Spieler – egal wo sich dieser grad befindet (außer instanzierte Bereiche). Die Brieftaube besitzt eine Abklingzeit von 2 Stunden.

- Wanduhr der schnellen Besorgungen

Lässt die Laufgeschwindigkeit des Spielers im eigenen Heim/ auf Grundstück (oder sogar im gesamten Spielerviertel) permanent um 15% erhöhen (Einrichtungsgegenstand).

- Bissiger Kaktus

Neues Haustier für respektvolle Hausbesitzer, kein eigenes Zuhause ohne Kaktus, dieser hier ist verzaubert und macht sich gerne selbstständig. Vorsicht bissig…

- Schatzkiste

Die Schatzkiste ist eine Truhe in der Platz für 14 Gegenstände ist (nicht nur für Schätze) und im Spielerheim aufgestellt werden kann (Einrichtungsgegenstand).

- Liege der erholsamen Pause

Chillen im Park oder eigenen Garten. Mit dieser Liege ist das jederzeit und überall möglich, habt ihr sie im Inventar wenn ihr AFK geht, legt sich der Charakter automatisch auf die Liege (<Name> genießt ein kleines Päuschen…).

- Riege des Wissens

Dieses edle Bücherregal (Platz für 15 Bücher) ist ein wahrer Hüter des Wissens und besitzt einen eigenen Intelligenzwert +15, leider gibt es keinen eigenen Ausrüstungsslot für Möbel im Charakterprofil… icon_wink.gif (Einrichtungsgegenstand)

- Gartenzwerge

Trotz großen Protest aus den Reihen der Zwerge: Gartenzwerge für den eigenen Garten in den verschiedensten Ausführungen. Spaßig: Wer alle Gartenzwerge (oder halt entsprechend andere Völker z.B. Gartengnome) besitzt, bekommt einen neuen Zauber spendiert um diese „Gartenbewohner“ ein wenig, äh, lebendiger zu machen (Vorsicht: Chaos ist vorprogrammiert icon_twisted.gif).

- Veloziped

Fahrräder halten Einzug in Azeroth, vielleicht denken viele jetzt: Wie unpassend! Ob unpassend oder nicht ist Geschmacksache jedenfalls kann es ziemlich cool sein mit solch einem Veloziped durch die Städte zu radeln. Historisch gesehen ist dieses Gefährt einer der Vorgänger des heutigen Fahrrads. Zumindest Ingis würden sich darüber freuen, es bauen zu können (also vielleicht doch nur als Ingi-Bauplan zu bekommen?), Gnome und Goblins dagegen werden ein ganz anderes Problem haben, wie mit den Füßen den Boden berühren? icon_cool.gif Also dann doch lieber das Hochrad, nen Gnom mit Zylinderhut auf ein solches Gefährt - herrlich.

 

Kanguruh.jpeg
Das Hochrad, zu hoch für Gnome?

Dandyhorse.jpeg
Veloziped, passt mit dem Zylinderhut auch sehr gut nach Gilneas.

Alternativ könnte jedes Volk sein eigenes neues Reittier bekommen, Gnome dann eben leicht „modifizierte“ Hoch(tief)räder (oder vielleicht ne Art Roller?).

 

 

Achievements

Mit dem Housing könnten viele neue Erfolge ins Spiel kommen, die natürlich alle mit dem Thema verbunden sind, auch einige neue Titel gibt es zu erreichen.

 

Der Haupterfolg „Bewahrer von <Hauptstadt des jeweiligen Volkes>“ ist nur erlangbar, wenn dafür alle verlangten Untererfolge geschafft worden sind. Dafür gibt es den Titel: <Name> der Unveränderliche, <Name> der Beständige oder Bewahrer <Name> (sind Beispiele).

Meine Favoritentitel sind leider schon im Spiel <Name> von Sturmwind (halt die Namen der Hauptstädte) durch das Argentumturnier.

Der Unveränderliche/ Beständige sagt z.B. aus wie Verbunden der Spieler mit seiner Heimat, seiner Kultur und seinem Volk ist.

 

Erstmals könnte es auch Negative“-Spielertitel geben, für Spieler die besonders viel Pech im Spiel (z.B. Würfelpech, durch eine bestimmte „Dummheit“ gestorben) haben, gibt es jetzt einen speziellen Titel: <Name> der Unglückliche/ der Glücklose/ Pechbringer <Name>

 

 

Quests

Die Auswahl der neuen Quests ist groß, neben einmalige Quests und Q-Reihen gibt es die bewährten täglichen Aufgaben zu erledigen, viele Daylies müssen erst freigespielt werden um sie täglich absolvieren zu können. Die Q geben nicht nur Ruf für die Bewahrer sondern auch für das jeweilige Heimatvolk (Menschen also für Sturmwind) des Spielers, falls dieser noch nicht auf Ehrfürchtig sein sollte.

 

Quests gibt es überall im Viertel, und mit jeder Ausbauphase kommen neue hinzu um den nötigen Ruf zu erreichen. Farmen gehört halt zu einem MMO dazu, es muss nur gut „verpackt“ werden, neben den üblichen Aufgaben (hol X von Y und bring es nach Z) sollte daher Wert auf angenehme, kurzweilige Abwechselung aus dem Alltag von Warcraft gelegt werden, wie ja das ganze Housing auch. Dazu hab ich einige Ideen gesammelt:

 

- Briefträger-Questreihe

Im Viertel wohnen nicht nur Spieler. Sondern auch einige NPC. Über eine Q-Reihe müssen nun einige Briefe in einer gewissen Zeitvorgabe verteilt werden (der jeweilige Empfänger wird auf der Map markiert). Dabei muss der Spieler allerlei „Behinderungen“ (z.B. Überfälle/ Fallen) umgehen um schließlich alles im Zeitlimit zu erreichen. Hier macht der Spieler auch erstmal Bekanntschaft mit dem neuen „Reittier“, dem Veloziped (siehe oben).

 

Im Rahmen der Q-Reihe wird auch das neue Rüstungsset (Stoff) errungen das „Postmeister-Set“, welches als Bonus die eigene Laufgeschwindigkeit erhöht. Neben den Titel Postmeister <Name> gibt es den Erfolg „Briefträger Ehrenhalber“, der fortan erlaubt, Post um 50% länger im Briefkasten verweilen zu lassen (also 45 statt 30 Tage).

 

Im Anschluss der Q-Reihe gibt es eine neue Tages-Q.

 

- Nachtwächter-Questreihe

 

- Gelehrten-Questreihe

 

 

Die Q-Reihen sind erst verfügbar sobald die letzte Phase im Viertel erreicht wurde und dementsprechend alle Einrichtungen/ Gebäude/ Orte vorhanden sind. Aus den Q-Reihen ergeben sich dann auch weitere Tages-Q.

 

Die Privilegien der Bewohner

 

Neben den zahlreichen Möglichkeiten und Funktionen welches das eigene Spielerheim bietet, gibt es weitere Elemente, die dem Spieler zur Verfügung stehen (Beispiele):

 

- Preisnachlass/ Rabatt auf Handwerkswaren, Zutaten und Reparatur von Ausrüstung

- Gerber, lasst eure Roben und Rüstungen umfärben

- Schwarzes Brett

- Kostümverleih (nur zur Karnevalszeit, eigenes neues Fest nur im Spielerviertel)

- Mehr Spaß und RP

- Im AH wird eine neue Kategorie hinzugefügt: „Einrichtungsgegenstände“

- Sprachenlehrer der anderen befreundeten Völker (per Q-Reihe freischaltbar)

 

Schwarzes Brett

Kleinanzeigen, Berufgesuche und Berufefinder, Itemsuche, RP-Events all das könnte übersichtlich für die Bewohner des Viertels als „Schwarzes Brett“ zusammen gefasst sein.

 

 

Neuer Nebenberuf „Holzverarbeitung“

Mit Housing könnte auch ein neuer sekundärer Beruf für alle interessant werden, der „Holzverarbeiter“ (der Schreiner) würde sicherlich genug Arbeit haben um nicht in die Bedeutungslosigkeit zu fallen.

 

Hauptbetätigung des Holzverarbeiters ist natürlich die Herstellung aller möglichen Möbelstücke. Ob Bett, Tische und Stühle oder Bilderahmen. Dazu könnte er auch Bögen, dafür benötigte Pfeile und sogar kleinere Holzboote anfertigen, die der Spieler natürlich auch richtig „benutzen“ kann.

 

Einfache Glücksbringer, Totems für Schamanen und spielbare Holzflöten als Musikinstrument runden sein Angebot ab. Herstellen tut er sich das Zeug, natürlich aus Holz, welches es in verschiedene Sorten und Qualität bei Händlern bzw. in den neuen Spielervierteln als spawnende Rohstoffe geben wird.

 

Der Beruf Holzverarbeiter

 

 

Rollenspiel & Events


Da Housing für mich sehr stark mit RP verbunden ist, sollten entsprechend viele neue Inhalte diesbezüglich gegeben werden. Hier alle Möglichkeiten aufzuzählen, würde eindeutig den Rahmen sprengen. Deshalb nur ein paar Ideengrundlagen:

 

Emotes

Unbedingt müssen mal wieder neue animierte Emotes her. Außerdem wären so genannte „Stimmungs-Emotes“ wie bei HdRO wünschenswert, die halt die Stimmung und Verfassung des Spielers in Gestik und Mimik ausdrücken.

 

Mini-Events und Wettbewerbe

Auch da gibt so einiges. Blizzard selbst hat bereits über Tanzwettbewerbe nachgedacht, die mit den neuen Tanzstilen (Tänzen) Einzug halten sollten. Mit dem neuen RP-Attribut Geschicklichkeit könnte man so ein Mini-Spielchen draus machen.

Ein weiterer Wettbewerb könnte das Bogenschießen sein, ebenfalls als Mini-Game. Wer diesen Geschicklichkeits-Wettbewerb gewinnt, bekommt außerdem den neuen Titel <Name>, der Meisterschütze oder Schütze <Name>)

 

Auch eine Art Schnitzeljagd oder Schatzsuche durch das eigene Spielerviertel wäre denkbar.

 

Fun-Items

Seit WotLK und Dalaran gibt es viele neue spaßige Dinge die teilweise benutzbar (auch in Verbindung mit den Haustieren) sind. Das ist lobenswert. Aber ich warte immer noch auf benutzbare Pfeifen (mit verschiedenen Tabak und Effekten).

 

Musizieren

Ein Musiksystem wie es HdRO bietet, wäre optimal. Das ganze in Verbindung mit einer neuen steigerbaren Fähigkeit Musizieren und verschiedenen Musikinstrumenten (Flöte, Harfe, Gitarre…) könnte auch ein neuer Wettbewerb entstehen, indem Gruppen oder einzelne Spieler bestimmte Lieder/ Melodien spielen müssen. Gewinner des Events dürfen sich Musikus <Name> nennen. Holzverarbeiter bauen sich einfach ihre epische Gitarre zusammen und erhalten einen Bonus in musizieren.

 

Gaukler

Gaukler, Spielleute und Akrobaten sowie Besuch des Dunkelmond-Jahrmarkts, der zahlreiche neue Attraktionen, Quests und Items erhält, sorgen für einzigartige RP-Atmosphäre…

 

 

Gildenheime/ Gildenhousing

Folgt noch…

 

 

Zitate aus der Community

 

„Da ja auch die Idee kam das andere sehen sollten was man erreicht hat sollte man in der Lage sein andere Spieler einzuladen, so wie man sie in eine Gruppe einlädt…“

 

„Ich selbst habe Erfahrungen in anderen MMORPGs gemacht, vor allem das Thema Eigener Bereich ist etwas, was nicht nur RPler interessiert.“

 

„Fast 500 Antworten und über 40000 Leser des Beitrags zum Thema HOUSING beweisen:
Housing ist eines der meistgewüschtesten Content-Erweiterungen!“


 

Links zum Thema

 

Herr der Ringe Housing

 

Eine Spurensuche: Housing in WoW

http://wow.3025-game.de/playerhousing/

 

Offizielles Forum

 

http://fire-blog.de/swtor/?page_id=696

 

RoM

http://www.allvatar.com/rex/1005-0-Runes-of-Magic-Player-Housing.html

 

Niemals Housing

Community Watch 7 - Housing in Azeroth

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25. Februar 2010 4 25 /02 /Februar /2010 19:55

Ein Gedankenwirbel:


Welche Fragen würde ich Blizzard stellen, wenn sie diese Fragen mit bestem Wissen und Gewissen und ehrlich beantworten müssten?

 

Als ersten würde ich wohl keine direkten Fragen stellen, deren Antworten mich spoilern würden.

 

Hier ein paar für mich interessante Fragen an Blizzard:

 

 

- Wie viele Erweiterungen sind noch geplant?

Aus dieser Frage würde sich dann auch ableiten lassen, wie lange WoW ungefähr noch unterstützend erweitert/ laufen wird (1 Erweiterung = 16 Monate/ Schnitt. Ich denke die nächsten Erweiterungen werden im schnelleren Rhythmus kommen, da Cataclysm die alte Welt neu strukturiert und damit Platz macht und vorbereitet. Außerdem brauchen die neuen Addons weniger Content, da es vermutlich beim 5-Stufen-System bleiben wird. Vielleicht hat Blizzard darauf reagiert, wie erfolgreich WoW läuft, ist dann von 10 auf 5 Stufen/ Erweiterung runter um den gesamten Content, der für WoW geplant war, zu strecken?

 

- Wird es neue Instanzenkonzepte geben?

Das bisherige Markensystem mag fair und schnell sein, aber es lässt die Spieler egoistisch werden. Außerdem sind die (5er-)Instanzen zwar schön und stimmig aber zu kurz und eindeutig zu leicht mit wenig Herausforderung und Anspruch. Was ist hier noch alles geplant?

 

- Arbeitet Blizzard an neuen Spielelementen und Konzepten, die es bislang so noch nicht in WoW gibt?

Diese Frage zielt natürlich auf meinen eigenen Beitrag *grins*. Aber mal ehrlich, die gesamte Community und andere MMOs haben richtig viele, gute und ausbaufähige Ideen und Spielkonzepte, die es so noch nicht in WoW gibt. Hätte ich zu entscheiden, würde ich alles implementieren lassen. Ich würde gerne mal hinterfragen, an was Blizzard arbeitet oder noch in Planung hat bzw. schon dran gearbeitet und wieder abgebrochen hat?

 

- Es gibt noch so viele Gebiete, Lore und Chraktere im Warcraft-Universum, die noch nicht im Spiel sind. Können wir damit rechnen, all das oder zumindest einen Teil davon einmal im Spiel wieder zu finden?

Vorsichtige Frage, denn diese könnte wirklich schon einiges an der zukünftigen Story und Verwicklungen verraten. Eigentlich möchte ich nur wissen, ob z.B. Gebiete wie Kul Tiras, dem Südmeer (Kezan wird ja zerstört mit Cataclysm, aber es gibt noch einige andere Inseln dort) oder bekannte Persönlichkeiten der WoW-Geschichte (zurück) ins Spiel finden?


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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 21:06

Der Abstieg von World of Warcraft hat begonnen?

 


Nun, ich denke nicht, klar hören immer wieder Spieler auf, was viele Ursachen hat/ haben kann:

 

Zeit ist wohl ein wichtiger Faktor, aber auch mit wenig Zeit (bei mir z.B. 10 Stunden max. die Woche für Spiel und Blog) das ist wenig, aber man kann noch genug machen, wie ich selbst immer wieder bestätigen kann, wenn man denn Lust zu diesen Dingen hat. Auch mit wenig Zeit.

 

Neben Zeit, das Aufhören von guten Freunden/ Bekannten mit dem Spiel oder der vielen Erleichterungen (für so genannte Casuals – böses Wort), also das herunterschrauben vom Schwierigkeitsgrad des Erreichbaren (der epischen Items, Erfolge oder Titel) = WoW ist zu einfach geworden, hört man auch immer wieder: Nix neues…

 

Moment mal… Nix neues? Blizzard bringt vorbildlich immer neueren Content in relativ kurzen Abständen, immer noch zu wenig für die gierige, nie zufriedene Spielerschaft?

 

Nein, mit „Nix neues“ ist gemeint, dass es nichts Überraschendes mehr gibt, alles alt und bekannt, nur immer mehr Episch, neue Raids (die Story übersehen viele Spieler gerne, scheint niemanden wirklich zu interessieren?), neue Items, alles alt, bewährt und…

 

Das stört Spieler, meistens Spieler die lange schon dabei sind, Diskussionen und Ideen darüber gibt es genug:

 

Shyran: Mit etwas Abstand

 

Forum für Vorschläge wow.europe.com

 

 

…bevor ich jetzt weiter schreibe:

 

Klar auch ich würde mich über innovative Neuerungen und Inhalte freuen, habe aber auch nach 4 Jahren WoW noch soooo viel vor und spiele jetzt (außer einer Zwangspause von knappen 3,5 Monaten) nach wie vor super gerne WoW.

Klar ich gehöre (seit Classic) nicht zu den ehrgeizigen Spielern, lege eher wert auf Mitspieler, Story, Details, Erkunden und tolle Q-Reihen, es hat sich auch viel geändert, aber früher war nicht alles besser. WotLK ist wohl das beste WoW, die Erinnerungen aber bleiben in Classic, es war die schönste Zeit…

 

 

Neue Spielelemente würden sich anbieten, den Spielern was absolut, anderes, neues zu bieten. Ihn wieder zu überraschen. Blizzard hat mit Cataclysm jetzt bald eine unglaubliche Chance, neben Veränderungen auch viel Neues ins Spiel zu bringen, wie z.B. die Archäologie, Pfad der Titanen und dem neuen Gildensystem. Auch der Konflikt AllianzHorde könnte neue Dimensionen erreichen, PvP könnte ausgebaut werden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos, Blizzard muss nur wollen. Aber selbst dann werden aus verschiedenen Gründen die Spieler jammern, so sind sie nun mal…

 


Sehen wir uns mal diese Möglichkeiten an, Stand der Dinge, welches MMO ist wo am besten aufgestellt:

 

PvP

 

1. Warhammer Online/ DAOC

2. Guild Wars

3. WoW/ Age of Conan

 

PvE

 

1. WoW

2. Herr der Ringe Online

3. …

 

Solo

 

1. WoW

2. Herr der Ringe Online/ AoC

3. …

 

Gruppenspiel / Dungeons

 

1. WoW

2. D&D Online/ Herr der Ringe Online

3. …

 

Innovation

 

1. AoC (Solo Nachtmodus, Ab18/ Verbrechersystem)

2. Vanguard (Diplomatiesystem)/ D&D

3. …

 

Quests

 

1. WoW

2. Herr der Ringe Online (epische Q-Reihe führt den Spieler durch das Spiel)

3. D&D (Quests sind richtige Abenteuer, Erlebnisse)

 

Rollenspiel

 

1. Herr der Ringe Online

2. D&D

3. …

 

Arbeit/ Aufwand = Umfang (Schwierigkeit und Aufwand)

 

1. Vanguard

2. D&D

3. …

 

Technik

 

1. Age of Conan

2. Herr der Ringe Online

3. …

 

Diese kleine Liste ist jetzt schnell geschrieben, hat kein Anspruch auf Vollständigkeit und soll keine Diskussionsgrundlage bilden. Jeder kann erkennen, wo sich welches Spiel befindet und worauf die Hersteller wert legen, was sie den Spieler bieten wollen.

 

Ich denke auch jeder Spieler des einen MMO schaut neidisch auf ein anderes?

 

Wäre es nicht genial, sich ein einziges MMO aus allen zu bauen. Die besten und schönsten Spielelemente der jeweiligen Spiele zusammen zu führen?

 

Wohl eher nicht…

 

 

Nun zu den bereits erwähnten Möglichkeiten, Innovationen, neue Spielmechaniken wie auch immer, es gibt bestimmt viele Dinge, die in ein Spiel wie WoW integriert werden könnten, ohne vom eigentlichen Sinn/ Ziel des Spiels zu sehr abzuweichen?

 

Dazu zähle ich mal einige Spielelemente auf. Ideen, aufgegriffen von Online-Rollenspielen, anderen MMO oder auch Pen&Paper. Wer Lust hat kann sich gerne beteiligen und seine Ideen und Vorschläge schreiben, gute Ideen gibt es bestimmt genügend!

 

 

1. Neue Fähigkeiten

 

Klettern, warum kann mein Char nicht klettern. Möglich wäre es, eine Quest in Eiskrone zeigt es. Eine neue Fähigkeit Klettern könnte der Spieler erlernen, durch Anwenden von klettern übt der Spieler und skillt diese Fähigkeit, bis er immer besser klettern und versteckte Orte erreichen kann. Das würde zusätzlich den Forscherdrang wecken, was mag wohl oben auf den Berg sein? Eine Höhle?

 

Warum kann mein Char nicht die Sprachen der befreundeten Fraktionen erlernen. Als Mensch mit Nachtelfen Darnassisch sprechen, die Sprache der Dreanei lernen. Wäre doch super (nicht nur fürs Rollenspiel). Manche Q-Geber sprechen nicht die Allgemeinsprache, um mit ihnen zu reden muss erst seine Sprache gelernt werden (z.B. auch neutrale Fraktionen). Das könnte man wunderbar in tolle Q-Reihen verpacken.

 

Warum kann mein Char keine Pfeife rauchen. Warum keine Musikinstrumente spielen, Spaß machen kann das und das steigern der Fähigkeit Musizieren um immer bessere Instrumente spielen zu können oder eigene Lieder/ Melodien kreieren, alles wäre möglich.

 

 

2. Erkundung

 

WoW-Spieler haben wenig reiz, sich die Spielwelt genauer anzuschauen, schnell alle Gebiete durchreiten/ fliegen um den Titel Entdecker abzugreifen, das wars schon. Spieler sollten mehr belohnt werden, mehr überrascht werden. Nomadenseele zeigt in ihren Blog immer wieder, wie schön die Welt ist, was für Details es gibt. Schatzkisten sollten wieder in der Welt verteilt werden (gibt’s nur in Classic). Es gibt Tränke die verkleinern den Spieler, Gnome sind eh klein , Druiden können Gestaltenwandeln. Warum gibt es keine kleinen Felsspalten, in die man in normaler Größe nicht reinkommen kann? Was verbirgt sich dahinter? Das fördert meinen persönlichen Erkundungsdrang.


Auch unter Wasser könnte es versteckte Höhlen, Wracks oder gar ganze Ruinenstädte mit allerlei Geheimnissen geben, die unabhängig von Quests gefunden werden müssen – kein Questhelper zeigt diese Ziele auf der Map an…

 

In den Städten und Dörfern könnten Gerüchte aufgeschnappt werden, die werden Zufallsgeneriert von NPC vergeben, kein Quest, nur ein paar Sätze und Hinweise. Gerüchte über Schätze, Waffen, Diebe oder gefährliche Monster. Gerüchte können wahr sein, müssen aber nicht, es liegt am Spieler, die Wahrheit zu erfahren und dem Gerücht nachzugehen. Nach einer bestimmten Zeit (24 Stunden) werden die Gerüchte wieder neu generiert. Auch in Büchern, z.B. der Bibliothek in Sturmwind kann der Spieler recherchieren und Gerüchte entdecken.

 

Beispiel:

In Süderstade hört ein Spieler von einem Gerücht, im Alterac-Gebirge soll es eine Höhle geben, in der ein Offizier der Nation Alterac einige Schätze versteckt haben soll, bevor Alterac zerstört wurde. Diese Höhle wird nun durch Zufall generiert oder halt nicht. Der Eingang könnte von Schnee verschüttet sein und es wird schwer sein, sie zu finden selbst wenn es sie wirklich geben sollte. Gefunden und den Eingang vom Schnee befreit findet der Spieler… einen Schatz? Oder gar nichts? Eine leere Kiste, ein Skelett mit einer Notiz? Ist der Offizier lebendig eingesperrt worden in der Höhle, vom Schnee begraben? Was ist der Schatz, nur ein Buch? Was steht im Buch? Wäre das nicht spannend?

 

Ich freue mich sehr auf den Beruf Archäologie, da kann und wird (hoffentlich) viel passieren in Richtung Erkundung. Verschlüsselte Gegenstände und Artefakte die von bestimmten NPC identifiziert werden müssen oder man kann eine neue, skillbare Fähigkeit erlernen um immer kompliziertere Verschlüsselungen zu beherrschen.  

 

 

3. Housing

 

Ein ganz klares Spielelement, welches jedes MMO bereichert. Housing ist richtig gemacht ganz besonderer Content. Content der den Spieler immer erhalten bleibt.

 

Allein fürs Rollenspiel wäre Housing Pflicht und würde viele neue Möglichkeiten und Events bieten können.

 

Auch Gildenheime wären wichtig, zusammen mit dem neuen Gildensystem (Erfolge, Stufen, Interface) würden Gilden weitere tolle Features bekommen, wie in Age of Conan könnte es sogar ganze Gildendörfer oder Festungen geben.

 

Eine andere Möglichkeit an eine kleine, eigene Wohnung zu kommen wäre eine unterhaltsame, lange (und für jedes Volk eigene) Q-Reihe. Der Spieler erhält als Belohnung (Wohnungsschlüssel) eine (von beispielsweise drei) Wohnung, die sich in der jeweiligen Hauptstadt des Volkes befindet. Diese haben dann ein Instanzportal, jeder Spieler der es durchschreitet kommt in seine eigene Wohnungsinstanz, die er nach belieben einrichten kann mit Möbeln, Deko und netten Gimmicks, sowie eine kleine Lagermöglichkeit von (seelengebundenen) Gegenständen. Das alles nur wenn der Spieler die erforderliche Q-Reihe gemeistert hat. Platz und leere Wohnungen gibt es in den Hauptstädten auch genug, anstelle eines aufwändigen Housings vielleicht eine schöne, kurzweilige Alternative?

 

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In den Hauptstädten gibt es viele lehrstehende Wohnungen

 

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In Eisenschmiede


 

4. Wieder neue Klassen-Quests

 

Wer erinnert sich nicht voller Wehmut an die alten Classic-Epic-Quests der Stufe 60 der verschiedenen Klassen, egal ob Pala- oder Hexermount, Priester – oder Jägerquest, in denen die Spieler einzigartige Waffen bekommen konnten? Allerdings war der Aufwand immens. Trotzdem sollten wieder neue Klassen-Q eingeführt werden um die einzelnen Klassen wieder Abwechselung zum Q-Alltag und Unterscheidungen untereinander zu geben. Mit Stufe 80/ 85 gibt’s dann wieder epische Story-Q-Reihen mit einzigartigen, Klassen-Belohnungen wie Reittieren, Ausrüstung und Fähigkeiten/ Zauber, vielleicht ein wenig zugänglicher wie früher zu Classic.

 

 

5. Verbesserungen und Details aus anderen MMOs

 

Alle MMOs klauen und bedienen sich schamlos bei WoW, das führende MMO hat Standarts gesetzt. Nun sollte sich Blizzard beliebte und interessante Features aus anderen Rollenspielen ansehen, es gibt tolle Spielelemente, die noch um einiges besser gestaltet werden könnten:

 

 

Aufwertsystem Legendärer Waffen

 

Herr der Ringe Online bietet ein tolles System für legendäre Waffen. Viele Classic-Spieler, die noch Stufe 60 oder Stufe 70 Legendärys haben würden diese nur zu gerne noch benutzen. Diese Waffen und alte epische, wie die Epische-Klassenbelohnungen von Priester und Jäger aus Classic oder Quel`Serrar von Düsterbruch/ Onyxia (Q-Reihe gibt’s seit Patch 3.2.2 nicht mehr) sollten über eine spannende und anspruchsvolle Q-Reihe aufgestuft und der aktuellen Höchststufe angepasst werden. Danach leveln sie einfach mit und bekommen sogar eigene Titel (bei 500 getöteten Orcs den Titel „Orctöter“) und neue Fähigkeiten. Um sie nicht zu mächtig zu machen, leveln sie langsamer als der Spieler. Dieser würde neue Waffen bekommen und später seine geliebte legendäre Waffe nachleveln.

 

 

Taktiken

 

Bekannt aus Warhammer Online. Bestimmte Taktiken, halt Fähigkeiten, die erlernt werden wenn bestimmte Dinge gemacht werden. Diese Taktiken könnten alles Mögliche sein wie Aggro-Verkleinerung im PvE bei bestimmten Arten von Gegner, neue Fähigkeiten im Kampf (schneller Schlagen, Zaubern), mehr EP oder Ausbeute von Rohstoffen.

 

 

Diplomatie

 

Töte zwanzig Wildschweine und bring mir ihre Felle. Landauf, landab bedienen Fantasy-Onlinerollenspiele mit dieser Art von Aufgabenstellung so konsequent das Jäger- und Sammler-Prinzip, dass man sich fragen muss, warum nicht ein Großteil von ihnen in der Steinzeit spielt. Wenn es eine Sache gibt, die man Vanguard groß anrechnen muss, dann ist es deshalb der Versuch, aus diesen Fesseln auszubrechen und dem Spieler Möglichkeiten an die Hand zu geben, Aufgaben auf andere Art und Weise zu lösen, als einfach allem verdächtig Aussehenden die Keule über den Schädel zu ziehen.

Vanguard - Diplomatie

 

Diplomatie: Kunst der Worte. Diplomatie würde eine ganz neue Perspektive ins Spiel mit einfließen lassen, Wortgewandtheit würde als neue skillbare Fähigkeit hinzukommen (wird z.B. durch „diplomatische Quests“ gesteigert) und als Maß zählen, wie viel taktische, diplomatische Raffinesse ( = Anzahl benutzbaren Möglichkeiten z.B. verschiedene Gesichtsausdrücke, Drohungen ect.) der Spieler kann. Charisma, gehört ohnehin in jedes Rollenspiel, käme als ganz neues Attribut neben Stärke, Ausdauer, Intelligenz, Willenskraft und Beweglichkeit hinzu und ist ebenfalls ganz wichtig für geschickte Diplomaten. Ähnlich wie Vanguard (statt einen „Kartendeck“ gibt’s Fähigkeiten, die im Diplomaten-Menü verwaltet werden) würde Diplomatie einen ganzen spielerischen Zweig eröffnen. Es könnte für einige Quests mehrere Wege geben, diese zu lösen. Feindliche NPC, die man töten muss um ihnen einen Gegenstand abzunehmen, könnten nun anders gelöst werden. Man könnte sie diplomatisch „überzeugen“, den gewünschten Gegenstand kampflos herauszugeben, die entsprechenden NPC sind dann vorerst „orange“, greifen also nicht selbstständig an und haben ein oranges Fragezeichen übern Kopf, dies zeigt das Ziel als Diplomatie-Quest an. Zukünftig wären Schicksale von „unschuldigen“ NPC (wie z.B. das von Hauptmann Malin in der Drachenöde) nicht unbedingt mit dem Tot verknüpft. Eine weitere Funktion ist ein neues „Unterhaltungsfenster“ für einige NPC, wo verschiedene Antworten oder Fragen gewählt werden können (wie man es von Adventures kennt, Multiple Choice), je nachdem wie man vorgeht, verändert sich ein Gespräch und natürlich auch die Handlung/ Story der jeweiligen Quest. So ensteht nochmals das Gefühl (neben dem Phasing) die Handlung selbst zu beeinflussen oder selbst ein Teil der Handlung zu sein. Mehr Dynamik tut ein Spiel immer gut.

 

Beispiel:

Der Spieler bekommt ein Quest und muss 5 Stück Fleisch von Wildtieren anschaffen. Eine langweilige Dropguest. In der Nähe des Q-Gebers ist ein NPC mit einen orangen Fragezeichen, ein Ziel fürs Diplomatiesystem. Diesen NPC können wir versuchen zu überzeugen (bestechen wie auch immer) diese Aufgabe für uns zu erledigen. Je höher der Charismawert/ Wortgewandtheit des Spieler umso mehr Möglichkeiten haben wir, Erfolg zu haben. Der NPC macht für uns die Arbeit und wir haben Zeit für andere Dinge.

 

Prestige

Über das Diplomatiesystem kann der eigene Char bei den entsprechenden NPC ein positives Ansehen bekommen. Dafür gibt’s weitere Dialogmöglichkeiten, Quests oder Questerleichterungen. Charisma ist ein wichtiges Attribut, um positives Ansehen schneller zu erreichen und um weitere Gesprächsoptionen zu erhalten. Dazu gibt’s Charisma auch auf Kleidung, nicht auf Rüstungen, wer möchte schon Gespräche mit schwer gepanzerten Kämpfern mit dicken Waffen führen (Obwohl, das könnten durchaus auch „schlagkräftige“ Argumente sein… )? Dicke Rüstungen könnten sogar zu Minus-Werten auf das Attribut Charisma führen, schicke Hemden oder Kleider hingegen gewähren Boni auf Charisma (und Wortgewandtheit), so bekommen auch solche Kleidungsstücke, die bislang keine besonderen Eigenschaften (außer Style/ RP) besaßen, einen weiteren Sinn und Berufe wieder Arbeit, um neue Kleidung mit +Charisma herzustellen. Zweiter Vorteil von hohen Charismawerten: NPC-Händler gewähren einige Prozente beim Kauf und Verkauf.

 


 

Solo-Instanzen (bzw. Elite-Zonen und Solo-Herausforderungen)

 

Nicht nur von mir wird eine knackig schwere Higend-Zone verlangt. In der gequestet werden kann auf Höchststufe. Nicht einfach nur ein paar Gruppen-Q. Das müsste nur alleine gehen, Gruppenbildung ist nicht möglich (Phasing, instanzierte Arreale). Eine epische Q-Reihe führt durch die Zone und Story bis zum Finale in eine Solo-Instanz, der dem Spieler alle spielerischen Fähigkeiten und Klassenvorteile abverlangt. Fette Beute (knapp unter Raidqualität) und Spannung sind die Belohnung. Eine andere Mechanik wären Instanzen die sich der Stufe der Charaktere anpassen. Eine persönliche Herausforderung für Solospieler.

 

 

Neue Kampfelemente

 

Ob Kampf auf einem Reittier (Age of Conan) oder Luftkampf (Aion), Abwechselung beim Kampfalltag wird immer gern angenommen, wenn es spannend und flüssig umgesetzt wird. Immerhin wird es mit Cataclysm bald Unterwasserkämpfe geben, mal sehen wie das dann aussieht?

 

 

Schiffe & Seefahrt

 

Wäre das nicht ein Traum wie bei Vanguard eigene Boote und Schiffe zu bauen? Viele vermuteten den Mahlstrom und das Südmeer im dritten Addon und da würden Boote doch prima reinpassen. Händler, Gilden und ein neuer Beruf (Holzverabeitung) könnten verschiedene Größen herstellen. Um ein Boot steuern zu können muss die Fähigkeit Navigation über eine Q-Reihe, die dann den Umgang mit Booten näherbringt, erlernt werden.

 

Sogar PvP-Seeschlachten sind möglich, Entdecker gehen auf Schatzsuche, ganze Gilden würden mit ihren Schlachtschiffen auf Beutefang gehen und Schiffe der feindlichen Fraktion überfallen. Auch hier sind die Möglichkeiten unbegrenzt, Schiffe könnten mit verschiedenen Dingen ausgestattet werden (Kanonen, Möbel, NPC-Seeleute die mitkämpfen) und der Spieler darf seine eigene Flagge entwerfen und natürlich dann auch hissen, Piratenflagge für böse Spieler insklusive. Auch die Ferngläser der Ingenieure hätten wieder eine Bedeutung… 

 

 

Verbrechersystem

 

Bekannt von AoC. Spieler könnten etwas „böser“ werden und selbst Spieler und NPC der eigenen Fraktion angreifen. Dazu gehen sie in einen bestimmten Modus. Das muss natürlich wohl überlegt sein, allerdings gibt es für diese Spieler eine eigene Fraktion, die helfen und Aufträge vergeben (Missionen um Sabotage, Diebstahl oder Beseitigung von NPC ect.). Diese Spieler werden dann „geflaggt“ und von der eigenen Fraktion für Belohnungen gejagt. Dafür können Verbrecher sich eine bestimmte Zeit „tarnen“ um sich so wieder in der Öffentlichkeit bewegen. Spieler könnten zu Verbrecherbanden zusammenschließen um Überfälle und ganze Beutezüge zu machen oder als Piraten die Meere zu befahren, diese Banden bekommen ein eigenes System, ähnlich das von Gilden mit verschiedenen Funktionen und Belohnungen. Ein Paradies für Schurken und Blutsegeladmirale, die endlich Beutebucht bombardieren könnten.

 

Ein Fest für alle Schurken und welche, die es werden wollen.

 

Kopfgeld

Auf „Verbrecher“ also auf gesetzlose Spieler könnte auch Kopfgeld ausgesetzt werden, 100 Gold für Spieler X wenn Verbrecher Y getötet wurde.

 

 

Reuevolle Spieler verlieren mit der Zeit jedoch ihre „Verbrecherpunkte“ oder können Quests machen um sich reinzuwaschen oder ein Strafgeld von viel Gold bezahlen. Dann sind sie wieder willkommen und anerkannt in ihrer eigenen Fraktion…

 

 

PvP-Kriege und Eroberungen

 

Blizzard will den alten Konflikt der Völker von Allianz und Horde wieder beleben. Das klingt richtig und spannend. Denn bislang haben Schlachtfelder und 1000Winter keine Auswirkungen auf die PvE-Spielwelt von WoW. Nicht das dies unbedingt sein müsste, aber 1,2,3 Zonen mit Open PvP-Konflikten, Burgenkämpfe ect. Auszustatten klingt doch spannend. Hält eine Fraktion bestimmte Ziele gehört ihr die Zone und entsprechend werden NPC und Quests freundlich und es kann munter gequestet und Instanzen besucht werden. Schließlich ist es doch die Welt der Kriegskunst! Dennoch sollte so was das PvE ist zu sehr stören, also nichts mit Hauptstadteroberung. Spannung muss erhöht werden um besonders auf PvP-Servern auf Kampf eingestellt zu sein, freilich von der Balance schwer einzuschätzen und umzusetzen.

 

 

Mehr Charaktergestaltung

 

Aion übertreibt vielleicht ein wenig, aber die mangelnden Möglichkeiten, die WoW bietet sind nicht viel um seinen Charakter einzigartige Charaktermerkmale zu vergeben. Keine Narben und warum kann ich meinen Menschen-Char noch immer keine Tätowierung verpassen? Auch Augenfarbe, Körperform und mehr Gesichterauswahl wären schöner um sich von anderen Spielern zu unterscheiden. Auch umfärben von Kleidung und Rüstung sollte endlich erlaubt werden, zum selbst erlernen oder wenigsten bei speziellen Händler-NPC.

 

Scharmützel

 

Neu in Herr der Ringe Online sind die so genannten Scharmützel. Das sind variable PvE-Szenarien die jeder Spieler Solo oder in bis zu 12er-Gruppen bestreiten kann. Einfach Schwierigkeit und andere Parameter einstellen und dann geht’s los in die instanzierten Missionen mit unterschiedlichen Aufgaben und Abläufen.

 

In WoW könnte das etwa so aussehen:

 

Instanzierte PvE-Szenarien

 

Ein Spieler meldet sich für eine Szenearie an und wird, ähnlich wie bei Schlachtfeldern, in die betreffende instanzierte Missionsinstanz geportet.

 

Hier sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, alles wäre möglich. So könnte ein Szenario davon handeln, eine Verschwörung des suspekten Adelshauses in Sturmwind zu vereiteln. Diese korrupten Adligen wollen sich bereichern und per Diplomatie-System könnte der Spieler sogar kampflos zum Erfolg kommen um drohenden Chaos von Sturmwind abzuwenden.

 

Reden wir erstmal davon das diese PvE-Missionen Solo gespielt werden. Dementsprechend komplex und dynamisch könnten sie aufgebaut werden. Viele meiner bereits genannten Ideen (Diplomatie, neue steigerbare Fähigkeiten oder Erkundung) könnte man nur in solchen Szenarien integrieren, falls es doch zu komplex und schwierig sein sollte, diese als neue Spielelemente ins „offene“ Spiel für alle einfügen zu können.

 

Blizzard könnte viele verschiedene Missionen ausarbeiten und dessen Schwierigkeit an die Stufen der Spieler anpassen (z.B. von Stufe 20 bis zur akt. Höchststufe). Auch verschiedene Szenarien angepasst für das Spielelement „Schiffe & Seefahrt“ könnten angeboten werden. Z.B. Muss ein versteckter Piratenstützpunkt gefunden und ausgeschaltet werden.

 

Als Belohnung könnte es nicht nur EP oder Gold geben, sondern wie in HdRO auch eigene Marken mit denen neue Fähigkeiten, bzw. Verbesserungen von neuen Fähigkeiten (Klettern, Charisma, Sprachen anderer Völker ect.), die man nur in diesen PvE-Szenarien einsetzen kann um dort dann neue spielerische Möglichkeiten zu bekommen. Das erhöht gleichzeitig die Motivation, gleiche Missionen erneut aber auf anderer Weise (mit anderem Ausgang?) zu durchspielen.

 

Zusätzlich gibt es wechselnde, tägliche Quests als Bonusmissionen in den verschiedenen PvE-Szenarien, die mit Zusatzmarken und Gold belohnen sowie zahlreiche „Zufallserfolge“ die den Spieler zum erkunden und ausprobieren einladen. Ein (zuschaltbares) Zeitlimit könnte für einen nervenaufreibenden Spielablauf gegen Zeit und Gegner sorgen, dafür gibt es bessere Belohnungen. Grundsätzlich kann es auch mehrere Missionsziele gleichzeitig oder Zufallsabhängig in einer Szenerie geben.

 

Für die Marken kann sich der Spieler aber auch normale Ausrüstung und Gimmicks kaufen, die dann natürlich auch im „normalen“ Spiel zur Verfügung stehen.

 

 

Mögliche PvE-Szenarien wären außerdem:

 

- Die Abtei Nordhain wurde von den Gnollen angegriffen und in Teilen in Brand gesetzt. Außerdem wird sie nun geplündert und geschändet. Das muss umgehend verhindert werden. Welcher Menschenspieler, der hier den Beginn seiner Heldenkarriere hatte, würde nicht sofort zur Hilfe eilen?

 

Jedes Szenario sollte/ könnte zwischen 30 Minuten – 2 Stunden dauern.

 


 

So, wie man erkennt gibt es unzählige Möglichkeiten und Spielelemente, welche ein Spiel noch mehr Tiefgang und Atmosphäre geben kann, dem Spieler die Möglichkeit gibt, es wieder neu zu entdecken, zu genießen. Cataclysm wird noch einige Überraschungen bieten doch wird der Spieler dadurch Zufriedener sein?

 

Was wären all diese phantastischen Neuerungen für euch von Bedeutung? Mit den Erinnerungen – ohne den Freunden von früher?

 

 

Grüße Aies

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8. Oktober 2009 4 08 /10 /Oktober /2009 11:23


Hallo,

die Idee, die ich in einem Beitrag im Forum Gamona

PvP Städte

 

gelesen habe (und bitte stört euch nicht an die "interessante" Rechtschreibung/ Grammatik ) ist im Ansatz doch eine sehr gute.

Raids auf Hauptstädte sind schwierig, weil Open PvP und meist ohne jegliche Organisation. Ewig dauert es Schlachtzüge zu formen und sich zu formieren um dann gnadenlos zurück geschlagen zu werden (wie wir damals als ich mal Ogrimmar mit geraidet hab, mein erster und letzter Städteraid, schon am Stadttor wurden wir vernichtend aufgehalten...).

Bald wird das Flugverbot in Azeroth aufgehoben (mit Cataclysm) und es wird einfacher für die feindliche Fraktion die Bosse der Hauptstädte in der alten Welt zu erreichen. Es wird bestimmt Abwehreinrichtungen geben (Flugabwehr...) und fliegenden Wachen aber grundsätzlich dürfte es einfacher werden, die jeweiligen Anführer der Völker zu erreichen. Dadurch könnten Städteraids wieder zahlreicher und spannender werden.


Die Idee im o.g. Beitrag könnte man weiter entwickeln:

Jede Hauptstadt bekommt entsprechendes ihres Volkes und Standortes bestimmte Artefakte in gleicher Anzahl zugeordnet. Dies können neu kreierte oder altbekannte Artefakte oder auch bestimmte Waffen im Besitzt von Fraktionsbossen sein:

Die Platten von Uldum oder Hodirs Horn in Eisenschmiede 

 

Der Kelch von Elune oder die Flöte des Xavaric in Darnassus

Rush`kah Maske (Trolle) oder die Axt des Brox (Orcs) in Ogrimmar

Stab der Naaru in Exodar

Das Auge von Paleth oder die Tiara von Perenolde in Sturmwind

Die Krone des Willens oder der Bogen Totenschrei von Lady Sylvanas in Unterstadt

Stein der Flamme und Stein des Lichts, Artefakte des Sonnenbrunnens in Silbermond

Bestimmte Totems oder Relikte für die Tauren in Donnerfels

(Auswahl. Anzahl natürlich beliebig)


Je nachdem wie geschickt der Raid vorgeht (wenig Verluste, schneller Sieg) können 1 oder mehrere Artefakte erbeutet werden. Die Anzahl der am Raid teilnehmenden durch Spieler vertretenen Völker oder der Schlachtzugleiter oder der Zufall bestimmt, wohin das Artefakt geht. Die erbeuteten Artefakte können natürlich aus der jeweiligen Hauptstadt zurück erobert werden.

Boni
Jedes Artefakt gibt einen passiven in den Charakterwerten einbezogenen Bonus (z.B. eine Waffe +Angriffskraft, bzw. ab Cataclysm Stärke) den alle Spieler des entsprechenden Volkes zugeschrieben bekommen.

Das wäre jetzt eine Möglichkeit, eine andere wäre das nur das Volk einen Bonus bekommt, welche die meisten Artefakte in seinem Besitz hat.


Es gibt viele Möglichkeiten, PvP interessant zu gestalten...

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